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Oktober 2004

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           ...eine Auswahl !

 

 

Inhalt:

Kirchenbeitrag - Pfarrfest - Predigt von Weihbischof Dr. Fasching - “Offen gesagt” - Jugendliche nach Santiago - Postamt ohne Briefträger - Pfarrpartnerschaft20 Jahre Dachs-Verlag - Innenminister in Prag - Volksschule Paudorf - Bus-Wallfahrt nach Santiago - Nachbarn für den Hellerhof - Stadtpfarrer in Waidhofen/Ybbs

 Pilgerinformation für Santiagopilger


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Verwandte von George Bush auf Friedhof von Klein-Wien

 

Unter den Ur-Verwandten des US-Präsidenten George W. Bush, befindet sich eine Frau, die in Klein-Wien gestorben ist: Gerbirg!

 Mila RechziglDr. Mila Rechcigl, der 74jährige Präsident der „Czechoslovak Society of Arts and Sciences“ (Sitz: Washington) beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Ahnenforschung.

Er hat entdeckt, dass Präsident George W. Bush auch böhmische Vorfahren hat. Die Liste reicht zurück bis zu den Przemysliden.

Unter der weiten Przemysliden-Verwandtschaft findet sich auch Gerbirg, die Frau Borivoys II., die als Witwe im Kloster Klein Wien gelebt hat und hier gestorben ist. Daher findet sich – wie im Internet nachzulesen - Gerbirg auf der Liste der US-Präsidenten-Verwandten wieder.

* * *

Für mediales Aufsehen hat dieser Bericht gesorgt, dass auf der im Internet nachlesbaren Vorfahren-Liste des US-Präsidenten George W. Bush auch die in Kl. Wien verstorbene Markgräfin Gerbirg aufscheint.

Die Kremser Zeitung (NÖN) brachte eine Titelgeschichte, der Kurier einen Bericht und einen Kommentar auf Seite eins ("Kleinwiener").

Sogar ein TV-Team und Ö3 eilten nach Klein-Wien, um Friedhofsverwalterin Heidelinde Novotny und Friedhofsmäher Josef Rauscher zu interviewen.


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Kirchenbeitrag: Pfarre erhält mehr als Bischof

Wer in der Diözese St. Pölten keinen Kirchenbeitrag mehr zahlt, schadet damit nicht dem Bischof, sondern den Pfarren.

„Funktionäre“ der Kirche können nicht reich werden. Ein Bischof wie Kurt Krenn erhält monatlich netto etwa 2.000 Euro.

Im Jahr 2003 betrug das Diözesan-Budget rund 40 Millionen Euro.

Ausgaben: 71 % Personalaufwand (Priester und Laien)

         15% Bauaufwendungen (Kirchen, Pfarrhöfe etc.)  

          7% Subventionen (z.B: Pädag Krems, aber auch Pfarren, die aus dem ordentlichen Haushalt nicht                          leben können)

          6% Diözesane Stellen (Ordinariat, Pastoralamt, Kath. Aktion, Finanzkammer und                                     Beitragserhebung) 

Was bekommt die Pfarre Paudorf-Göttweig aus dem Kirchenbeitrag?

Erstens: die Besoldung des Pfarrers.  Zweitens: Bauaufwand.

 Allein der Hellerhof (Neubau Kirche, Renovierung Haus und alte Kapelle) hat aus Kirchenbeitragsmitteln

bisher  516.986 €  ( 7.113.882 S) erhalten.

 

In Deutschland, wo aufgrund der Kirchenaustritte das Geld schon knapp geworden ist, hat man bereits begonnen, Pfarren zu schließen und Kirchen zu verkaufen.

In der Erzdiözese Berlin wird jede dritte Pfarre gesperrt.

Die deutsche Bischofskonferenz hat beschlossen, dass Kirchen von Leuten gekauft werden können, die sie in Gasthäuser umwandeln wollen. In direkter Besitzfolge sollte jedoch aus einer Kirche keine Moschee werden.

Was in Deutschland passiert, droht spätestens in 15 bis 20 Jahren in Österreich.

Wer aus der Kirche austritt, schadet nicht Bischof Krenn.

Wo kein Kirchenbeitrag, dort gibt es mittelfristig auch keinen Pfarrer und keine Kirche mehr.

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Pfarrfest der Superlative

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Das 18. Pfarrfest am 12. September, dem Jahrestag der Kirchweihe, war ein Fest der Superlative. Daß es am späten Sonntagnachmittag zu regnen begann, konnte die Gesamtstimmung nicht vermiesen.

