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Oktober 2008

Zu Pfarre AKTUELLTitel_20040502

 

 

 

            ...eine Auswahl !

 

 

Inhalt:

Eröffnung der “Werkstätte Hellerhof” - Georgs-Kirche entdeckt/Frau ruhte 2.000 Jahre im “Himmelreich” - Pfarrfest am ersten kalten Tag - Trebicer Pilger im Hellerhof - Das 2. Löwenfest - M&M in Grafenberg - Radweg eröffnet - Regierungsrat Josef Böck - Das Sakrament der Taufe - 60 Jahre “Buchklub der Jugend” - Von Zeiselmauer nach Göttweig - Paudorfer besichtigen Atomkraftwerk - Hellerhof-Chor in St. Blasien - 7 Kilometer für Verfolgte - Kindergarten und Volksschule im Aufwind

Pilgerinformation für Santiagopilger

          Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine betreffen, finden Sie auf der Seite  Pfarre-aktuell (News)

 


Eröffnung der “Werkstätte Hellerhof”

Genau fünf Jahre nach der Eröffnung der Container-Anlage wird am Freitag, 3. Oktober, um 14 Uhr die neue „Werkstätte Hellerhof“ der Lebenshilfe Oberwölbling eröffnet.

Nach dem – bei Schönwetter im Freien stattfindenden – Festakt besteht die Möglichkeit der Besichtigung.

Alle Interessierten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

In der „Werkstätte Hellerhof“ werden 16 Behinderte und 3 Betreuer tätig sein.

Die Caritas der Diözese St. Pölten errichtet bis zum Jahr 2010 in Palt (in der Nähe des Feuerwehrhauses) gleichfalls eine Werkstätte für Menschen mit Behinderungen. Im Endausbau sollen dort 50 Behinderte einen Arbeitsplatz finden, schreibt die jüngste Ausgabe der „Nachrichten der Marktgemeinde Furth“. Die bisherigen Werk-Räume in der Kremser Winzergasse werden dringend für den Wohnbereich benötigt.

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Sensationelle Ergebnisse der Grabungen auf Göttweiger Berg und in Meidling

Georgs-Kirche auf Predigtstuhl entdeckt

Frau ruhte 2.000 Jahre im “Himmelreich”

Knapp vor Ende der vierten dreiwöchigen Grabungskampagne auf dem Predigtstuhl wurde am 2. September ein mittelalterlicher Mauerzug entdeckt, der nach übereinstimmender Meinung wahrscheinlich Teil der Georgs-Kirche ist.

Nördlich der Mauer (West-Ost-Ausrichtung) fand man Reste eines Estrichs.

Grabung im Meidlinger Himmelreich 2008Auf dem Kleinen Anzinger (Riedbezeichnung: Himmelreich; in Höbenbach gibt es eine Ried desselben Namens!) wurde im August in zwei Metern Tiefe das Grab einer vermutlich seit dem ersten Jahrhundert vor Christus dort bestatteten etwa 45-jährigen Frau entdeckt. Mehr als 2.000 Jahre ruhte die älteste „Meidlingerin“ im „Himmelreich“, ehe sie jetzt zwecks Untersuchung nach Wien transferiert wurde.

Georgs-Kirche entdeckt

 

 

 

 

Die Ergebnisse der Göttweiger Ausgrabung wurden am Freitag, 5. September von Univ.-Prof. Dr. Otto Urban und Mag. Christoph Blesl präsentiert.

Prominente Zuhörer waren Abt Dr. Clemens Lashofer, Bürgermeisterin Mag. Martha Löffler (Furth), Bürgermeister a. D. Karl Brugger (Paudorf), Vizebürgermeister Josef Böck (Krustetten), PGR-Obfrau Fini Heninger und PGR-Obmann a. D. Otto Franz.

Auf dem Predigtstuhl wurden heuer weitere interessante Entdeckungen gemacht: Wenige Meter südlich des Napoleonischen Walls ein kleiner Wall, vermutlich aus der Hallstatt-Zeit (700 vor. Chr.), dazwischen eine Siedlungsgrube mit Scherben und Knochen aus der Bronzezeit (ca. 2.000 vor Chr.)

Die Grabung am Predigtstuhl fand wieder in Kooperation zwischen dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien (Univ.-Prof. Dr. Otto Urban), dem Bundesdenkmalamt (Mag. Christoph Blesl) und dem Verein „Freunde der Kirche St. Georg auf dem Göttweiger Berg“ (Obmann P. Udo) statt.

