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Inhalt
Kirchenzählung 2009: Leichtes Plus - Jugendmesse und Lagerfeuer - Osterbesuch - Weihbischof beeindruckte durch Herzlichkeit - Ratschen für Volksaltar - Dank in St. Blasien - Drei Wochen auf dem Dachboden von St. Blasien - Unsere Firmung - Witzecke - Erstkommunion 2010 - Danksagungen - Auferstehungsfeier im Hellerhof - Zweite Wir³-Jugendmesse in Mautern - 29. Fußwallfahrt nach Mariazell - Pfingsten 1432 - „Lange Nacht der Kirchen”
Pilgerinformation für Santiagopilger
Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine betreffen, finden Sie auf der Seite Pfarre-aktuell (News)
Kirchenzählung 2010: Kleines Plus
Am traditionellen Kirchenzähl-Sonntag vor Palmsonntag konnten wegen eines technischen Gebrechens auch heuer nicht gezählt werden.
Es wurden etwa 250/260 Personen geschätzt (2009 etwa 230/240, 2006 wurden 249 gezählt).
Die Wochentagsmessen von Jänner bis März 2010 wurden durchschnittlich von 77 Personen besucht – um 5 mehr als im Jahr zuvor.
In Klammer der Vergleich mit 2009.
18 (+2) Krustetten (wöch.), 15 (-2) Meidling (14tägig), 15 (gleich) Höbenbach (wö.),
10 (+3) Paudorf (14tägig), 9 (+1) Steinaweg (wöch.), 6 (+1) Eggendorf (14tägig),
4 (gleich) Hörfarth (14täg.)
Jugendredaktion aktiv
Am 8. Mai: Jugendmesse und Lagerfeuer
Die neue Jugendredaktion des Pfarrblatts organisiert am Samstag, 8. Mai um 18.30 Uhr eine Jugendmesse und anschließend ein Lagerfeuer mit Disco bis Mitternacht. Motto: „Himmelsklänge und Höllenfeuer“.
Die Jugendmesse wird wieder von der neuen Jugendband der Musikschule Paudorf gestaltet, die für den Firmgottesdienst höchstes Lob erntete. Die Firmlinge, aber nicht nur sie, waren begeistert.
Disk-Jockey ist der Vater einer jugendlichen Redakteurin, der diesen Job auch beruflich ausübt.
Je nach Temperatur findet die Disko auf der Garten-Veranda oder im Pfarrsaal statt.
Unser Foto: Jugendmesse in Mautern.
Osterbesuch
der Kindergartenkinder in der Pfarrkirche St. Altmann
Weihbischof beeindruckte durch Herzlichkeit
Am 17./18. April visitierte Weihbischof Dr. Anton Leichtfried unsere Pfarre.
Von seiner Herzlichkeit waren alle stark beeindruckt, manche hätten sich jedoch eine deutlichere Sprache gewünscht.
Insgesamt 600 Personen sahen den Bischof – 350 bei der Firmmesse am Samstag und 250 bei der Sonntagsmesse.
Bischof Zak sahen 1987 etwa 900 Personen – bei der Firmmesse, bei Kapellenbesuchen und bei der Kindersegnung. Letztere führte 1987 200 Kinder und Erwachsene in die überfüllte Hellerhof-Kapelle. Diesmal wurden nur etwa 25 Kinder zur Segnung gebracht, die im Anschluss an die Sonntagsmesse stattfand.
Die Bischofsmesse am 18. April lockte kaum zusätzliche Kirchgeher an, es wurden etwa gleich viele Kirchgeher gezählt wie am Sonntag vor dem Palmsonntag.
Abt Columban Luser nahm an beiden Festgottesdiensten teil, Dechant P. Benno Maier am Samstag, Pfarrer Josef Rennhofer am Sonntag.
Hocherfreut und dankbar waren die alten bzw. gehbehinderten Pfarrmitglieder, die seit vielen Jahren die Monatskommunion empfangen und von Weihbischof Leichtfried besucht wurden.
16 Jugendliche folgten der Einladung zum Gespräch mit dem Bischof, das ebenso eineinhalb Stunden dauerte wie das des Pfarrgemeinderates (ohne Pfarrer) mit dem Visitator.
