Am Tag des Auftritts der berühmten Opersängerin Elīina Garanča, am 7. Juli 2010, wurde - bei prächtigem Sommerwetter und gesperrtem Stiftsrestaurant (!) - vor dem Benediktinerstift Göttweig gegen die Erschließung eines zweiten Mineralabbaugebiets im umgebenden Dunkelsteinerwald (Hörfarthgraben) demonstriert. Die Demonstration verlief, wie bereits von den beteiligten Bürgerinitiativen angekündigt, friedlich und diszipliniert. Viele der dreitausend BesucherInnen des Konzerts lasen aufmerksam unsere Flugzettel und Transparente und sprachen uns Mut zu.
Die Bohrungen auf dem Eichberg (Bergrücken nördlich des Hörfarthgrabens) zum Zwecke der Suche nach mineralischen Rohstoffen haben bereits begonnen
(Foto vom 12. Juni 2010 - ja)
Die gezeigte Bohrstelle befindet sich etwa 300 Meter südwestlich des Naturdenkmals „Adalbertrast” mit den bekannten Riesenmammutbäumen im Arboretum des Stiftes Göttweig
(mix)
Pressemeldung -7. 6. 2010 [74 kb]
Samstag, 12. Juni 2010 in St.Pölten/Stattersdorf von 10 bis 16 Uhr -
In der Verordnung über ein Regionales Raumordnungsprogramm NÖ Mitte (2. Novelle zum ROP) - LGBl. 8000/76-2 vom 21. 5. 2010 (kundgemacht im NÖ Landesgesetzblatt und im Rechts- informationssystem des Bundes - RIS), scheint in der Anlage 3 „Liste der Standorte sowie der Eignungszonen für die Gewinnung grundeigener mineralischer Rohstoffe” das "Projekt 9a Hörfarthgraben" nicht mehr auf!
Das bedeutet, laut einem Telefongespräch mit Frau Mag. Elke Ecker vom Büro des zuständigen Landesrats, Mag. Johann Heuras, dass es derzeit keine Widmung des Hörfarthgrabens in ein Abbaugebiet für Granulit gibt!
Trotz der fehlenden Widmung wird im „Amtsblatt Krems“ (Nr. 11/2010 vom 2. Juni 2010) der Betreiberfirma Asamer „die Rodung zum Zwecke der Suche nach mineralischen Rohstoffen“ im besagten Gebiet GENEHMIGT! Unsere Begehung vom 3. Juni 2010 bestätigte das! Der Hörfarthgraben im Bereich der „Sieben Marksteine“ ist bereits durch schwere Baumaschinen verwüstet!
OFFENER BRIEF VON DREI BÜRGERINITIATIVEN AN LANDESRAT MAG. JOHANN HEURAS
„SOFORTIGER STOPP DER RODUNGEN UND BAUARBEITEN“
„SOFORTIGER NATURSCHUTZ FÜR DEN DUNKELSTEINERWALD“
Im Namen der Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“, „Komitee zum Schutz des Dunkelsteiner- waldes“ und „Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds!“ fordern wir vom Nieder- österreichischen Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll und vom Landesrat von Niederösterreich, Mag. Johann Heuras, die geplanten Probebohrungen sofort abzustellen, einen baldigen Gesprächstermin und eine Erklärung zu den Vorfällen!
Die Politik darf nicht über die Köpfe der lokalen Bevölkerung und der regionalen Bürgerinitiativen handeln. Wir lassen uns nicht hinters Licht führen! Die Öffentlichkeit hat das Recht auf Wahrheit, Ehrlichkeit und Transparenz! Die rasche Umwidmung des "gesamten Dunkelsteinerwalds" in ein Naturschutzgebiet ist nicht mehr aufschiebbar!!!
Der Abt von Stift Göttweig Mag. Columban Luser hat trotz der Zusage von Prior Maximilian für die Vereinbarung eines Gesprächstermins und trotz unseres dritten offenen Briefes vom 25. Mai, noch keinen Kontakt mit uns aufgenommen. Man denkt auf dem Berg wohl zuviel in Jahrhunderten, doch die Bevölkerung lebt im Hier und Jetzt und ist ihren Nachkommen in der Gegenwart verantwortlich!
