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Mai 2006

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           ...eine Auswahl !

 

 

 

Inhalt:

Kreuzweg beim Wetterkreuz - 25. Fußwallfahrt Mariazell - 69 Führungen - Dichterin und Pilgerin - Kirchenzählung - Grabungen Predigtstuhl - Bibelrunden im Mai - 10 € Münze-Göttweig - Evangeliman an der Volksoper Wien - PFARRER-INITIATIVE - Pilger-Bruderschaft - Fußwaschung - Trauer in der Gartengruppe - Erstkommunion 2006 - Baumdoktor im Hellerhof - Firmungsworkshop - Mix im Mai

Pilgerinformation für Santiagopilger

 

Midi-Intro, kann auch gestoppt werden!


Freude kommt auf

Für das Gute soll man dankbar sein, denn nichts ist selbstverständlich. Vor allem die letzten Wochen lassen Freude aufkommen:

* Die Kirchenzählung am 26. März ergab 249 Sonntags-Meßbesucher. Damit ist die Zahl im 10-Jahres-Vergleich (1996: 247) in etwa gleich geblieben. In der Diözese St. Pölten und in ganz Österreich ist binnen 10 Jahren (1994-2004) die Zahl der Sonntags-Meßbesucher um 30 Prozent zurückgegangen.

* Erfreulicherweise werden bei uns auch die Dorfmessen von Montag bis Freitag gut besucht. In einer Nachbarpfarre gibt es kaum noch Wochentagsmessen. Begründung: Wenn niemand eine Messe „einschreiben“ lässt, wird keine gehalten, denn es komme dann „ohnehin niemand“.

* Die Zahl der Ministranten war noch nie so hoch wie derzeit: An den Kartagen und zu Ostern haben jeweils 12-14 Mädchen und Buben Altardienst versehen.

* Zur Elternbesprechung für die Erstkommunion kamen heuer erstmals Vertreter aller Kinder (meist fehlten zwei oder drei).

* Der Workshop der Firmlinge am Gründonnerstag war äußert ergiebig. Alle taten mit Eifer mit.

* Die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Oberwölbling ist über die Gartenpflege hinaus für beide Seiten fruchtbar.

* Die Jubiläumswallfahrt nach Mariazell läuft gut an. Mit 14 wurde 1981 begonnen, im Vorjahr pilgerten bereits 200.

* St. Blasien wurde durch die Renovierung aus dem Dornröschenschlaf geholt: 69 Führungen in einem Jahr sind sensationell. Die Gottesdienste sind dort so gut besucht wie nie zuvor.

* Obwohl erst im Herbst Einsendeschluß für die dritte Verleihung des Frau-Ava-Literaturpreises ist, sind bereits im März die ersten Einsendungen eingelangt.

* Frauen und Männer sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und tatkräftig mitzuhelfen.

* Die Jungschar hat am Ostermorgen zu Messbeginn ein stimmungsvolles Osterspiel aufgeführt.

* Die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus haben 700 Gläubige festlich begangen (250 in der Osternacht, 450 am Ostermorgen). Halleluja!

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Kreuzweg beim Wetterkreuz

Wetterkreuzpilger06

 

Etwa 75 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligten sich am Schmerzensfreitag am neunten Marsch zur Wetterkreuzkirche und dort an der Kreuzwegandacht.

Zum Abschluss erfreute die Jungschar- führung alle wieder mit Getränken, Broten und Kuchen. Danke!

 

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25. Fußwallfahrt nach MariazellMariazell

1982 wurde begonnen, heuer marschieren wir zum 25. Male zu Fuß nach Mariazell:

16. - 18. Juni 2006

Am 18. Juni wird um 12.15 Uhr am Gnadenaltar die Festmesse gefeiert, um 15 Uhr die Schlussandacht.

1982 marschierten 14 Fußpilger, 2005 bereits 200. Schriftliche Unterlagen bezeugen von der Sebastiani-Bruderschaft organisierte Wallfahrten nach Mariazell für die Zeit von mindestens 1717 bis 1771 (damals hat Joseph II. Wallfahrten dieser Art verboten).

Die “Pilgerbruderschaft St. Altmann” organisiert für die Heimfahrt von Fußpilgern erstmals einen Bus. Fahrpreis: 10 €

Anmeldeschluss: 31. Mai 2006!

