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Auszüge aus „JA-Die neue Kirchenzeitung”:

 

Song von P. Bernardo Opaza Aravena

>>> https://www.youtube.com/watch?v=WyVq1RhlJGw

 

Leitartikel JA-49/2020

Ja 49/2020: als PDF (463kb)

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Ja-49/2020

Bekenntnis zum Religionsunterricht

Im Zentrum der Debatte in der Corona-Krise: Die Schulen.

Zu Schulbeginn starteten mehrere Diözesen eine Kampagne für den Religionsunterricht. Gleichzeitig rief ein Bischof auf zu „Mut in der Seelsorge“. Sagt man das auch Priestern?

Kaum jemand von ihnen geht derzeit in die Schule. 8 Stunden soll ein Pfarrer unterrichten, hieß es einst unter Kardinal König. Ähnliches gilt für Niederösterreichs evangelische Pastoren heute noch.

In der Schule lerne ich alle Kinder kennen, nicht nur die wenigen, die sonntags zur Messe kommen; nebenbei auch bekenntnislose und Muslime. Unter letzteren waren zwei Buben, die jahrelang mich immer als erste begrüßten, wenn ich die Schule betrat.

Seit Jahren bin ich der einzige (obwohl längst älteste) Priester im Dekanat, der noch in die Volksschule geht. Kein Bischof hat den Mut, junge Geistliche zum Unterrichten zu animieren. Diese warten auf die Kleinen im Gotteshaus, oft vergeblich.

Auf die Frage, was ihm die größte Freude als Priester bereitet habe, antwortete Friedrich Schilling stets:der Religionsunterricht.

Der erste Pfarrer von Felixdorf hat dort in der Notzeit nach dem Krieg zehn Jahre hindurch wöchentlich 34 Stunden lang 550 Kinder unterrichtet. Die „Schlimmen“ verdonnerte er nicht zu einer Strafe, sondern beorderte sie in den Pfarrhof, wo ihnen seine Haushälterin ein Schmalzbrot zu geben hatte. Er war überzeugt, dass sie nur störten, weil sie Hunger hatten.

 P. Udo

 


<Pfarre  Paudorf-G.