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Oktober 2007

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           ...eine Auswahl !

 

 

Inhalt:

1100 Jahre Dietmarsdorf, dem Fest entgegen - Namenstage im Oktober - Wetter beim Pfarrfest - Papst in Mariazell - Festmesse in Znaim - Florianimarsch nach Göttweig - 2700 Jahre Kult auf dem Göttweiger Berg - P. Benno ist neuer Dechant - Neue Werkstätte der GG Hellerhof - Firmung 2008 - “Hirschberg” wird wieder zum “Kirschberg”

 

Pilgerinformation für Santiagopilger

     Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine     betreffen, finden Sie auf der Seite Pfarre-aktuell (News)

Midi-Intro, kann auch gestoppt werden!

 


28. Oktober - 28. Oktober - 28. Oktober - 28. Oktober - 28. Oktober

1100 Jahre Dietmarsdorf

Hellerhof feiert mit Gästen aus Salzburg

Erster Landtagspräsident Johann Holztrattner

Erzabt Edmund von St. Peter, Äbtissin Perpetua von Nonnberg

Mit Festmesse, Festakt und Aufstellung einer Bronzeskulptur „Erzbischof Dietmar von Salzburg“ feiern wir am 28. Oktober 1100 Jahre Dietmarsdorf-Hellerhof. Drei hohe Repräsentanten Salzburgs haben neben unserem Abt Dr. Clemens Lashofer ihr Kommen zugesagt: 

Johann Holztrattner, Salzburgs 1. Landtagspräsident, Edmund Wagenhofer, Erzabt des Benediktinerstifts St. Peter, und Perpetua Hilgenberg, Äbtissin des Benediktinerinnenstifts Nonnberg.

Wegen des langen Anreisewegs der Festgäste beginnt die Feier um 10 Uhr.

Platzkonzert ab 9.30 Uhr.

Im 9. Jahrhundert erhielt das Hochstift Salzburg große Besitzungen in Niederösterreich zwischen Arnsdorf, Traismauer und Oberwölbling, die zum Teil bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts bestanden.

Die Arnsdörfer tragen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Namen des Erzbischofs Arn (785-821), Dietmarsdorf jenen von Erzbischof Dietmar (874-907).

Erzbischof Dietmar war gleichzeitig Abt von St. Peter und Landesherr von Salzburg.

Er ist in der ersten großen Schlacht der Baiern gegen die Ungarn am 4. Juli 907 bei Pressburg gefallen – gemeinsam mit dem Markgrafen Luitpold, den Bischöfen Udo von Freising und Zacharias von Säben-Brixen sowie zahlreichen Adeligen.

Der Festmesse mit Predigt steht Erzabt Edmund Wagenhofer vor, die Festansprache hält Landtagspräsident Johann Holztrattner, die Skulptur weiht Abtpräses Dr. Clemens Lashofer.

Ein besonderer Dank für Vermittlung des Kontakts zur Salzburger Landesregierung gilt dem 2. NÖ Landtagspräsidenten Ewald Sacher.

Die lebensgroße Bronzeskulptur „Erzbischof Dietmar“ wurde vom Paudorfer Künstler Leo Pfisterer geschaffen.

Die musikalische Gestaltung obliegt Prof. Franz Haselböck (Orgel), der Musikkapelle Paudorf und der Gitarristinnen-Gruppe der Pfarre.


Dem Salzburg-Fest entgegen

Montag, 1. Oktober, 18.30, Göttweig, Erentrudis-Kapelle::

Meditative Messe anlässlich des 935. Weihetages der Erentrudis-Kapelle

durch Bischof Altmann von Passau

 

Donnerstag, 18. Oktober, 19.00, Pfarrsaal Hellerhof:

KBW-Vortrag von P. Udo: “Salzburg bei uns”

* Die Salzburger Erzbischöfe Arn und Dietmar und die Arnsdörfer und Dietmarsdorf

* Absdorf - das Dorf des Abtes von St. Peter

* Die Heilung Kaiser Heinrichs II. +1024) auf Fürsprache der Hl. Erentrudis und das Unterwölblinger Industriegebiet

* Die Entführung eines Pferdes eines Untertans der Äbtissin von Nonnberg in der Hörfarther Mühle