Vorbereitungsmärsche finden an den drei Freitag zuvor statt:

1) Zum Statzberg am 26. Mai - 17.30 Treffpunkt Hellerhof

2) Zur Ferdinandswarte am 2. Juni - 17.30 Treffpunkt St.Blasien-Kirche in Klein-Wien

3) 12-Kirchen-Marsch am 9. Juni - 15.30 Treffpunkt Hellerhof

Nähere Informationen finden Sie auf unserer “Pilgerseite” (auch Anmeldeschein zum Ausdrucken) >>> SPNavRight

 

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St. Blasien: 69 Führungen innerhalb eines Jahres

Die renovierte Kirche des Hl. Blasius in Klein-Wien zieht viele Interessierte an.

Binnen eines Jahres – vom 10. 4. 2005 (Neuweihe) bis 4. 4. 2006 – gab es 69 Kirchenführungen für 952 Personen. Durchschnittliche Teilnehmerzahl: ca. 14!

Herzlichen Dank dem Führungsteam:

* Leiterin Helga Unfried (Krustetten; 0664/9993030)

* Dr. Hubert Hladej (Klein-Wien)

* Mag. Johanna Hladej (Klein-Wien)

* Erhard Frühwald (Klein-Wien)

* Bürgermeister. a. D. ÖKR Josef Ramoser(Steinaweg)

* Leo Pfisterer (Paudorf)

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Christine PrieschingDichterin und Pilgerin

 

Die beliebte Meidlinger Heimatdichterin Christine Priesching hat ein Bändchen mit 88 Seiten Mundart-Gedichten in Druck herausgebracht: „A Gedicht wüll i´ schreib´n“. Preis: 8 Euro.

Zur Präsentation im W.Kienzl-Museum kamen weit über 100 Gäste.

Gewidmet ist die Schrift der „Meidlinger Dorfgemeinschaft“ und der verstorbenen Frau Sylvana Pflügl sowie allen Freunden, mit denen die Dichterin in den Bergen frohe Stunden verbringen konnte.

Bereits der 2002 erschienene Pfarratlas beinhaltete die Ankündigung der Publikation.

Inzwischen hat Christine Priesching einen neuen Weg eingeschlagen – nach Santiago deSantiago Compostela.

Am 25. April begann sie ihre Pilgerschaft. Sie geht von der französischen Grenze (auf dem Navarrischen Weg von Saint Jean Pied de Port) 700 km durch Spanien zum Grab des Apostels Jakob. Ihr Kommentar: „Das ist siebenmal nach Mariazell!“ Alles Gute!

       Ultreia Christine !

 

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Kirchenzählung 2006

Am Sonntag vor Palmsonntag wurde heuer wieder eine genaue Kirchenzählung durchgeführt.

Gesamtzahl der Kirchgeher am Sonntag:

1996: 247 2006: 249

Geschlecht: Weiblich – Männlich

1996: 150-97 2006: 159-84 (6 nicht zuordenbar)

Alter: 1996/2006

        0-10 Jahre:   31/39      11-20 Jahre:   41/9      21-30 Jahre:   21/5

       31-40 Jahre:   31/30     41-50 Jahre:  38/24     51-60 Jahre:   27/32

       61-70 Jahre:   36/63     71-80 Jahre:   17/36     81-90 Jahre:    4/8

91-100 Jahre:   1/2

 

Wohnort: 1996/2006

         Paudorf    81/88       Höbenbach 47/52     Auswärtige 23/31

         Meidling    24/23       Krustetten  26/15     Eggendorf  10/15

         Hörfarth    12/10       Steinaweg  20/9      Klein-Wien  2/ 2

                      Göttweig    2/2         Ohne Angabe-    2

 

Wochentagsmessen

(Durchschnitt der Mitfeier von Jänner bis März 2006; Zahl in Klammer: darunter Kinder)

 

   Meidling (14tägig)    27(2)   Höbenbach(wöchentl.)16(1)  Krustetten(wöchent.) 15(5)

   Paudorf(14tägig)    12(2)   Steinaweg (wöchentl.) 10(2)  Höfarth(14tägig)     8(1)

                           Eggendorf (14tägig)   8(-)

Ziffernsumme der Wochentagsmessen: 96 (davon 13 Kinder)

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Wer gräbt mit am Predigtstuhl

Das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien veranstaltet im Sommer 2006 eine zweite Lehrgrabung auf dem Göttweiger Berg.