Das Wetter war am Samstagabend angenehm lau, am Sonntag sonnig.

Weihbischof Dr. Heinrich Fasching und Abtpräses Dr. Clemens Lashofer feierten mit uns Eucharistie. Unter den Gästen wieder eine Gruppe von Freunden aus Trebic, unter den Ministranten erstmals zwei Mitglieder der „Gartengruppe Hellerhof“ (Lebenshilfe Oberwölbling).

Noch nie gab es so viele Festbesucher, noch nie so viele gestiftete Weine und Mehlspeisen. Auch der Ertrag ein noch nie da gewesener. Geschätzte Ziffer (noch liegen nicht alle Rechnungen vor): 6.500 € (90.000 ATS) zugunsten der Renovierung der St. Blasien-Kirche von Kl. Wien.

Weihbischof Fasching hielt beim Festgottesdienst eine zu Herzen gehende Predigt. Auf dem Taufbrunnen standen drei Bilder von Bischöfen, denen unsere Pfarre viel zu verdanken hat: Hl. Altmann, Bischof Zak und Kardinal König.

„Zufällig“ bei der hl. Messe anwesend: Frau Stangl (Nichte von Bischof Zak) mit ihrem Gatten.

Lesung und Evangelium wurden in deutscher und tschechischer Sprache gelesen.

Zum Mittagstisch kam unter der Führung von Prior P. Clemens M. Reischl wieder eine Gruppe Göttweiger Mitbrüder und erstmals die „Gartengruppe“.

Herzlichst gedankt sei unserem Herrn Weihbischof Dr. Heinrich Fasching und unserem Abt Dr. Clemens Lashofer und den Freunden aus Trebic.

Der Musikkapelle Paudorf für die festliche Messgestaltung und den Frühschoppen. Leopold Hirtl für seine Unterhaltungsmusik.

Der RAIKA Paudorf für die Kinder-Luftburg und allen Firmen für gesponserte Transparente.

Den Besuchern aus Nachbarpfarren – unter ihnen Bürgermeister G. Reithmayr (Statzendorf), Pfarrer P. Maurus Kocher (Brunnkirchen), Kaplan A. Hofmarcher (Krems-St. Paul) sowie die PKR-Obmänner von Statzendorf (Ing. W. Eder) und Hollenburg (Ing. Karl Steindl).

Den Pfarrgemeinderäten, die unter der Leitung von PGR-Obm. Otto Franz mit Helferinnen und Helfern fast bis zum Umfallen gearbeitet haben.

Herzlicher Dank auch allen Spendern (Torten, Wein etc.) und allen Besuchern!

 
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Weihbischof Dr. Heinrich Fasching:

“Euer Glaube ist durch Prüfungen der Vergangenheit nie erloschen”

“Bischof Zak und Kradinal König - zwei große Freunde Eurer Pfarre”

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Pfarrfest1a Wir brauchen dabei nicht allen möglichen verführerischen Versprechungen nachlaufen oder auf falsche Propheten bauen. Wir haben die frohe Botschaft, die Jesus Christus in die Welt gebracht hat und seine Apostel weiter überliefert haben.

Vor einigen Jahren besuchte ich einen alten Freund, der leider schon verstorben ist. Er hat zwei geistige Strömungen im 20. Jahrhundert erlebt, die die Weltherrschaft an sich reißen wollten, den Nationalsozialismus und den Kommunismus, wie sie aufkamen und wie sie untergingen. Als wir darüber sprachen, leuchteten seine Augen, und mein alter Freund sagte zu mir: Sie mussten vergehen, weil sie sich gegen den Herrn der Welt auflehnten und sie hinterließen der Nachwelt nur Haß, Gräuel und Verwüstung materieller, geistiger, gesellschaftlicher und politischer Art.

Wir feiern gemeinsam Eucharistie, liebe Gläubige, weil wir aus dem Glauben eine Gewissheit haben. Die Gewissheit, dass sich seit der Auferstehung Jesu die Welt grundlegend geändert hat. Gott ist in Jesus in diese unsere Welt, in unsere Zeit eingetreten. Deshalb ist die Zeit unseres Lebens nicht nur eine Zeit, die einfach abläuft, die gegen uns arbeitet, weil sie uns jeden Tag älter macht und uns näher dem Grabe bringt. Sondern sie ist seit dem Tage der Auferstehung Jesu, seit dem ersten Ostersonntag, eine Zeit des Heiles, die auf einen Punkt zuläuft, den wir Vollendung in Christus nennen.