* Erzbischofstochter und Papstgroßnichte Magdalena von Altenau als Herrin im Hellerhof

* Hellbrunn als Vorbild Abt Hellers für den Hellerhof

* Fresko im Hellerhof: Taufe Jesu vor dem Untersberg

* und vieles andere mehr

 

Sonntag, 21. Oktober, 9 Uhr, Pfarrkirche St. Altmann:

In der Sonntagsmesse Weihe eines Reliquiars mit Reliquien

der Salzburger Heiligen Rupert und Erentrudis

 

Donnerstag, 25. Oktober, 18.30, Alte Hellerhof-Kapelle:

Klassische Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten

mit klassischer Meditationsmusik

 

Freitag, 26. Oktober, 18.30, St. Blasien in Klein-Wien:

P. Joop Roeland: “Wie die Wörter das Fliegen lernten”.

An der Orgel: Prof. Franz Haselböck

 

Samstag, 27. Oktober, 18.30, Hellerhof:

Mauerräuchern und Brunnensegnen

Lichterprozession um das Areal des ehemaligen Dietmarsdorf und Segnung des jüngst freigelegten mutmaßlichen Dorfbrunnens unter Trommeln für Dietmar.

Einladung zum Fasten an diesem Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.

(Altkirchlicher Brauch vor großem Fest)

 

Zu diesen Vorbereitungen und zum Fest am 28. Oktober laden wir Sie herzlichst ein.

Fini Heninger, PGR-Obfrau

Franz Schrefl, PKR-Obmann

P. Udo Fischer, Pfarrer

 

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Stift Nonnberg und die Heilige Erentrudis

Stift Nonnberg 

Die Hl. Erentrudis (+ um 714), eine Verwandte des Hl. Rupert, war die erste Äbtissin des Stiftes Nonnberg in Salzburg.

Bis ins 17. Jahrhundert war Unterwölbling dem Stift Nonnberg untertänig, wo heute noch dessen alter Amtshof (heute: Heuriger Müllner) steht.

Kaiser Heinrich II. (+1024) übergab nach einer Heilung auf die Fürsprache der Hl. Erentrudis dem Stift ein Geschenk, womit das Dorf Fladnitz gekauft und der Nonnberger Besitz abgerundet werden konnte. Fladnitz ging im Spätmittelalter ein und stand etwa dort, wo sich heute das Unterwölblinger Industriegebiet befindet.

Die erste Kirche am Göttweiger  Berg  war der Hl. Erentrudis gewidmet. Am 1. Oktober 1072 – also vor 935 Jahren - weihte sie Bischof Altmann neu ein.

Seit 1999 leitet die aus Krefeld, Diözese Aachen, gebürtige Äbtissin Perpetua Hilgenberg das Stift Nonnberg.

Stift St. Peter

Stift St. Peter 

Das Stift St. Peter, gegründet 696 vom Hl. Rupert, ist das älteste durchgehend bestehende Kloster des deutschen Sprachraums.

An dessen Besitzungen in unserem Raum erinnert Absdorf (Dorf des Abts) bei Statzendorf.

Erzabt Edmund Wagenhofer steht dem Stift St. Peter seit 1997 als 86. Abt vor.

 

Salzburg im Fladnitztal

Ende des 10. Jahrhunderts wurden die Ämter des Erzbischofs von Salzburg und des Abtes von St. Peter getrennt. Der Großteil des Besitzes verblieb in den Händen des Erzbischofs: Oberwölbling, Arnsdörfer und Traismauer.

Im Fladnitztal gaben die Erzbischöfe einige Dörfer als Ritterlehen aus. Unter Salzburger Oberhoheit ver-blieben Hörfarth bis 1270, Dietmarsdorf bis 1477 und Meidling bis 1715.

 

Erzbischof Dietmar

Erzbischof Dietmar, auch Erzkaplan und Erzkanzler des Reiches und Leiter der königlichen Hof- kapelle, war sehr eigenständig und vor allem auf die Vormachtstellung der Salzburger Kirche bedacht. Weder nahm er an einem Italienfeldzug König Karlmanns teil, noch erfüllte er die Anweisung des Papstes, jährlich Einkünfte im Reich nach Rom zu übersenden, wie Fritz Lošek in seinem Standardwerk „Die Conversio Bagoariorum et Carantanorum und der Brief des Erzbischofs Theotmar von Salzburg“ (1997) schreibt.