Die PolitikerInnen, die Betreiberfirma Asamer Holding AG und das Stift Göttweig als Grund- eigentümer dürfen nicht über die Köpfe der lokalen Bevölkerung sowie der regionalen und überregionalen Bürgerinitiativen hinweg handeln. Wir lassen uns nicht hinters Licht führen! Die Öffentlichkeit hat das Recht auf Wahrheit, Ehrlichkeit und Transparenz!
Die rasche Umwidmung des „gesamten Dunkelsteinerwalds” in ein Naturschutzgebiet ist nicht mehr aufschiebbar! Größere Protestaktionen scheinbar auch nicht!
Diptam, Graslilie, Rotes und Weißes Waldvögelein, Geflecktes Knabenkraut, Wiesenenzian, Sommer-Adonis- röschen und Türkenbundlilie, sind nur einige der seltenen Pflanzenarten, welche in der Umgebung des Hörfarth- grabens blühen - und das soll auch so bleiben...
“Ich bin es meinen Enkelkindern schuldig, dass sie die Flora unserer Heimat nicht nur aus Erzählungen und Büchern kennenlernen - niemand darf sie zerstören”
23. Mai 2010 - GROSSE DEMONSTRATION VOR DEM STIFT GÖTTWEIG
Drei Bürgerintiativen und zirka 150 friedliche BürgerInnen aus Paudorf, Krems und Wien versammelten sich am Pfingstsonntag 2010 bei der Auffahrt zum Stift Göttweig, um gegen den geplanten Steinbruch im Hörfarthgraben zu protestieren. Mit Transparenten, Protestschildern, Musik und Megaphon marschierten die DemonstrantInnen zum Tor des Stiftes, um dem Abt eine Petition zu überreichen. An dessen Stelle nahm der Prior der Mönchsgemeinschaft, Pater Maximilian Krenn, die Petition entgegen. Er zeigte sich der Verantwortung des Stiftes für die Gesundheit der Bevölkerung und für den Dunkelsteinerwald bewusst und signalisierte Dialogbereitschaft mit den Bürgerinitiativen. Wir nehmen Pater Maximilian beim Wort und warten auf seine Terminvorschläge. - [kosilo]
Aus dem Neuen Testament: „Ihr könnt nicht beiden dienen. Gott und dem Mammon” - Lk 16,13 - Mt 6,24
Eine äußerst merkwürdige Vereinbarung vom 22.7.2009[1.422 KB], zwischen Umweltanwalt Dr. Rossmann und Ing. Pree vom Steinbruchbetreiber Asamer Holding, ist von der Niederösterreichischen Landesregierung zu überprüfen, zumal der "Strategische Umweltbericht" der Landesregierung, Raumordnungsprogramm Mitte, erst am 14.8.2009 an die Gemeinde Paudorf zur öffentlichen Einsichtnahme und Stellungnahme versandt wurde (OTS 4.5.2010).
Audio-Stream der Info-Veranstaltung vom 30. April 2010. zum Downloaden
Bürgerinitiative “Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds” >>>
<<< Bürgerinitiative: „Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes”
Referat von Walter Kosar der Bürgerinitiative „Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds”, anlässlich der Informationsveranstaltung am 30. April 2010 im Gh. Grubmüller in Paudorf:
„„Mein Großvater kannte die besten Schwammerlplätze im Dunkelsteinerwald. Als Kind durchstreifte ich mit ihm Wald, Wiesen und Dörfer -den ganzen Sommer lang. In jedem Dörfchen, in das wir kamen, sagte er: „Da gibt’s ein ganz berühmtes Wirtshaus!“ Er trank dann einen Gspritzten und ich bekam ein Kracherl und eine Schokobrezel pro Ortschaft.
Mein Großvater lebt leider nicht mehr und auch die meisten Wirtshäuser sind verschwunden. Aber den Dunkelsteiner- wald gibt es noch und das soll auch so bleiben! Damit das so bleibt, habe ich die Bürgerinitiative „Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds“ gegründet. Guten Abend!