Pfarrfest1d Das ist auch der Grund, warum wir uns als Christen jeden Sonntag, am Tag der Auferstehung Jesu, zur hl. Messe versammeln: Uns zu erinnern an den 1. Ostersonntag, an dem der für uns Menschen (propter nos homines) gekommene und am Kreuz gestorbene Jesus Christus vom Tode erstanden ist. „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir.“ Weil der Knecht Gottes Jesus Christus die alte, heillose Zeit durchlitten hat und in ihr gehorsam geworden ist bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuze, deshalb hat ihn der Vater zum Herrn von Zeit und Geschichte erhöht und wird ihm das ganze Weltall zu Füßen legen am Tage der Vollendung.

Die Zukunft unserer End-Vollendung ist jetzt schon Wirklichkeit. In der Begegnung mit dem erhöhten Herrn in der Feier der Eucharistie fallen jetzt schon Entscheidungen für die ganze Ewigkeit. Gegenwart und Zukunft sind unlösbar ineinander verschränkt, wie es der Herr selbst gesagt hat: Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und alle, die sie hören, werden leben. (Joh 5,25). Der tiefste Sinn unseres heutigen Beisammenseins zur Feier der heiligsten Eucharistie in unseren Kirchen ist: dass wir daraus den Mut zum christlichen Wagnis für die Zukunft gewinnen. Unser Zusammenkommen zur Eucharistie zeigt uns Christen, dass es einen Sinn hat, sich mit der Welt einzulassen, mit dieser Welt, die nicht des Teufels, sondern die Welt Gottes ist – trotz aller Katastrophen, die über die Welt, über die Völker oder auch über die Kirche oder über eine Diözese hereinbrechen.

Pfarrfest1f Die Geschichte der Christenheit zeigt uns, dass wir den Blick schärfen müssen für alles, was um uns geschieht, für die geistigen Strömungen der Welt, ob sie in die Zukunft weisen, wie sie sich auswirken können. Als Christen leben wir nicht außerhalb der Welt, dürfen wir Strömungen nicht ignorieren, nicht arglos zuschauen oder uninteressiert wegschauen: Wir müssen als Christen die Zeit mitgestalten.

Wir müssen, wie ein Christ um die Wende zum 3. Jahrhundert an seinen Freund Diognet geschrieben hat, die Seele für die Welt sein. Was die Seele im Leib ist, schreibt dieser Christ, das sind die Christen in der Welt. Die Seele durchdringt alle Glieder des Leibes, die Christen durchdringen alle Stände der Welt. Die Seele wohnt im Leib, ist aber nicht vom Leib. Wir Christen leben in der Welt und sind doch nicht von der Welt. Gott hat uns Christen auf einen Wachposten gestellt, und wir dürfen ihm nicht entfliehen. Die Geschichte der Christenheit zeigt uns Christen, dass nichts von allein wird, dass nichts selbstverständlich ist, sondern dass alles von Menschen mitgestaltet wird. Es gibt eben nichts Gutes als dann, wenn wir es tun.

Liebe Brüder und Schwestern!

Ich bin heute aus der Bischofsstadt zu Euch gekommen, um die Pfarre Paudorf-Göttweig zum Kirchenbau und zum Kirchweihtag zu beglückwünschen und mit Euch allen Eucharistie, das heißt Danksagung zu feiern.

Pfarrfest1e Danksagung zu feiern, dass diese Pfarre mit ihrer Kirche, dass der christliche Glaube in den Herzen der Bewohner durch Schicksals- schläge und Prüfungen der Vergangenheit niemals erloschen ist.

Ich möchte das mit den Gedanken aus der Karfreitagsliturgie, aus den Lamentationen des Propheten Jeremia aussprechen: Barmherzigkeit des Herrn ist es, dass wir nicht untergegangen sind (vgl. Klgl.3,22). Und ich darf zurückblenden auf das Evangelium, auf die Frohbotschaft vom barmherzigen Vater (Lk15,1-32). Für diese gute Nachricht wollen wir mit Jesus Christus und im Heiligen Geist dem Vater im Himmel danken und ihn zugleich bitten, er möge uns helfen, diesen Tag zu einem Schritt zu machen auf dem Weg unseres Lebens hin zum Herrn, bis er kommt in Herrlichkeit.