Als Königsbote wirkte er 904/906 an der berühmten Raffelstetter Zollordnung mit.

Im Jahr 900 schrieb Erzbischof Dietmar an Papst Johannes IX. einen harschen Brief, weil dieser ohne sein Vorwissen Bischöfe nach Mähren geschickt hatte, das der Salzburger Erzbischof für seine bayerische Kirchenprovinz beanspruchte.

Dietmar schreibt selbstbewusst und ironisch. Er erteilt dem Papst gewissermaßen eine Lektion, weiß aber auch die politischen Umstände seiner Zeit geschickt zu nutzen.

Dietmar belehrt den Papst mit Zitaten aus der Bibel und dem Kirchenrecht und fordert ihn zum korrekten Handeln auf.

Erzbischof Dietmar war gleichzeitig Abt des Stiftes St. Peter.

 

Tochter eines Erzbischofs, verwandt mit einem Papst

Letzte Privatbesitzerin des Hellerhofs, von der Stift Göttweig das Anwesen 1637 kaufte, war Magdalena Gerhardtin geb. von Altenau, eine Tochter des berühmten Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich von Raithenau und seiner Frau Salome Alt.

Salome AltMagdalena war in erster Ehe verheiratet mit Gabriel Gerhardt von Falbenstein, einem Neffen des Göttweiger Abtes Georg Falb, in zweiter Ehe mit dem Kremser Bürgermeister Mathias Puggl und in dritter Ehe mit dem oberösterreichischen Adeligen Elias von Seeau.

Ihr und ihrem Gatten widmete der spätere Göttweiger Abt David Gregor Corner 1631 die zweite Auflage seines Standardwerkes „Groß catolisch Gesangbuech.“

Magdalena hatte eine prominente Verwandtschaft:

Der Hl. Karl Borromäus, Kardinal und Erzbischof von Mailand, war ihr Großonkel; Papst Pius IV. ihr Urgroßonkel.

 

Jesu Taufe in der Salzach

Die alte Hellerhof-Kapelle wurde von Abt Johannes Dizent in Erinnerung an seine Abtwahl – er war mit 30 der jüngste Abt Göttweigs – umgebaut und geschmückt.

Der Altar von Mathias Schwanthaler nennt die Jahreszahl 1678. Das Deckenfresko des Malers Michael Christoph Grabenberg aus Stein zeigt die Taufe Jesu – nicht im Jordan, sondern in der Salzach. Im Hintergrund ist nämlich eindeutig der Untersberg zu identifizieren...

 

Dietmarsdorf, jetzt Hellerhof

Dietmarsdorf war im Mittelalter etwa so groß wie Eggendorf. Der Ort verödete im 14./15. Jahrhundert. Bestehen blieben nur der Haupthof und die Mühle (später: Hörfarth-Mühle genannt).

Die heutige Hellerhof-Mauer umfasst vermutlich alle verödeten Häuser außer einem.

Der Name des Haupthofes wandelte sich in der Folge:

* Dietmarsdorf * Dietmannsdorf * Dietmannshof

* Hollerhof nach der Besitzerfamilie Holler (1525-1532)

* Hellerhof - nach dem Göttweiger Abt Gregor Heller, der den Hof um 1650 nach dem Vorbild von Hellbrunn zu einem Rekreationshof mit Teichen, Springbrunnen und Grotten umbauen ließ.

Der Hellerhof galt zur Zeit von Abt Gottfried Bessel, dem Erbauer des barocken Göttweigs, als altmodisch.

Bessel ließ ihn daher für den Festsaal des Stiftes nicht malen, sondern nur die Höfe Prandhof, Gurhof, Unternalb und Meidling. Ironie der Geschichte: Diese vier Höfe sind heute nicht mehr göttweigerisch, der Hellerhof jedoch schon...