Vier Wochen soll gearbeitet werden:

7. - 11. August: Vorbereitung mit dem Leiter Mag. Thomas Pertlwieser.

16. August – 1. September: Mag. Pertlwieser und 5 Studenten.

Freiwillige Helfer sind für jede der vier Wochen wieder herzlichst willkommen. Bitte um Anmeldung bei P. Udo.

2005 waren an der dreiwöchigen Grabung etwa 30 Personen beteiligt: Neben 6 Studenten, 11 freiwillige Grabungshelfer und 12 freiwillige Personen, die bei Vorbereitung und Durchführung geholfen haben.

Von den 11 Grabungshelferinnen bzw. –helfern kamen 7 aus der Pfarre und je 1 aus Furth, Mautern, Grünz und Wienerherberg.

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Nordwest-Turm aBibelrunden im Gartenturm

Die Bibelrunden im Mai finden ausnahmsweise im Hellerhof statt – im 350 Jahre alten und wunderschön renovierten Garten-Turm.

Beginn jeweils um 20.15 Uhr.

MI, 10. Mai: „Höbenbacher“      DO, 11.Mai: „Krustettener“      MO, 15.Mai: „Hellerhofer“

 DI, 16.Mai: „Steinaweger“       MO, 22.Mai: “Meidlinger”

Anschließend lädt P. Udo zu ein einem Gläschen Wein im stimmungsvollen Ambiente.

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10 €.Münze Stift Göttweig

Ab 11. Oktober 2006 wird das Stift Göttweig als zweites österreichische Stift (nach Nonnberg) auf einer 10 Euro-Münze prangen.

Auflage: 230.000 Stück

(Handgehoben: 40.000; Preis: 18,15 €

Polierte Platte: 60.000; Preis: 24,20 €

Normale Prägequalität: 130.000)

Die Göttweig-Münze ist die zweite der Serie „Stifte und Klöster in Österreich“. Als erstes Stift kam Anfang April 2006 das Salzburger Stift Nonnberg zum Zug.

Interessante historische Verbindung: Die erste Kirche auf Göttweig wurde am 1. Oktober 1072 von Bischof Altmann der Hl. Erntrud geweiht, der ersten Äbtissin von Nonnberg.

2007 sollen die Stifte Melk und St. Paul im Lavanttal folgen, 2008 die Stifte Klosterneuburg und Seckau.

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Evangelimann Volksoper

Der Evangelimann ist zurück

 

Wilhelm Kienzls Oper „Der Evangelimann“ feierte am Palmsonntag in der Wiener Volksoper eine umjubelte Premiere. Die umfassenden Berichte in den Dienstag-Ausgaben der Tageszeitungen waren beinahe einhellig positiv

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1894 in Berlin uraufgeführt, war der „Evangelimann“ mit 5.400 Aufführungen die meistgespielte deutschsprqchige Oper.

Evangelim.06_2In den letzten Jahrzehnten war es allerdings ruhig um das Stück. Im Vorjahr wurde es in Chemnitz ge- boten.

Im Vorfeld der Aufführung besuch- ten Regisseur Josef Ernst Köpplinger und sein Ensemble das W.Kienzl-Museum im Hellerhof.

 

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Pfarrer-Initiative gegen das Zusperren der Pfarren

“Mit drängender Sorge”

Grundsatzerklärung:

Wir Pfarrer beobachten mit drängender Sorge und wachsender Unzufriedenheit, wie die Leitungsverantwortlichen in den Ortskirchen und in der Weltkirche derzeit mit den großen offenen Fragen und Problemen in unserer Kirche umgehen:

    * mit der Zukunft der Pfarrgemeinden, die trotz des anhaltenden Rückgans der Zahl der    Priester überschaubar bleiben müssen

    * mit dem Recht und der Sehnsucht aller Getauften auf die Feier der Eucharistie und der    anderen sakramentalen Heilszeichen

    * mit der Berufung aller Christen zur Mitverantwortung und Mitgestaltung des Weges der   Kirche

    * mit der Krise des Bußsakramentes

    * mit den pastoralen und menschlichen Problemen und den damit verbundenen              Gewissenskonflikten im Zusammenhang mit dem geltenden Eherecht der lateinischen       Kirche

    * mit der Stagnation in den Bemühungen um die Einheit und Abendmahlsgemeinschaft der     christlichen Kirchen

Am 2. April hat sich in St. Pölten die Pfarrer-Initiative konstituiert: eine Bewegung für lebendige Gemeinden und gegen das Zusperren der Pfarren. Am 25. April präsentierte sie sich im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien.