Bei unserer jährlichen Vereinswanderung zum Dunkelstein haben uns voriges Jahr im Mai ein paar Hafnerbacher angesprochen: „Helft’s uns, bitte! Der Montecuccoli will sieben riesige Windradln mitten im Wald bauen! A jedes 180 Meter hoch!“
„Jo derfens denn des?“ hätte mein Großvater protestiert! Denn damit wäre das wichtigste Kapital des Dunkelsteinerwalds zerstört: Die schöne Landschaft! Wir begannen sofort mit Protestaktionen gegen den geplanten „Windpark Hafnerbach“. Und die Medien berichteten darüber.
Mit unserem Transparent, „Rettet den Dunkelsteinerwald“, waren wir überall! Vom Hochwechsel bis zum Parlament in Wien. Ich kann mich noch gut erinnern, als wir unser Transparent vor dem Parlament aufrollten.
Da kommen zwei Polizisten auf uns zu und fragen: „Wos mochts Ihr do? Is des angmöd?“ Darauf sag ich: „Na, Herr Inspekta, oba wir san jo eh glei wieda weg!“ Da fragt ein Polizist nach: „Um wos geht’s denn eigenlich?“ „Um an schönen Wald Herr Inspekta, um den Dunkelsteinerwald!“ „Na guat, dann passts!“, sagen die beiden und gehen ab. Die Polizei in Wien auf unserer Seite!
Bei der Polizei in St. Pölten habe ich dann tatsächlich eine Demonstration angemeldet! Eine Demo gegen den „Windpark Hafnerbach“, und zwar genau vor dem Eingang der Niederösterreichischen Landesregierung am Landhausplatz. Dort tagte nämlich das „Wind-Energie-Symposium“ mit der gesamten österreichischen Windkraftlobby.
Doch sechs Tage vor dieser Kundgebung passierte etwas völlig Unerwartetes: Die Betreiberfirma zog das Projekt „Windpark Hafnerbach“ plötzlich zurück. Angeblich aus Kostengründen! Aber wir trauten und trauen diesem Rückzug nicht! Die Betreiber wollten nur Zeit gewinnen und unseren Protest verhindern.
Schlussendlich wurde versucht, unsere Demo vom Landhausplatz zum Klangturm zu verschieben, damit uns ja niemand sieht. Doch wir ließen wir uns nicht verschieben und protestierten direkt vor Prölls Augen. Mit dabei waren inzwischen vier andere Bürgerinitiativen. Eine davon war aus Paudorf! Danke für eure Unterstützung!
Bei der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten habe ich ebenfalls eine Demonstration angemeldet. Eine bewegliche Versammlung in drei Etappen.
Etappe 1 war eine Wanderung zum Dunkelstein, am 26. Oktober 2009. Und was da passiert ist, verstößt wahrscheinlich gegen das Forstgesetz: Der Grundeigentümer und Präsident der Land&Forstbetriebe Österreichs, Diplom Ing. Felix Montecuccoli, ließ den Wanderweg 653 einfach sperren. Mit einem rot-weiß-roten Absperrgitter und einem Schild: PRIVATBESITZ, Betreten und Befahren verboten!
Das muss man sich einmal vorstellen! Am Nationalfeiertag 2009, dem österreichischen Wandertag, sperrt Montecuccoli seinen schönsten Wanderweg! Viele Wanderer waren verschreckt und trauten sich nicht wandern. Wir schon! Wir wussten, wir waren auf einer behördlich angemeldeten und nicht untersagten Wanderung.
Etappe 2 war eine Kundgebung vor dem Gemeindeamt Hafnerbach und Etappe 3 eine Kundgebung vor dem Schloss Mitterau, dem Sitz der Montecuccolis. Dort war’s weniger lustig, denn 2 Spione fotografierten alles, was sich bewegte und nicht bewegte. Eine mutige Hafnerbacherin brachte es auf den Punkt: „Die Menschen hier haben Angst vor dem Grafen. Es ist hier wie im Mittelalter“
Mittlerweile hat uns Montecuccoli verklagt! Mich persönlich weil (vorlesen) „ich mit ca. 20 Personen, welche zum Teil mit Transparenten ausgestattet waren, eine Forststraße ohne Zustimmung des Forststraßenerhalters über Erholungszwecke hinausgehend benützt habe". Weiters geklagt wurde die Betreiberin einer Website, weil sie unsere Wanderung angekündigt hat sowie ein Förster der bloß mitwanderte. Soviel zum wanderbaren Niederösterreich.