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Die wichtigsten Namenstage im Oktober

1.10. Hl. Emanuel (Manuel, Manuela). Bischof des 13. Jahrhunderts. Er wurde wohl aus politischen Gründen aus der italienischen Stadt Cremona vertrieben. Drei Jahre später starb er in einem Kloster in Friesland.

4.10. Hl. Franz von Assisi. Als einziger Sohn reicher Eltern 1181/1182 geboren, erlebte er als Jugendlicher eine tiefgreifende Bekehrung. Er wollte nur noch in Armut und Gebet leben und begeisterte viele Gleichaltrige. Daraus wurde der Orden der „Minderbrüder“ (Franziskaner, Minoriten, Kapuziner). Er starb mit etwa 45 Jahren. Die Zeitgenossen nannten ihn „zweiter Christus“. Wie der Ordensvater Benedikt war auch Franziskus kein Priester.

9.10. Hl. Dionysius. (Dennis, Denis, Denise). Der Glaubensbote des 3. Jahrhunderts erlitt in Paris das Martyrium. Dort trägt heute ein Bischofssitz, aber auch ein großes Fußballstadion seinen Namen.

9.10. Hl. Sara. Frau des biblischen Patriarchen Abraham und Mutter des Isaak.

9.10. Hl. Günther. Nach enttäuschtem Klosterleben wurde er Einsiedler im böhmisch-bayerischen Grenzgebiet. Gemeinsam mit anderen Eremiten führte er zur Erschließung des Rachelgebietes Straßenbauarbeiten durch. Später zog er sich in eine noch wildere Einsamkeit zurück. Gestorben 1045, wurde er in der Benediktinerabtei Brevnov bei Prag begraben.

15.10. Hl. Theresia von Avila. Sie trat 20-jährig in ein Karmelitinnenkloster ein. Mit 35 erlebte sie eine „Bekehrung“. In der Folge wurde sie eine große Reformerin ihres Ordens. Die begnadete Schriftstellerin war eine der herausragendsten Frauengestalten ihrer Zeit. Sie starb in der Nacht vom 4. auf den 15. Oktober (In dieser Nacht kam es auf Grund der Einführung des Gregorianischen Kalenders zum Entfall von 10 Tagen).

16.10. Hl. Hedwig. Geboren 1174, wurde sie mit 13 Jahren mit dem schlesischen Herzog Heinrich vermählt, dem sie nicht nur sieben Kinder gebar sondern auch eine kluge politische Beraterin war. Nach dem Tod ihres Gatten 1238 zog sie sich in das 35 Jahre zuvor von ihr gegründete Kloster Trebnitz zurück, wo sie nach der Regel der Zisterzienserinnen lebte, ohne jedoch voll Nonne zu werden. Fünf Jahre später starb sie 69-jährig.

18.10. Hl. Lukas. Er wurde als Heide in Syrien geboren und war von Beruf Arzt. Nach seiner Taufe begleitete er zeitweilig den Apostel Paulus. Er schrieb eines der vier Evangelien und die Apostelgeschichte.

28.10. Hl. Simon. Apostel Jesu. Sein Beiname „der Zelot” (Eiferer) rührt daher, dass er ursprünglich der radikalen jüdischen Partei der Zeloten angehört hatte.

28.10. Hl. Alfred der Große. War im 9. Jahrhundert etwa 30 Jahre lang König der Angelsachsen. Er war fast dauernd in Kämpfe mit den Dänen verwickelt, von denen er London zurückeroberte. Er gründete Schulen und Klöster, sammelte Gelehrte an seinem Hof und ließ bedeutende theologische und historische Werke aus dem Lateinischen in die Volkssprache übersetzen.

31.10. Hl. Wolfgang. Der gebürtige Schwabe wurde mit 41 Jahren Benediktiner in Einsiedeln und sechs Jahre später 972 Bischof von Regensburg. Er starb 994 zu Pupping in Oberösterreich.

Während der Auseinandersetzungen Kaiser Ottos mit dem bayerischen Herzog Heinrich d. Zänker hatte er sich nach Wieselburg (NÖ) zurückgezogen.

St. Wolfgang am gleichnamigen See war im Mittelalter eines der bedeutendsten Wallfahrts- zentren nördlich der Alpen.