Dabei gedenken wir zweier großer Freunde der Pfarre Paudorf-Göttweig, die uns in diesem Jahr zum Ziel, zum Herrn vorausgegangen sind: Altbischof Franz Zak und Kardinal Franz König. Sie mögen mit der Gottesmutter, mit Eurem Pfarrpatron, dem Hl. Altmann, mit unserem Diözesanpatron, dem Hl. Hippolyt und mit vielen anderen Heiligen unsere Fürsprecher sein am Thron Gottes.

 In wenigen Minuten werden wir nach der hl. Wandlung den Herrn in unserer Mitte begrüßen mit dem freudig gläubigen Jubelruf: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit. Heute und in aller Zukunft soll dieser Jubelruf aus Eurem Munde zu einem Gelöbnis werden, dass Eure eigene Zukunft und die Zukunft Eurer Pfarre Paudorf-Göttweig Jesus Christus gehört und dass Ihr immer zu ihm stehen wollt, bis er mit seinen Engeln und Heiligen kommt in Herrlichkeit! Amen.

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”Offen gesagt”

463.000 Zuseher sahen am 19.9. die TV-Diskussion “Offen gesagt”, bei der u.a. Ewald Stadler und Pater Udo über “Kirche” diskutierten.

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Jugendliche nach Santiago

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Zwei junge Krustettener marschierten vom 1. bis 25. Juli auf dem spanische Küstenweg (800 km) nach Santiago de Compostela -

Mathias Lösch (links) und Bernd Blaschitz.

 

 

 

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Postamt ohne Briefträger

Die Reform der Post treibt seltsame Blüten. Im 154. Jahr seines Bestehens verliert das Postamt Furth seine Briefträger.

Bisher gab es im Postbereich acht Briefträger, seit 6. September werden die Orte von Briefträgern der Post-Basis Krems versorgt – jedoch nicht zur Gänze.

In den Orten der Hauptlinie (Meidling, Hörfarth, Paudorf, Furth und Palt) werden die Briefe durch die Briefträger aus Krems zugestellt, Pakete jedoch vom Paketdienst KEP Herzogenburg. In den übrigen Dörfern stellen die Kremser Briefträger Briefe und Pakete gemeinsam zu.

Die Poststelle Furth wurde 1850 gegründet.

        
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 Neue Pfarrpartnerschaft, uralte Verbindung

Zwischen Trebic und Paudorf-Göttweig besteht eine uralte Verbindung.

Trebic

 Das Benediktinerkloster Trebic wurde 1101 gegründet – von den Brüdern Litold von Znaim und Oldrich von Brünn.

Litold war Markgraf von 1092 bis 1112. Seine Frau Ida war eine Schwester von Gerbirg und Leopold III., dem Heiligen.

 

Gerbirg heiratete 1100 Borivoy II., einen Cousin Litolds und Oldrichs. Sie waren daher doppelt verwandt.

Gerbirg trat nach Borivoys Tod (1124) in das Göttweiger Frauenkloster St. Blasius (Kleim-Wien) ein, wo sie 1142 starb.

Sie stiftete Göttweig die Herrschaft Ranna. Das Stift besitzt dort heute noch Grund und Boden.

Idas und Gerbirgs Vater Leopold II. (1075-1095) war der große Mitstreiter Bischof Altmanns.

Altmann gründete Stift Göttweig (Weihe 1083) und ein dazugehörendes Frauenkloster in Klein Wien.

Gerbirgs und Idas Großvater Markgraf Ernst starb am 10. Juni 1075 am Tag nach der Schlacht an der Unstrut (gegen die Sachsen). Die Blasius-Kirche in Kl. Wien dürfte ein ihm gewidmeter Memorialbau sein – ausgerichtet zum Sonnenaufgang am 10. Juni.

Durch die Blasius-Kirche führt der (Maria)Zellerweg der Südmährer (von Znaim, Brünn und Trebic).

Vielleicht hat die Errichtung Göttweigs die Brüder Litold und Oldrich zur Gründung von Trebic animiert.

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20 jahre Dachs-Verlag

DachsVerlag Am 15. September feierte der „Dachs-Verlag“ in Wien sein 20jähriges Bestehen.

(Am Lesetisch: Cornelia Hladej und Dr. Hubert Hladej)            >>>

 

Im zweitgrößten Kinderbuchverlag Österreichs haben bisher 60 Autorinnen und Autoren etwa 500 Bücher veröffentlicht.

Der Verlagsgründer Dr. Hubert Hladej hat Paudorfer Wurzeln und besitzt gemeinsam mit seiner Gattin Mag. Johanna Hladej den „Ava-Turm“ in Klein-Wien.