Weihbischof Leichtfried mit den Firmlingen vor der Bronzestatue Erzbischof Dietmar und mit der ältesten Paudorferin, Anna Rupnik (101)


mit dem Pfarrgemeinderat >
< In der Kirche St. Blasien traf der Weihbischof Bekannte aus seinerHeimat Purgstall - in Begleitung von Altbürgerm. Anton Greimel
Bei der Familie von Mag. Josef Rennhofer

< Im Garten vor der Bronzebüste des bedeutendsten Paudorfers, Dr. Richard Bamberger
Weihbischof Leichtfried, Abt Columban und Dechant P. Benno mit Adolf Terian und der Jugendband der MS Paudorf
Auch Freunde aus Trebic sind zu unserem Bischofsbesuch gekommen
Weihbischof Leichtfried im Kreis der Paudorfer Kindergärtnerinnen
16 Jugendliche kamen zum Gespräch mit dem Weihbischof
Kindersegnung nach der Sonntagsmesse
Unten: Der Weihbischof mit Bürgermeister Leopold Prohaska und seiner Gattin sowie mit PGR-Obfr. Fini Heninger und PKR-Obm. Franz Schrefl

Ratschen für Volksaltar
Drei Männer sind auch heuer wieder am Karfreitag und Karsamstag als „Ratschenbuben“ durch Klein Wien gezogen.
Die gesammelten Spenden – 606 Euro - stifteten sie zur Gänze für den Ankauf eines neuen Volksaltars in St. Blasien. Herzlichen Dank!
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Klein Wien, im April 2010
Liebe Klein-WienerInnen,
Dank eurer Spende haben wir haben wir es geschafft, dass die Außenbeleuchtung unserer Kirche St. Blasien ausfinanziert ist. Die Gesamtkosten betrugen € 2.125,00.
Wie Sie gesehen haben, konnte am Karfreitag Hubert Hladej sen. in der Früh und zu Mittag nicht mitratschen. Hubert Hladej jun. ist für ihn eingesprungen. Herbert Frühwald war dieses Jahr auch verhindert. Für ihn ist Helmuth Radler eingesprungen. Ein herzliches Dankeschön dafür Helmuth und dem Junior.
Großen Dank liebe Klein-WienerInnen, dass Ihr auch heuer wieder unsere Initiative so sehr unterstützt habt. Als Beitrag für einen neuen Volksaltar in St. Blasien konnten wir Pater Udo einen Betrag von € 606,00 übergeben.
Mit allen guten Wünschen und herzlichen Güßen,
Eure „Klein-Wiener Ratscherbuam” 2010
Herbert Frühwald, Hubert Hladej sen. und jun. und Helmuth Radler
Dank in St. Blasien: Bild der Herzogin Gerbirg
Nach dem Tod ihres Gatten Borivoy II. (1124) ist die böhmische Herzogin Gerbirg, Schwester des österreichischen Markgrafen Leopold III., in das Göttweiger Frauenkloster bei St. Blasien eingetreten und hat dieses mit der Herrschaft Ranna reich bestiftet. Gerbirg starb am 10. Mai 1142.
Ein von Raphael Bergmann gemaltes Bild der Stifterin Gerbirg wird bei der Sonntagsmesse am 9. Mai um 10.30 Uhr geweiht.
So gut wie alle niederösterreichischen Stifte waren ursprünglich Doppelklöster. Nur jene von Göttweig und Klosterneuburg konnten sich dank guter Bestiftung bis ins 16. Jahrhundert halten.
In Melk weiß man gar nicht, wo die Frauenklosterkirche einst stand, in St. Pölten oder Herzogenburg weiß man es zwar, Steine sieht man jedoch keine mehr. In Klosterneuburg ist sie Wohngebäude. Einzig und allein die Göttweiger Frauenklosterkirche St. Blasien ist noch als Gotteshaus in Verwendung.
Bischof Altmann, dem Erbauer, und Herzogin Gerbirg, der Stifterin, sei Dank!
„Vor 65 Jahren lebten wir drei Wochen lang auf dem Dachboden von St. Blasien”
Am 9. April 2010 interviewten zwei Firmlinge Frau Erna Frühwald aus Klein Wien.
„Als die Russen nach dem Krieg in Österreich einmarschierten, mussten sich viele Frauen und Mädchen vor ihnen verstecken, um nicht vergewaltigt zu werden. Zuerst durchquerte die Vorhut, die relativ harmlos war, und den Auftrag hatte, das Gebiet zu erkunden, das Land. Darauf folgte das primitive Fußvolk, welches großen Schrecken verbreitete und allen Leid zufügte. So versteckten sich am 7. Mai 1945 mit der Hilfe von Pfarrer P. Benedikt Ramoser 4 Frauen und 3 Kinder für 3 Wochen am Dachboden der Kirche St. Blasien, wo Fledermäuse ihre Mitbewohner waren. P. Benedikt Ramoser versorgte die Versteckten mit Lebensmitteln, die von einer älteren Dame im Ort zubereitet worden waren. Einige Frauen flüchteten mit Pferden nach Oberösterreich. Andere fanden Zuflucht in einer kleinen Kapelle in der Klostergasse, in welche die Russen mit Gewalt eindrangen. In den Häusern der Vertriebenen fanden die Russen Nachtquartiere, in denen sie feierten.