Im 15. Jahrhundert errichtete man dem Hl. Wolfgang in Furth eine Kapelle. Das vom Pfarrer von Göttweig betreute Gotteshaus wurde im 17. Jahrhundert ausgebaut und ist seit 1784 die Pfarrkirche von Furth.

Der gebürtige Schwabe wurde mit 41 Jahren Benediktiner in Einsiedeln und sechs Jahre später 972 Bischof von Regensburg. Er starb 994 zu Pupping in Oberösterreich.

Während der Auseinandersetzungen Kaiser Ottos mit dem bayerischen Herzog Heinrich d. Zänker hatte er sich nach Wieselburg (NÖ) zurückgezogen.

St. Wolfgang am gleichnamigen See war im Mittelalter eines der bedeutendsten Wallfahrtszentren nördlich der Alpen.

Im 15. Jahrhundert errichtete man dem Hl. Wolfgang in Furth eine Kapelle. Das vom Pfarrer von Göttweig betreute Gotteshaus wurde im 17. Jahrhundert ausgebaut und ist seit 1784 die Pfarrkirche von Furth.


Hier werden monatlich jene Heiligen kurz dargestellt, deren Namen von mindestens fünf Pfarrangehörigen getragen werden. Bitte beachten Sie, dass es zahlreiche Heilige gleichen Namens gibt (und daher auch verschiedene Namenstage). Bei Fragen wenden Sie sich an P. Udo.

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Link zum Heiligenlexikon


Wetter beim Pfarrfest besser als beim Papstbesuch

Pfarrfest_2007.1

Das Wetter beim 21. Pfarrfest war zwar nicht ideal, jedoch besser als angekündigt und weit besser als bei den zur selben Zeit stattgefundenen Papstgottesdiensten. Sowohl am Freitag in Wien wie auch am Samstag in Mariazell wurde Benedikt XVI. von strömendem Regen begleitet.

 

 

Erstmals wurden im Park die drei großen Partyzelte aufgestellt, die trotz heftiger Sturmböen das Sitzen im Freien erlaubten.

Pfarrfest_2007.2Zwei Gruppen wurden besonders begrüßt: 9 Freunde aus Trebic und Mitglieder der Gartengruppe der Lebenshilfe Oberwölbling. Der Göttweiger Konvent war durch eine eigene Feier verhindert.

Die Ehre gaben uns die Bürgermeister Mag. Martha Löffler (Furth) und Karl Brugger (Paudorf) sowie die Altbürgermeister Anton Greimel (Paudorf) und Josef Ramoser (Furth), VS-Direktorin Ingrid Pergher, Prior P. Columban Luser, Pfarrer P. Benno Maier (Furth), Pfarrer Marek Jurkiewicz (Oberwölbling und Obritzberg) sowie PGR-Obmann Ing. Walter Eder (Statzendorf).

Pfarrfest_2007.3Herzlichst gedankt sei allen, die zum guten Gelingen des Pfarrfestes beigetragen haben:

Allen Besuchern, dem KirchenchorAlt-Simmering für die Messgestaltung, der Musikkapelle Paudorf für den Frühschoppen, den jugendlichen Disk-Jockeys, allen Firmen für Transparente und Werbung, der Raika Paudorf für die Kinder-Hüpfburg, allen Frauen für die zahlreichen köstlichen Mehlspeisen, allen Winzern für die gespendeten Weine, allen weiteren Gebern von Sach- und Geldspenden, den Pfarrgemeinderäten, Helferinnen und Helfern.

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Papst Benedikt XVI. in Mariazell

Aus der Pfarre Paudorf-Göttweig sind letztendlich 5 und aus Trebic 3 Personen am 8. September zum Papstbesuch nach Mariazell gefahren. Insgesamt nahmen 67.000 Gläubige an den Papstgottesdiensten in Mariazell,Wien und Heiligenkreuz teil, davon etwa die Hälfte in Mariazell.

P. Udo war wieder als Fotojournalist für die wöchentliche Kirchenzeitung JA akkreditiert.

Papst Benedikt XVI. in Mariazell 

Da zu wenige Priester Interesse an der Teilnahme am Papstgottesdienst hatten, wurden auch Laien zur Kommunionsspendung herangezogen. Einer von ihnen war der Paudorfer Pfarrgemeinderat Gebhard Sommerauer, der anschließend ein dort verwendetes Messkleid erwarb und der Pfarre stiftete. Herzlichen Dank!