An der von Barbara Hausmaier (in Nachfolge von Thomas Pertlwieser) geleiteten Lehrgrabung beteiligten sich 6 Studentinnen und 2 Studenten:

,Gärtner Valerie, Helmel Stephanie, Mayer Mateusz, Pichler Sandra, Schneidhofer Petra, Tarcsay Gabor, Zach Hanna, Zorko Michaela

Tutorin war wie im Vorjahr Mag. Anna Bauer.

Dank gesagt sei den freiwilligen Helfern, die sich jeweils eine Woche und länger an den Ausgrabungen beteiligten:

Peter Schön (Paudorf), Andreas Steininger (Furth), Reinhard Geitzenauer (Furth), Gerhard Buresch (Wien)

Dank gesagt sei weiters dem VV-Obmann Karl Skorsch (Meidling) sowie Hannelore und Ewald Rinnofner und PKR-Obm. Franz Schrefl für die Vorsäuberung des Platzes, das Fällen von Bäumen und die regelmäßige Zufuhr von Wasser und Gebhard Sommerauer für Grabungshilfe in der ersten Woche.

Herzlichst gedankt sei P. Maximilian Krenn für die Unterbringung der Studenten im Jugendhaus Göttweig und Herta Hochgötz für das tägliche Bereitstellen des Frühstücks.

Das KBW Paudorf organisierte am 21. August wieder eine Führung auf dem Meidlinger Kleinen Anzinger, wo seit 1999 unter der Leitung von Dr. Alexandra Krenn-Leeb jeweils im Sommer Archäologen tätig sind. Unter den 30 Interessierten war auch Bürgermeister Leopold Prohaska.

In den Sommermonaten Juli und August barg das Bundesdenkmalamt in der Paudorfer Lissen wieder zahlreiche Funde aus der Keltenzeit. Entdeckt wurden u. a. Hüttenböden und Herdstellen.

Grabung im Himmelreich 2008 <  Dr. Alexandra Krenn-Leeb bei der Führung auf Meidlings Kleinem Anzinger. Links: Iris Winkelbauer, Archäologie-Studentin aus Paudorf.Predigtstuhl Lehrgrabung 2008

 

 

 

 

 

> Univ-Prof. Dr. Otto Urban und Mag. Christoph Blesl mit den beiden jüngsten freiwilligen Helfern: Peter Schön aus Hörfarth und Andreas Steininger aus Furth.

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Pfarrfest am ersten kalten Tag im September:

Trebic und 9 Nachbarpfarren feierten mit

Am 13./14. September – den ersten beiden kalten Tagen nach der verspäteten Sommerhitze – ging das diesjährige Pfarrfest über die Bühne.

Nach der Festmesse zum 15. Jahrestag der Weihe der Kirche St. Altmann - überreichten die Pfarrgemeinderäte P. Udo eine kostbare Bronzeskulptur des Paudorfer Künstlers Leo Pfisterer: “Hl. Altmann mit der Pfarrkirche St. Altmann“. Auf dem Gratulationsgeschenk zur Dissertation über den Heiligen der Paudorfer Pfarrkirche findet sich der altkirchliche Grundsatz ECCLESIA SEMPER REFORMANDA („Die Kirche muss sich stets erneuern“).

Gäste beim Pfarrfest

Drei Gruppen wurden beim Fest besonders begrüßt: Abt Dr. Clemens Lashofer, Prior P. Columban Luser und mehrere Mitglieder des Göttweiger Konvents, 12 Freunde aus Trebic und die Mitglieder der Gartengruppe der Lebenshilfe Oberwölbling.

Die Ehre gaben uns:

Bürgermeister Leopold Prohaska (Paudorf) und die Altbürgermeister Anton Greimel (Paudorf) und Josef Ramoser (Furth) sowie Wolfgang Leitner, Leiter der Raika Paudorf.

