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JA - Kirchenzeitung

 


 

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Auszüge aus „JA-Die neue Kirchenzeitung”:

 

Leitartikel JA-42/2019

Ja 42/2019: als PDF (377kb)

Ja 41/2019: als PDF (590kb)     Ja 40/2019: als PDF (3147kb)

Ja 39/2019: als PDF (592kb)     Ja 38/2019: als PDF (724kb)


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         Leitartikel der aktuellen Ausgabe

 

 

Ja-42/2019

        Wann bricht Österreich auf?

Nicht der Wunsch, das Evangelium zu verbreiten, sondern der Druck von außen nach den Missbrauchsskandalen hat die deutsche Kirche veranlasst, sich auf einen „synodalen Weg“ zu machen.

Ihr folgt jetzt die Schweizer Kirche.  Sie plant einen „Prozess zur Erneuerung der Kirche“. Das hat der Präsident ihrer Bischofskonferenz, Felix Gmür, zum Abschluss der Herbsttagung des Schweizer Episkopats in St. Maurice bekanntgegeben: „Wir sehen, dass vielerorts die Frustration hoch ist.“

Die Schweizer Bischöfe schlagen folgende Themen zur Behandlung im Rahmen des Prozesses vor: Glaube und Glaubensweitergabe, Rolle der Frauen, Zölibat und „viri probati“, sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch. Um in Rom nicht von vornherein anzuecken, vermeiden die Schweizer den Begriff „synodal oder Synode.“

Wird sich die Herbst-Versammlung der österreichischen Bischöfe zu ähnlichem entschließen? Auch hier ein Aufbruch?

Die Krise ist hierzulande nicht geringer. Einer jüngsten Studie zufolge ist Religion nur noch für 13 Prozent der österreichischen Jugendlichen sehr wichtig. Bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund halten 26% Religion für sehr wichtig, weitere 20% für wichtig. Bei den „autochthonen Österreichern“  finden sich nur noch  9%, denen die Religion sehr wichtig ist.

P. Udo

 


<Pfarre  Paudorf-G.