Die Kirchgeher am Kirchweih-Sonntag (9. September), waren überrascht, dass der Pfarrer dasselbe Messgewand trug, welches man tags zuvor im Fernsehen gesehen hatte...

 

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Festmesse in Znaim

Festmesse in Znaim 

Etwa 40 Personen, davon ein Drittel aus Paudorf, feierten am letzten Sonntag im August bei der Znaimer Rotunde eine Hl. Messe.

P. Jiri Dobes, Pfarrer von Trebic (St. Martin) überreichte den Paudorfern eine der beiden großen Kerzen, die seine Pilger in Mariazell von P. Karl Schauer erhalten hatten.

Am darauffolgenden Sonntag (2. September) durfte P. Udo beim Mariazell-Fest in Trebic die Festmesse leiten und die Festpredigt halten.

 

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Florianimarsch nach Göttweig

Etwa 700 Personen nahmen am diesjährigen Florianimarsch der NÖ Feuerwehren nach Stift Göttweig teil.

Florianimarsch_2007Unser Foto zeigt Marschierer auf dem Weg vom Hellerhof in das Stift, der über den Predigtstuhl führte. Von links: P. Pirmin Mayer (Pfarrer in Rohrbach), Abschnittskommandant Ludwig Winkler (Mautern), Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta, Unterab- schnittskommandant Herbert Puhm (Paudorf) und P. Pius Nemes (Kaplan in Hainfeld).

Der neue FF-Landesfeuerwehrkommandant erzählte, dass sein Lieblings-Hauptschullehrer in Hohenau Karl Kargl war, der Vater der derzeitigen Direktorin der VS Paudorf, Ingrid Pergher.

Dem Festgottesdienst in Göttweig stand Landes-FF-Kurat P. Stefan Holpfer mit 22 Kuraten vor.

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2.700 Jahre alter Beweis von Kult auf dem Göttweiger Berg

Führung auf dem Predigtstuhl 2007 

Etwa 40 Interessierte nahmen an der archäologischen Führung zum Abschluss der diesjährigen Grabungskampagne des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien am Predigtstuhl teil.

Unser Foto zeigt den Grabungsleiter Thomas Pertlwieser.

 

Bislang wurden sechs Bauphasen festgestellt:

1) Militärstellung des Ersten Weltkriegs.

2) Militärstellung aus der Zeit Napoleons.

3) Mittelalter (Armbrustbolzen, Münze, Scherben, Fliesen, Mörtel und Dachziegelreste, die auf ein Gebäude schließen lassen).

4) Spät-Latene-Zeit (Kelten)Fund auf dem Predigtstuhl

5) Früh-Latene-Zeit (4./5.Jh. vor Chr.).

6) Hallstatt-Zeit (7.Jh. vor Chr.). Aus dieser Zeit stammt das Fragment eines Mondidols, das bisher älteste Zeichen von Kult auf dem Göttweiger Berg.

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 Neuer Dechant

P. Benno Maier  Am 11. September wurde P. Benno Maier, Pfarrer von Furth, zum neuen Dechant des Dekanats Oberwölbling gewählt.

Die Wahl wurde nach dem Tod von P. Albert Dexel notwendig.

Hermann Maier wurde am 3. 12. 1939 in Kottes geboren und erhielt beim Ordenseintritt 1957 den Namen Benno.

Nach der Priesterweihe in Salzburg war er von 1963 bis 1967 Kaplan unserer Pfarre Göttweig, hierauf bis 1983 Pfarrer von Furth, wo er seit 2003 wieder tätig ist.

   Herzliche Gratulation!

Werk : Zeichen des Glaubens an unseren Verkehrswegen - gestern und heute, Diplomarbeit Univ. Salzburg 1979 und im Heimatbuch der Marktgemeinde Furth bei Göttweig, Furth 1985 (S. 342 - 355).

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Neue Werkstätte für Gartengruppe Hellerhof

Am Mittwoch, 10. Oktober findet um 16 Uhr die Spatenstichfeier für die neue Werkstätte der Gartengruppe Hellerhof der Lebenshilfe Oberwölbling statt.