Aus beinahe allen Nachbarpfarren durften wir prominente Vertreter begrüßen:

* Furth: Dechant P. Benno Maier und mehrere Pfarrgemeinderäte

* Unterbergern: Pfarrer und Prior Columban Luser

* Oberwölbling und Obritzberg: Pfarrer Marek Jurkiewicz und mehrere Pfarrgemeinderäte

* Brunnkirchen: Pfarrer P. Maurus Kocher und mehrere Pfarrgemeinderäte

* Statzendorf: PGR-Obmann Ing. Walter Eder

* Hollenburg: mehrere Pfarrgemeinderäte

* Mautern: Pfarrer P. Clemens Reischl

* Krems/St. Paul: Pfarrer Anton Hofmarcher (am 21.9. 2008 offiziell ins Amt eingeführt)

 

Herzlichst gedankt sei allen, die zum guten Gelingen des Pfarrfestes beigetragen haben:

* Allen Besuchern

* Der Raika Paudorf für die Kinder-Hüpfburg

* Der Musikkapelle Paudorf für die musikalische Gestaltung der Festmesse und den Frühschoppen

* Den jugendlichen Disc-Jockeys

* Allen Frauen, die köstliche Mehlspeisen gespendet haben.

* Allen Winzern für die gespendeten Weine und den gespendeten Sturm.

* Allen Firmen für Transparente und Werbung

* Allen weiteren Gebern von Sach- und Geldspenden

* Den Pfarrgemeinderäten, Helferinnen und Helfern

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Trebicer Pilger im Hellerhof

Trebicer Pilger im Hellerhof   Letzter Samstag im August. Zwei Busse mit Pilgern aus Trebic machten Station in Paudorf und Göttweig. Unser Bild zeigt eine Gruppe von ihnen vor der Fahne “Für die Verfolgten Christen” in der alten Hellerhof-Kapelle. Eines der beiden Anliegen der 1982 neu begründeten war das Gebet für die bedrängten Christen in unserem kommunistischen Nachbarland Tschechoslowakei. An der 9. Wallfahrt nahmen 1990 - nach dem Fall des Eisernen Vorhangs - erstmals Trebicer Pilger an unserer Wallfahrt teil.

 

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Das zweite Löwenfest

Das zweite Löwenfest

Schnappschuss vom zweiten “Löwenfest”. In der Mitte der ebenfalls im Sternzeichen des Löwen geborene Paudorfer Bürgermeister Leopold Prohaska.

 

 

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M&M in Grafenberg

Plan Grafenberg-Stoitzendorf

   Die nächste M&M-Messe findet am 10. Oktober am „ehemaligen großen Kultplatz von Grafenberg-Stoitzendorf“ statt. Abfahrt vom Hellerhof um 16.30 Uhr.

 

Passend zum 925-Jahr-Jubiläum des Stiftes Göttweig feierten 10 Personen am 18. September um 18.30 in der ehemaligen Margarethen-Kapelle in Mautern eine hl. Messe.

Die Kapelle könnte unter Bischof Altmann neu erbaut worden sein. Sie findet Erwähnung in der Göttweiger Gründungsurkunde 1083.

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Radweg eröffnet

Am Freitag, 19. September, eröffnete Bürgermeister Leopold Prohaska den neuenRadweg Paudorf-Meidling. P. Udo erbat Gottes Segen

Ehrengast war Dr. Inge Auböck, Tochter von Dr. Richard Bamberger, dessen Namen der Weg trägt.

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Regierungsrat Josef Böck

Der Paudorfer Vizebürgermeister, Amtsdirektor Josef Böck, wurde zum Regierungsrat ernannt.

Wir gratulieren dazu herzlichst!

Der Geehrte steht seit vier Jahren der Abgabensicherung 02 im Finanzamt Waldviertel vor.

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Sakrament der Taufe

In den ersten christlichen Jahrhunderten wurden nur Erwachsene getauft. Es gab  einen gemeinsamen Tauftermin: die Osternacht.

Erst in späterer Folge, als beide Elternteile Christen waren, taufte man angesichts der großen Kindersterblichkeit bereits Babys.

Erwachsene sprachen und sprechen heute noch die Taufgelübde (Bekenntnis zum dreifaltigen Gott und zur katholischen Kirche) selbst.

Im Fall von Kindern sprachen bzw. sprechen die gläubigen Eltern für sie.

Heute kommt es bisweilen vor, dass nur ein Elternteil der Kirche angehört. Dann bekennt dieser den Glauben.

Bei einem Kirchen-Wiedereintritt ist bekanntlich das Glaubensbekenntnis ebenfalls vor dem Priester neu zu sprechen.

Sind beide Eltern nicht katholisch, wird ein Kind als Baby noch nicht getauft. Geht es in die Schule, kann es am Religionsunterricht teilnehmen und bei Gefallen später getauft werden. Bereits mehrmals wurden in Paudorf Kinder ab 8 Jahren getauft, weil sie sich von dem im Religionsunterricht dargelegten Leben des Jesus von Nazareth begeistert zeigten.