Trotz dieser peinlichen Kriminalisierungsversuche wollen wir den Dunkelsteinerwald vor seinen professionellen Zerstörern schützen. Paudorf darf nicht das nächste Opfer werden! Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang, nicht der Profit. Der Dunkelsteinerwald ist kein Industriegebiet!
Die Niederösterreichische Landesregierung ist nun am Zug! Sie muss endlich den gesamten Dunkelsteinerwald unter Naturschutz stellen! Ohne Ausnahme!
Der politische Entscheider heißt Dr. Erwin Pröll. Der verantwortliche Steinbruchbetreiber heißt Dr. Manfred Asamer und sitzt in Ohlsdorf in Oberösterreich. Der verantwortliche Grundeigentümer des Hörfarther Grabens heißt bezeichnender- weise Luser -und ist Abt im Stift Göttweig.
Protestieren Sie bei diesen Leuten! Kämpfen Sie gegen den Steinbruch. Kämpfen Sie für den Dunkelsteinerwald! Gemeinsam schaffen wir das!
Mein Großvater würde sich freuen! Danke!”
- P R E S S E M E L D U N G E N -
„Es ist fünf vor zwölf!“
PAUDORF / Über einhundert Paudorfer nahmen an einer Informationsveranstaltung zum Dauer-Aufreger „Steinbruch“ teil.
VON MICHAEL SÖLLNER
„Noch ist es nicht zu spät, um einen zweiten Steinbruch in unserer Gemeinde zu verhindern. Aber es müssen alle Bürger an einem Strang ziehen“, betonte Wolfgang Janisch, Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“, beim gemeinsam mit der Gemeinde organisierten Informationsabend im Gasthaus Grubmüller. Rückendeckung im Kampf gegen die geplante Umwidmung eines 50 Hektar großen Areals zwischen Mammutbäumen und Siebenmarksteinen in ein Abbaugebiet für Granulit erhalten die Paudorfer von der Bürgerinitiative „Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds“, die den Bau eines Windparks in Hafnerbach bislang erfolgreich verhindern konnte. Sprecher Walter Kosar rief in seiner flammenden Rede zum gemeinsamen Protest auf: „Der Dunkelsteinerwald ist kein Industriegebiet! Das gesamte Waldgebiet muss endlich unter Naturschutz gestellt werden.“
Doppelte Lärm- und Staubbelastung, Entwertung der Grundstücke, Zerstörung des Naherholungsgebietes - dass Unmut und Verunsicherung in der Paudorfer Bevölkerung groß sind, wurde bei der anschließenden Diskussion deutlich spür- und hörbar. Massive Kritik hagelte es vor allem gegen den Grundeigentümer, das Stift Göttweig. Kämmerer Pater Maurus betonte: „Ich habe vollstes Verständnis für die Sorgen der Anrainer.“ Dennoch könne das Stift aus wirtschaftlichen Gründen nicht auf die Einnahmen durch den Pachtvertrag mit der Betreiberfirma Asamer & Hufnagl verzichten. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.“ Die Forderung des Publikums: das Stift müsse sich eine andere Geldquelle suchen und seine Unterschrift zurücknehmen.