Neue Werkstätte der Gartengruppe 2Die 60 m2 große Containeranlage wurde am 12. September bereits abgebaut. Die neue Werk- stätte, ein Holzbau, wird 205 m2 umfassen, also mehr als dreimal so groß sein.

Sie bietet 15-16 Betreuten Platz, bisher waren es 7-8.

Zu diesem Zweck wurde ein neuer Vertrag zwischen Pfarre und Lebenshilfe auf 30 Jahre abgeschlossen. Die Beschlussfassung durch den Pfarrkirchenrat erfolgte am 28. August.

Als Architekt zeichnet der in Oberwölbling wohnende Dipl. Ing. Josef Ruhm verantwortlich, der Sohn des Höbenbacher Pfarrgemeinderates und Hellerhof-Mesners Josef Ruhm.

Neue Werkstätte der Gartengruppe 1

Die Bauverhandlung fand bereits am 25. Juni statt. Foto (von links): Brigitte Schiedlbauer (Schriftführerin), Gottfried Thornhammer (Gf. Gemeinderat), Ing. Andreas Redl (Bausach- verständiger), Otto Perny (Direktor der Lebenshilfe NÖ), Josef Burger (Obmann der Sektion Oberwölbling) und Dipl. Ing. Josef Ruhm (Architekt).

 
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Firmung 2008

Die Firmlinge des kommenden Jahres trafen sich erstmals am 16. September bei der Jugendmesse in St. Blasien.

Zur Firmung gehen kann, wer das 14. Lebensjahr bis 31. August 2008 vollendet hat. Nachmeldungen bis spätestens 10. Oktober persönlich bei P. Udo.

Vorstellung der Firmlinge und anschließendes Zusammentreffen: Sonntag, 14. Oktober, 9 Uhr.

Das Firmwochenende im Jugendhaus Göttweig findet am 19./20. Jänner 2008 statt.

Das Sakrament der Firmung wird in unserer Pfarre am Samstag, 3. Mai, durch Abtpräses Dr. Clemens Lashofer gespendet.

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Hörfarths “Hirschberg” heißt bald wieder “Kirschberg”

Karte KirschbergBeharrlichkeit führt zum Erfolg. Nach langjährigem Bemühen von Hugo Rötzer aus Hörfarth werden die offiziellen Karten geändert: Aus dem „Hirschberg“ wird wieder ein „Kirschberg“.

Mit 16. Juli 2007 erging die „Landeskorrektur Ticket Nr. 37.477“ des Bundesamtes für Eich- und Ver- messungswesen in Wien.

Dipl. Ing. Viktor Zill, der Leiter der Abteilung Kartographie dankte Herrn Rötzer für seine Hinweise und bestätigte deren Richtigkeit.

 

“In den historischen Karten von 1873, 1934, 1946 und 1966 wird der Berg Kirschberg genannt, erst bei der Aktualisierung 1974 wurde er (nicht nachvollziehbar) auf Hirschberg geändert. Wir werden bei der nächsten Bearbeitung die Korrektur auf Kirschberg vornehmen.“

Wir gratulieren Herrn Rötzer zu seinem Erfolg. Gleichzeitig danken wir ihm für die regelmäßige Aktualisierung der pfarrlichen Homepage, auf der man u.a. alle SW-Fotos des Pfarrblatts in Farbe bewundern kann:

Überzeugen Sie sich selbst!

Bgm. Karl Brugger schreibt in der „Häusergeschichte der Marktgemeinde Paudorf“ (S. 127), dass der Kherschberg in Hörfarth 1589 erstmals so genannt wird und der Name wahrscheinlich auf dort gewachsene wilde Kirschbäume zurückzuführen ist. --- die Wildkirschenbäume gibt es noch immer auf dem Kirschberg (Anm. d. Red.).

 

Kirschberghütte Wir haben auch eine Berghütte auf dem Kirschberg entdeckt. Der Standort ist der Redaktion bekannt, kann aber aus ornithologischen Gründen nicht bekanntgegeben werden...gyps kirschbergensis - Der Kirschberg-Geier

 
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