Es ist unlogisch, wenn beide Elternteile selbst der Kirche nicht angehören wollen, jedoch nach Geburt eines Kindes dieses in diesen „Verein“ einschreiben lassen möchten.

Ähnliches kommt in der Gesellschaft auch nicht vor: Wenn jemand gerade aus Protest eine Partei oder einen Verein verlassen hat, lässt er wohl kaum sein Neugeborenes sofort in diese Partei oder diesen Verein einschreiben.

Warum soll sein Kind von Geburt an jenen Mitgliedsbeitrag zahlen, dessentwegen die Eltern gerade ausgetreten sind?

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60 Jahre “Buchklub der Jugend”

Der 1948 von dem aus Meidling gebürtigen Dr. Richard Bamberger gegründete „Österreichische Buchklub der Jugend“ beging am 4. September in Wien sein 60- Jahr-Jubiläum in feierlicher Form.

Jimmys TraumGirls & BoysAbenteuer in IllyrienEin Elefant für Muthu  Kakerlaken und andere Katastrophen  Die Nacht der Hulla  Keltenschatz und Geisterjäger

Einige Beispiele aus dem aktuellen Verlagsprogramm (mix)

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Von Zeiselmauer nach Göttweig

Der Hl. Altmann ist am 8. August 1091 in Zeiselmauer gestorben und wurde anschließend nach Göttweig überführt, wo der Salzburger Erzbischof Thiemo die Begräbnisfeierlichkeiten geleitet hat.

Im Jubiläumsjahr „925 Jahre Göttweig“ möchte P. Udo, sollte es das Wetter zulassen, am 12./13. Oktober den Weg von Zeiselmauer nach Göttweig zu Fuß gehen. Interessierte Mit-Pilger mögen sich bis 5. Oktober bei ihm melden.

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Paudorfer besichtigten Atomkraftwerk

Besichtigung AKW Dukovany.1                   Besichtigung AKW Dukovany.2

Unseren Trebicer Freunden konnten wir im Rahmen des Pfarrfestes die jüngst renovierte Kremser Gozzoburg und die Göttweigerhofkapelle in Stein zeigen.

Besichtigung AKW Dukovany.3Zwei Wochen zuvor ermöglichten sie der zum Trebicer Fest angereisten Paudorfer Delegation einen mehr- stündigen hochinteressanten Besuch des in der Nähe ihrer Stadt gelegenen AKWs Dukovany. Die zehn an Spitzentechnik und Atom- kraft interessierten Pfarrmit- glieder waren von den gewaltigen Ausmaßen beeindruckt.

Das Atomkraftwerk Dukovany ist 25 Jahre alt – also wesentlich betagter als Temelin – und liefert etwa ein Fünftel des in Tschechien benötigten elektrischen Stroms.

Obwohl älter und näher bei Wien gelegen, interessiert die österreichischen Medien Dukovany weit weniger als das junge Temelin.

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”Hellerhof-Chor” in St. Blasien

Am 21. September trat der „Hellerhof-Chor“ erstmals in der Öffentlichkeit auf. Er gestaltete unter der Leitung von OSR Elisabeth Ptak die Sonntagsmesse in St. Blasien in großartiger Weise.

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7 Kilometer für Verfolgte

Mehr als 40 Personen beteiligten sich am 21. September an der diesjährigen Wallfahrt nach Maria Ellend. 17 marschierten zu Fuß betend und singend zur Wallfahrtskapelle und retour (7 Kilometer). Beim „Gegenkreuz“ schlossen sich weitere 13 aus Meidling und Höbenbach an.

Im Mittelpunkt der Anliegen standen diesmal die schwer bedrängten Christen im Irak und in Indien.

Das Wetter war äußerst wechselhaft. Kurzer heißer Sonnenschein beim Start, dann Wolken und eiskalter Wind, zuletzt Regen. Beim Rückmarsch wieder Regen, dann Windstille mit drückender Schwüle.

Die nächste Fußwallfahrt führt uns am 16. November nach Maria Langegg.

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Kindergarten und Volksschule

Seit Beginn der Sommerferien wird der Kindergarten Eggendorf um- bzw. ausgebaut. Durch die Herabsetzung des Eintrittsalters werden Räumlichkeiten für eine vierte Gruppe dringend benötigt. Mit 8. September konnte die vierte Gruppe bereits gestartet werden.

Dank gestiegener Kinderzahlen können heuer in Paudorf wieder sieben Volksschulklassen geführt werden, eine mehr als im Jahr zuvor.

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