Seit 2001 ist der Dachs-Verlag Teil des Düsseldorfer Patmos-Verlags.

Nachdem Dr. Hubert Hladej vor wenigen Wochen in Pension gegangen ist, hat seine Schwiegertochter Cornelia Hladej die Programmleitung des Verlags übernommen.

Sohn Hubert Christoph Hladej ist ebenfalls bereits erfolgreicher Jugendbuchautor. Er publiziert unter dem Pseudonym Christoph Mauz.

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Innenminister in Prag

Frantisek BublanSeit Sommer ist der parteifreie Frantisek Bublan Innenminister der tschechischen Koalitionsregierung (Sozialdemokraten - Christdemokraten - Liberale).

Der gebürtige Trebicer ist der Schwager von Dr. Jiri Spacek. Der Trebicer Arzt pilgert Jahr für Jahr mit uns nach Mariazell und ist gemeinsam mit Ing. Miloslav Maxa eine Säule der Pfarr-Partnerschaft.

Frantisek Bublan (53) studierte Bodenkultur, dann Theologie. Zwei Jahre war er katholischer Priester. Weil er in der KP-Ära die „Charta 77“ unterzeichnete, erhielt er Berufsverbot. Später heiratete er. Nach der politischen Wende galt er als besonders kompetent.

Vor seiner Berufung zum Innenminister in der Regierung des Sozialdemokraten Stanislaw Gross war er Chef des tschechischen Geheimdienstes.

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Erstmals VS-Leiterin

Im 100. Jahr ihres Bestehens wird die Volksschule Paudorf erstmals von einer Frau, noch dazu einer Paudorferin, geleitet: Ingrid Pergher.

Derzeit gibt es sechs Klassen. Wie bisher wird eine Nachmittagsbetreuung (bis 17 Uhr) angeboten.

OSR Rudolf Schier leitete die Schule 24 Jahre (1980-2004).

Mit 25 Jahren längst- dienender Schuldirektor in Paudorf war Alois Bruckner. Er war 1902-1904 der letzte Schulleiter der VS Göttweig und – nach deren Verlegung nach Paudorf – von 1904 bis 1927 der erste Schulleiter der VS Paudorf. Sein Sohn Erich gründete 1925 die erste Musikkapelle Paudorf. Sein im Vorjahr mit 66 Jahren verstorbener Enkel Winfried Bruckner war Schriftsteller, Jugendbuchautor, 31 Jahre Chefredakteur der Gewerkschaftszeitung „Solidarität“ und ein Vierteljahrhundert lang Mitglied der ORF-Hörer- und Sehervertretung.

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Erste Bus-Wallfahrt nach Santiago

Santiagobus 

Ein großartiges Erlebnis wurde die von HR Hans Knorr (Pilgerbruderschaft St. Altmann) organisierte Bus-Wallfahrt nach Santiago de Compostela. Geistlicher Leiter war P. Johannes Maria Bauer, Subprior des Stiftes Göttweig.

Etwa 100 km wurden zu Fuß zurückgelegt.

 

 

 

 

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Der Hellerhof bekommt Nachbarn...

Parzellenplan 

Das Stift Göttweig beginnt mit der Parzellierung des „Hellerhof-Ackers“ im Nordostteil desselben.

12 Bauparzellen zwischen Volksschul-Parkplatz und Plus-Markt im Westen und Hellerhof-Turm und –Mauer im Osten sind der Anfang.

Mitte September waren bereits zwei Parzellen vergeben.

Auskunft erteilt der Göttweiger Oberförster Engelbert Zaiss (0676/84545434).

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Als Stadtpfarrer installiert

Stadtpfarrer 

 

Bereits im Vorjahr übernahm Mag. Josef Rennhofer die Stadtpfarre Waidhofen/Thaya. Am 5. September wurde er feierlich installiert.

 

 

„Installierung“ bedeutet dasselbe wie im staatlichen Bereich „Pragmatisierung“.

Er ist praktisch „unabsetzbar“.

Ein Absetzungsdekret, wie es 1998 Bischof Krenn dem Paudorfer Pfarrer zuschickte, bringt einen „installierten Pfarrer“ höchstens zum Lachen, es ist kirchenrechtlich völlig wirkungslos.

Etwa 35 Familien- und Pfarrangehörige nahmen an der Feier in der Pfarrkirche Waidhofen teil.

 
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