Paudorfs langjähriger Gemeindearzt Dr. Norbert Skorjanz, der über die negativen Auswirkungen von Feinstaub auf die Gesundheit referierte, brachte es auf den Punkt: „Wenn es um den Menschen geht, darf nicht die Wirtschaft im Vordergrund stehen!“ Dieses Motto wird auch im Zentrum der großen Demonstration stehen, die die Paudorfer Bürgerinitiative demnächst durchführen will. Janisch hofft auf zahlreiche Mitstreiter: „Wer kämpft, hat die Chance zu gewinnen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“
NÖN - 03.05.2010
Widerstand gegen Steinbruch geht in die nächste Runde
Paudorf – Es ist noch nicht zu spät – aber es ist fünf vor zwölf“, betonte Wolfgang Janisch, Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“. Der Kampf gegen den geplanten zweiten Steinbruch in Paudorf im Bezirk Krems wird intensiviert. Am Freitagabend versuchten Janisch und Bürgermeister Leopold Prohaska im Rahmen einer Info-Veranstaltung die Bevölkerung auf einen breiten Widerstand einzuschwören. „Schickt Beschwerdeschreiben an die Bezirkshauptmannschaft und an das Land. Jede Stimme ist wichtig“, appellierte Janisch. Dabei soll es aber nicht bleiben. Fest steht: Es wird Demonstrationen geben. Wann und wo, will Janisch noch nicht verraten. Im Mittelpunkt der Kritik stand bei der Veranstaltung das Stift Göttweig. Wie berichtet, befindet sich das geplante Abbaugebiet im Besitz der Benediktiner. Daher auch der Vorwurf der Steinbruchgegner: „Dem Stift ist der Profit wichtiger als die Gesundheit der Paudorfer Bevölkerung.“ Was der anwesende Pater Maurus nicht im Raum stehen lassen wollte: „Auch mir ist Gesundheit wichtig. Ich kann die Sorgen verstehen. Aber jeder der für die wirtschaftliche Situation des Stifts Verantwortung tragen muss, hat keine andere Wahl als auf die Erträge durch den Steinbruch zu hoffen.“
Im Bild von links: Dr. Norbert Skorjanz (eh. Gemeindearzt), Walter Kosar (BI - „Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds”), Dr. Horst Oberndorfer (Moderator), Leopold Prohaska (Bgms. der Marktgemeinde Paudorf), Wolfgang Janisch (Sprecher der BI „Lebenswertes Paudorf”) und P. Dr. Udo Fischer (Pfarrer)
Rechtes Bild: Hannes De Witt, ein Hörfarther Bürger
Liebe BürgerInnen unserer lebenswerten Gemeinde!
Um einen neuen Steinbruch im Hörfarthgraben zu verhindern, ist es unumgänglich, dass alle Mitbürger unserer Gemeinde an einem Strang ziehen und initiativ werden!
Jeder einzelne Betroffene sollte sich daher über die geplante Umwidmung bei der zuständigen Behörde (Landesrat für Umwidmung und Raumplanung beim Land NÖ) bzw. beim Grundeigentümer Stift Göttweig beschweren.
Für Beschwerden und Anzeigen im Zusammenhang mit dem bestehenden Steinbruch wie Lärm- und Staubbelästigungen, starken Erschütterungen infolge von Sprengungen sowie Straßenverschmutzung durch LKWs und Behinderung durch „Dauereinsatz“ der Straßenkehrmaschine sind die Polizeiinspektion Mautern bzw. die BH Krems zuständig. Auf Empfehlung von LH Dr. Pröll, haben wir auch dessen Büro (Mag. Trock) als Ansprechpartner angeführt.
Polizeiinspektion Mautern - 3512 Mautern St. Pöltnerstraße 40,
Nur wenn wir uns gemeinsam wehren und kämpfen, haben wir eine Chance etwas zu erreichen. Untätigkeit + Gleichgültigkeit = Neuer Steinbruch
Ihre Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“
Bitte unterstützen Sie die Aktivitäten der Bürgerinitiative auch finanziell:
Konto Nr. 05865030780 bei der Landeshypothekenbank Krems, BLZ 53000
Beistand aus dem Dunkelsteinerwald
Am 9. März 2010 war eine Abordnung der Bürgerinitiative „Freunde des Dunkelsteiner- waldes“ auf Informationsbesuch in Paudorf um die Örtlichkeiten des geplanten neuen Steinbruches im Hörfarthgraben zu besichtigen.
Es wurde uns die vollste Unterstützung in unseren Bemühungen zur Verhinderung des geplanten neuen Steinbruches zugesagt, um die Flora und Fauna des Dunkelsteinerwalds vor der Zerstörung zu retten und den Hörfarthgraben und seine angrenzenden Forste als Erholungsgebiet zu erhalten.