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Unser Bild (von links): Viktor Kurmanowytsch (Rechnungsprüfer) griech. kath. (verheirateter) Pfarrer von Wien-St.Barbara, Nikolaus Zvonarich (Rechnungsprüfer), Pfarrer von Wien Inzersdorf, Hans Bensdorp (1.Obm.-Stv.), Pfarrer von Wien-Hetzendorf, Helmut Schüller (Obmann), Pfarrer von Propstdorf und Studentenseelsorger, Franz Großhagauer (Kassier), Pfarrer von Königstetten, Wolfgang Payrich (Kassier-Stv.), Pfarrer von Nußdorf und Hollenburg, Gerald Gump (Schriftführer), Pfarrer von Schwechat, Franz Ofenböck (Schriftf.-Stv.), Pfarrer von Hadersdorf, Hartwin Schmidtmayr, P. Udo Fischer (2.Ob.Stv.)

Weil ich nicht auch der letzte sein will ...

Lieber Pfarren zusperren als die Zugangsbestimmungen zum Priesteramt ändern. Das ist die Meinung der Kirchenführung. Und das ist eine Katastrophe.

In Deutschland hat schon eine Reihe von Diözesen mit dem Zusperren begonnen.

Die Diözese Essen schließt binnen zwei Jahren ein Viertel der Kirchen. Die 259 Pfarren werden zu 42 Großpfarren zusammengelegt.

USA: Die Erzdiözese Boston zählte 1992 noch 400 Pfarren. Ein Viertel soll aufgelöst werden. Allein 2004/2005 wurden 65 Pfarren geschlossen. Laut Kirchenstatistik gingen in jeder der zugesperrten Pfarren am Sonntag durchschnittlich 559 (!) Katholiken zur hl. Messe. Zehn Pfarren haben in Rom gegen die Auflösung erfolglos protestiert.

Und in Österreich?
Am ersten Fastensonntag hat Bischof Manfred Scheuer angekündigt, die 286 Tiroler Pfarren in „70 Seelsorgsräumen“ zusammenzufassen. Derzeit wirken in Tirol 188 Priester unter 70 Jahren, in zehn Jahren hingegen nur noch 80!

In Oberösterreich gibt es ein „Anrecht“ auf einen Pfarrer erst bei über 5.000 Katholiken.Übertragen auf die Region um den Göttweiger Berg heißt das: Paudorf, Furth und Brunnkirchen stünde nur ein einziger Priester zur Verfügung.

In der Diözese St. Pölten wird angeblich an einem „Pastoralplan“ gearbeitet. Die Pfarrer sollten bisher einzig und allein über einen Punkt beraten: Welche Pfarren können zusammengelegt werden?

Beispiel aus der Nachbarschaft: Oberwölbling und Obritzberg erhalten im Sommer einen gemeinsamen Priester. Wo er wohnen wird, hängt vermutlich von den häuslichen Gegebenheiten (z.B. Heizkosten) ab...

Bei der Bischofssynode im Oktober 2005 in Rom hat sich Kardinal Angelo Scola im offiziellen Einleitungsreferat gegen die Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt aus- gesprochen. Seiner Meinung nach hätten die Gläubigen keinen Rechtsanspruch auf eine Sonntagsmesse. Priesterlose Wortgottesdienste soll man, so empfahl er zynisch, als „Gottesdienste in Erwartung eines Priesters“ bezeichnen.

Ein Bischof aus Honduras hielt ihm entgegen, dass in seinem Land ein Priester auf 16.000 Katholiken komme.

In Südamerika gibt es Pfarren mit 40.000 bis 50.000 Katholiken. Die Folge: Die Sekten breiten sich enorm aus.

Der „Pfarrer-Initiative“ geht es nicht um „Aufruhr“ oder „Rebellion“. Ganz im Gegenteil. Sie ist äußerst konservativ. Sie will bewahren, was an Pfarren besteht.