Da P. Benedikt Ramoser viele Frauen rettete, wurde er später, als er Abt war, auch noch als Retter geschätzt.
Nach 1950 beruhigte sich die Lage und 1955 zogen die Russen ab und das Leiden hatte ein Ende.“
Unsere Firmung
Nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit fand am Samstag, dem 17. April, die Firmung im Hellerhof statt.
Die Firmlinge hatten die große Ehre, das Sakrament der Firmung von Weihbischof Leichtfried zu empfangen.
Das Fest fand in einem sehr schönen Rahmen statt. Nicht nur das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite, sondern auch die musikalische Gestaltung unter der Gesamtleitung von Adolf Terian und die beeindruckenden Worte von Weihbischof Leichtfried machten die Firmung heuer zu einem ganz besonderen Fest.
Anschließend gab es auch eine Agape, bei der noch fleißig fotografiert und geredet wurde.
Die Firmlinge wollen sich auch noch herzlich bei den Firmbegleitern bedanken, die sie von Anfang bis Ende tatkräftig unterstürzt haben. !! DANKE !!
Witzecke
Geht ein Mann in eine Schweizer Bank und sagt: Iich möchte ein Konto eröffnen!“ Der Bankangestellte antwortet: „Kein Problem!“ Der Mann darauf: „Ich möchte eine Million Euro einzahlen.“ Der Bankbeamte: „Das ist auch kein Problem, in der Schweiz ist Armut keine Schande.“
Wieso kriegen Babys nach der Geburt zwei Mal einen Klaps? Den ersten, damit sie zu atmen beginnen, und den zweiten, damit sie die goldene Halskette der Hebamme loslassen.
Wieso ist in der Badewanne eines Burgenländers ein Stacheldraht? Damit er nicht so weit rausschwimmen kann.
Im Wartezimmer eines bekannten Arztes sitzt eine alte Oma und strickt. Nachdem sie schon sehr schlecht hört, schreit ihr die Ordinationshilfe ins Ohr: „Der Herr Professor kommt heute nicht in die Sprechstunde!“ Die alte Frau reagiert nicht, daher schreit die Ordinationshilfe der alten Frau denselben Satz nochmals ins Ohr, diesmal aber in einer Lautstärke, dass beinahe die Fensterscheibe klirren. Die alte Frau reagiert noch immer nicht. Daher schreibt die Ordinationshilfe den Satz auf einen Zettel und zeigt diesen der alten Frau. Die alte Frau sucht einige Zeit in ihren Taschen und sagt schließlich: „Ich kann meine Brille nicht finden! Bitte lesen Sie mir das vor!“
Erstkommunion 2010: 18 Kinder
18 Kinder empfangen heuer am Fest Christi Himmelfahrt erstmals die Hl. Kommunion.
Aus Paudorf: Daniel Bichler, Julia Doppler, Tobias Frühwald, Lena Graf, Franziska Härtinger, Anna Karner, Nicole Schwarzinger, Michael Siebenhandl, David Überall, Florian Wilthan
Aus Höbenbach: Maximilian Schneeweiß, Christoph Wurst
Aus Hörfarth: Dominic Weber
Aus Meidling: Marcel Misek
Aus Klein Wien: Monique Lehrbaumer
Aus Krustetten: Johanna Biegler, Ulrich Lantschik
Aus Eggendorf: Mario Skorsch
Ein katholisches Kind aus Höbenbach wurde nicht zur Erstkommunion angemeldet.
Dankenswerterweise haben sich vier Paudorferinnen als Tischmütter zur Verfügung gestellt:
Irmgard Frühwald, Beate Härtinger, Renate Siebenhandl, Monika Wilthan
Danksagungen
 Herzlichst gedankt sei allen, die beim Begräbnis von Herrn Johann Lackinger aus Krustetten und des Herrn Ing. Johann Göbl aus Höbenbach Kranspenden für die Kapelle Krustetten bzw. für das Pfarrzentrum Hellerhof gegeben haben.
