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Auszüge aus „JA-Die neue Kirchenzeitung”:

 

Song von P. Bernardo Opaza Aravena

>>> https://www.youtube.com/watch?v=WyVq1RhlJGw

 

Leitartikel JA-29/2020

Ja 29/2020: als PDF (419kb)

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Ja-29/2020

Der Hl. Stuhl zwischen allen Stühlen

In diesen Tagen erleben wir das 150 Jahr-Jubiläum des Dogmas der Unfehlbarkeit des Papstes und gleichzeitig dessen Fehlbarkeit.

Dem Papst wird im Dogma zugebilligt, unfehlbar zu sein, wenn er als „Lehrer aller Christen“ in Glaubens- oder Sittenfragen Endgültiges entschieden verkündet.

Der sogenannte „Heilige Stuhl“ sitzt derzeit zwischen allen Stühlen.

Der nie um scharfe Worte in Sachen Menschenrechte verlegene Papst ist verstummt.

Warum? Der Herr im Vatikan ist nicht nur Nachfolger eines in Rom begrabenen Fischers vom See Genesareth, sondern quasi auch der von dieser Stadt aus einst regiernden Kaiser. Er ist Oberhaupt eines Staates, der bisweilen genauso agieren müsste wie andere Staaten.

Hongkong wird von Chinas Kommunisten überrollt. Der Vatikan schweigt -  aus Diplomatie, weil neue Gespräche mit Peking bevorstehen. Katholische Kirchenführer beben vor Wut.

Die Hagia Sophia wird in eine Moschee umgewandelt. Der Vatikan schweigt. Orthodoxe Christen sind enttäuscht: „Leider zieht es Rom vor, sich nicht einzumischen. Es ist wie schon 1453, als trotz der Hilferufe von Byzanz nie eine Armee aus dem Westen zu Hilfe gekommen ist.“

Das Verhältnis zu Patriarch Bartholomaios wird getrübt, ein Besuch des Papstes in Moskau noch illusorischer. Schlimm für die Ökumene. Noch schlimmer: Roms Glaubwürdigkeit steht auf der Kippe.         

 P. Udo

 


<Pfarre  Paudorf-G.