Wenn in der Kirche nichts passiert, wird sehr vieles passieren.

Nur Reformen können das bestehende Bewährte – und dazu gehören unsere Pfarren – sichern.

Warum unterstütze ich die „Pfarrer-Initiative“? Weil ich das Motto „Hinter mir die Sintflut“ ablehne.

Weil ich mit anderen Pfarrern den Gläubigen signalisieren möchte, dass ihre Priester hinter ihnen stehen und mehr im Auge haben als die eigene Pensionierung.

Weil den Bischöfen gezeigt werden muß, dass sie die jahrhundertealten Pfarrstrukturen in Österreich nicht widerspruchslos opfern dürfen.

Und weil ich keinerlei Wert darauf lege, in die Lokalgeschichte einzugehen als erster und gleichzeitig letzter Pfarrer im Hellerhof...

P. Udo

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Neues aus der Pilger-Bruderschaft

Pilger-Bruderschaft2006

Vorstand der “Pilgerbruderschaft St. Altmann” (von links):

P. Udo (1.Obm-Stv.), Leopold Müller (Rechnungsprüfer), Reinhard Teubel (2.Obm-Stv.), Gottfried Thornhammer (Obmann), Hans Knorr (Kassier-Stv.), Franz Schubert (Schriftf.-Stv.), Josef Ruhm (Kassier), Adolfine Heninger (Schriftführerin), Erich Neusser (Rechnungsprüfer).

Am 2. April fand die 6. Generalversammlung der „Pilger Bruderschaft St. Altmann“ im Heller- hof statt.

Bei der Neuwahl des Vorstands wurden alle in ihren Ämtern bestätigt. Baumeister Walter Meindorfer (Unterbergern) schied aus Altersgründen aus der Funktion des 2. Obmann-Stellvertreters aus. An seine Stelle trat Oberst Reinhard Teubel (Oberbergern).

Der Verein zählt derzeit 114 Mitglieder.

Dank wurde auch jenen Nichtmitgliedern ausgesprochen, die mithelfen, das Pilgerhospiz für die Santiago-Pilger zu betreuen.

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Fußwaschung im Hellerhof

Bei der Fußwaschung am Gründonnerstag fungierten im Hellerhof (siehe unsere Fotos) sieben Väter von Erstkommunikanten, zwei Mitglieder der Lebenshilfe-Gartengruppe (Willy, Ferry) und drei für den Friedhof Klein Wien wichtige Männer (Totengräber Christoph Rinnerbauer, Bestatter Karl Ruhrhofer und Pfleger Johann Rauscher) als Apostel.

In Göttweig versahen diesen Dienst zwölf Männer aus der Pfarre, vor allem Mitglieder des Pfarrgemeinderates.

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Trauer um Mitglied der Gartengruppe Hellerhof

GertiJahl+Seit drei Jahren gibt es die Kooperation zwischen Lebenshilfe Oberwölbling und Pfarre Paudorf-Göttweig.

Am 25. März erlitt die „Gartengruppe Hellerhof“ einen schweren Verlust: Nach achtmonatiger schwerer Erkrankung ist Gerti Jahl wenige Wochen nach ihrem 29. Geburtstag verstorben.

Am 29. März trafen sich ihr Bruder, die gesamte Lebenshilfe Oberwölbling und Pfarrmitglieder in der Kirche St. Altmann zu einer hl. Messe mit Verabschiedung. Dieser Feier und dem Begräbnis in Oberwölbling stand P. Udo vor.

An ihrem letzten Lebensabend konnte sie der Pfarrer in Tulln noch besuchen, mit ihr reden und ein Gebet sprechen. In den Hellerhof zurückgekehrt, läutete das Telefon und wurde die Todesnachricht durchgegeben.

Gerti war in der Gruppe die am wenigsten Behinderte, der Hellerhof-Garten war ihr Alles. Ihr Bruder sagte mehrmals, dass sie, die in ihrem Leben sehr schwere Zeiten durchmachen musste, hier „ihren Platz gefunden hat“ und glücklich war.