Auferstehungsfeier im Hellerhof
Am Karsamstag, dem 3. April, fand die Auferstehungsfeier im Hellerhof statt. Die Firmlinge halfen bei der Zusammenstellung des Osterfeuers und teilten Kerzen und Liedertexte vor der Messe für jedermann aus. Nach der Weihe des Osterfeuers ist die Osterkerze mit dem gesegneten Feuer entzündet worden. Anschließend wurde der Wortgottesdienst gefeiert. Dort erklang der Gesang des Hellerhof-Chors. Während des Gottesdienstes erhellten die Kerzen aller Besucher die Kirche und das Taufgelübde wurde erneuert. Nach der hl. Messe gingen alle mit einem Halleluja-Gesang zum Friedhof und schließlich fand eine Agape im Freien statt.
Viele Jugendliche versammelten sich rund um das Osterfeuer und ließen den Abend gemütlich und ruhig ausklingen. Die letzten verließen das Feuer um halb 2 in der Früh.
Zweite WIR³-Jugendmesse in Mautern

Mehr als 120 Personen, unter ihnen ein gutes Viertel aus der Pfarre Paudorf-Göttweig, nahmen am 11. April an der zweiten Wir3-Jugendmesse in Mautern teil.
Die nächste Wir3-Jugend- messe wird am 13. Juni in Paudorf gefeiert.
Davor lädt die Jugendredaktion des Pfarrblatts zu einer Jugendmesse am 8. Mai ein.
29. Fußwallfahrt nach Mariazell
Vom 4. bis 6. Juni 2010 findet die 29. Fußwallfahrt nach Mariazell statt.
Die Hl. Messe um 12.15 Uhr wird ebenso wie die Schlussandacht um 15 Uhr am Gnadenaltar gefeiert.
Wer am Sonntag (6. Juni) mit dem Bus nach Mariazell fahren möchte, möge sich bis Pfingsten bei P. Udo melden.
Hin- und Rückfahrt: 17 €
Abfahrt Hellerhof: 9.30 Uhr
Abfahrt Mariazell: 16 Uhr
Den Pilger-Anmeldeschein bis spätestens 21. Mai im Hellerhof abgeben.

< LINK zum Anmeldeschein
Pfingsten 1432: Abt in Mariazell
Am 27. Dezember 1431 wurde Lukas Lauchlaibl von Stockstall zum Göttweiger Abt gewählt. Wenige Monate später, zu Pfingsten 1432, unternahm er eine Wallfahrt gen czell.
Der Pfingstsonntag fiel damals auf den 8. Juni.
Wenige Tage später pilgerten zu Fronleichnam der prior und der kellner nach (Maria)Zell. Das erfährt man aus dem Expensenverzeichnis des Abtes Lukas (GA A XXIV 4)
Damals und auch später (z. B. Landkarte des W. Lazius, gedruckt 1633) verstand man unter Cell Mariazell, unter Mariacell jedoch das Benediktinerkloster Klein-Mariazell.
Unter Abt Lukas Lauchlaibl wurde am 26. Mai 1437 (Dreifaltigkeitssonntag) die gotische Göttweiger Pfarrkirche St. Gotthard geweiht, aus der unser Taufbrunnen stammt.
„Lange Nacht der Kirchen”
am 28. Mai mit Schwerpunkt St. Blasien
700 Kirchen beteiligen sich am Freitag, 28. Mai, österreichweit an der „Langen Nacht der Kirchen“. Im Dekanat Göttweig sind es drei Gotteshäuser: St. Blasien, St. Altmann und Maria Ellend.
St. Blasien- Klein Wien:
18.00 Einläuten
18.00 P. Udos Führung auf den Kirchendachboden (Reste von Rötel-Inschriften; Holzreste vom Kirchenbau um 1300; Dachstuhl aus 1733; 1945 waren hier einige Frauen versteckt – Siehe Interview auf der Jugendseite!)
18.00 - 21.00 Vor der Kirche
Kulinarisches aus Steinaweg. Den Wein stellt der Winzerhof Ramoser zur Verfügung.
18.30 Führung auf den Kirchendachboden
19.00 Prof. Franz Haselböck und die Orgel von 1736
19.45 Führung auf den Kirchendachboden
20.15 Führung auf den Kirchendachboden
St. Altmann - Hellerhof:
21.30 hl. Messe bei der Kardinal-König-Statue am alten Dietmarsdorf-Brunnen (bei Schlechtwetter in St. Altmann)
In Maria Ellend feiert die Frauenbewegung der Diözese St. Pölten um 19 Uhr eine Maiandacht.
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