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Erstkommunion 2006

16 Kinder bereiten sich derzeit auf den ersten Empfang der Heiligen Kommunion vor:

Aus Höbenbach: Elisabeth Göbl, Manuel Parzer, Janine Ruhm, Sebastian Ruhm, Lisa Scheiben- pflug

Aus Krustetten: Karin Harbich, Christian Mayer, Martin Preiss,

Aus Paudorf: Patrick Anderl, Maximilian Rauscher, Sebastian Steinhauer,

Aus Hörfarth: Vanessa Ettenauer, Michael Schön,

Aus Meidling: Lorenz Neuhauser, Franziska Öllerer,

Aus Eggendorf: Valentina Schnaubelt,

Dankenswerterweise haben sich vier Frauen bereit erklärt, als Tischmütter in der Vorbe- reitung mitzuwirken: Sylvia Ruhm und Michaela Scheibenpflug aus Höbenbach, Margarethe Schnaubelt aus Eggendorf und Renate Harbich aus Krustetten.

 
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Baumdoktor im Hellerhofgarten

Baumdoktor im Hellerhof

Um die Sicherheit im Hellerhof-Garten zu gewährleisten, wurde in der Karwoche wieder der „Baumdoktor“ gerufen.

Die Steinaweger Firma Ing. Peter Schöller untersuchte die uralten Bäume.

Zahlreiche Äste wurden abgesägt, zwei morsche Bäume – ein Nuss und ein Schnurbaum – mussten zur Gänze gefällt werden.

 

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Workshop am Gründonnerstag - Firmung 2006

Workshop061Die Firmlinge dieses Jahres versammelten sich am Gründonners- tag zu einem Workshop.

Nach einer Vorbesprechung der Ju- gendmesse am 23. April und einer Einführung in die Karwoche durch den Pfarrer schritten die Jugendlichen zur Tat.

Eine Gruppe bastelte die Osterkerze. Als Motiv wurde, von Christoph Frühwald initiiert, die Kirche St. Altmann ausgewählt, da auch die Erstkommunion heuer unter dem Motto „Wir sind die Gemeinschaft der Kirche“ steht.Workshop062

Die zweite Gruppe bereitete die Jugendmesse vor und schrieb persönliche Einladungen dazu an die Jugendlichen der vergangenen vier Firmjahre.

Die dritte Gruppe stellte das Heilige Grab auf, sammelten Holz für das Osterfeuer und bereitete Kerzen mit Becher für die Ostenacht vor.

Die Firmlinge brachten noch vor Ostern in ihren Dörfern die Jugendmess-Einladungen in die Häuser und halfen am Karsamstag u.a. beim Austeilen der Texte und Kerzen sowie als Ministranten.

Firmlinge 2006:

Das Sakrament der Firmung wollen am 28. Mai 18 Jugendliche empfangen:

Aus Höbenbach: Jennifer Benkö, Kerstin Brunnthaller, Wolfgang Fink, David Frühwirth, Sebastian Grabner

Aus Paudorf: Melanie Fink, Christoph Frühwald, Viktor Hofer

Aus Hörfarth: Lara Hackl, Julia Leihs, Tanja Schwanzer

Aus Krustetten: Markus Heninger, Gisela Lackinger

Aus Meidling: Bianca Kraus, Carina Veith

Aus Eggendorf: Sabrina Hintermeier

Aus Furth (mit Zustimmung des Pfarrers P. Benno): Bettina Frank, Lisa Köllersberger

Dankenswerterweise haben sich Irmgard Frühwald (Paudorf), Adolfine Heninger (Krustetten) und Helmut Brunnthaller (Höbenbach) als Firmhelfer zur Verfügung gestellt.

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Monats-Impressionen

Stockenten

Im Mai 2005 stellte sich im kleinen Gartenteich von Web-Master mix überraschend Stockenten-Besuch ein. An insgesamt 5 aufeinander folgenden Tagen zogen sie die Aufmerksamkeit der gesamten Nachbarschaft auf sich. Für den Nestbau schien ihnen die Anlage aber dann doch nicht sicher genug. Ob sie heuer wieder landen werden?

 

Wie herrlich leuchtet mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne! Wie leuchtet die Flur!

Es dringen Blüten aus jedem Zweig
und tausend Stimmen aus dem Gesträuch,

und Freud und Wonne aus jeder Brust.
O Erd', o Sonne! O Glück, o Lust!

- Goethe -

- mix -

                                  
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