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Juni 2005

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           ...eine Auswahl !

 

 

Inhalt:

 Klein-Wien, am Dreizehnten - Ministrantenfest - 100 Jahre Volksschule - Maibaum im Hellerhof - Mönchsgebet im Chorgestühl - Neues Stiftsrestaurant - Erstkommunikanten - Firmlinge - Prior in Rom - Maiandachten

Pilgerinformation für Santiagopilger

 


Im Gedenken an Kardinal Franz König:

Klein-Wien, am Dreizehnten:

Vesper am 13. Juni mit Dr. Annemarie Frenzl

Mit Juni 2005 soll an jedem Dreizehnten des Monats in der St. Blasien-Kirche von Klein-Wien ein besonderer Abend-Gottesdienst stattfinden: zumeist eine Vesper, bisweilen eine hl. Messe.
Begonnen wird am 13. Juni um 19.30 Uhr mit einer Vesper mit Dr. Annemarie Fenzl, der langjährigen Sekretärin von Kardinal Franz König und Leiterin des Wiener Diözesanarchivs. Bei einer "Vesper" (dem kirchlichen Abendgebet) werden Psalmen gebetet. Das sind die Gebete der Bibel, die schon Jesus verwendet hat.
Dr. Annemarie Fenzl wird uns in ihrer Predigt über Kardinal König erzählen, der bekanntlich 1945 seinen ersten Urlaub als St. Pöltener Domkurat in Klein-Wien verbracht und auch später als Kremser Religionsprofessor hier zelebriert hat.
Der Dreizehnte wurde deshalb gewählt, weil Kardinal Franz König am 13. März 2004 gestorben ist. In Mariazell wird an jedem Dreizehnten um 10.45 Uhr eine hl. Messe im Gedenken an den verstorbenen Wiener Kardinal gefeiert - am 13. Juni 2005 mit Kardinal Christoph Schönborn.
St. Blasien wurde nicht nur deshalb als Gottesdienststätte gewählt, weil diese Kirche neu renoviert ist, sondern weil dort seit 1766 das alte Göttweiger Chorgestühl steht, in dem 150 Jahre lang die Benediktinermönche mehrmals am Tag gebetet haben, natürlich auch die tägliche Vesper.
 

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Ministrantenfest im Stift Melk

Ministrantentreffen 

   2.500 Mädchen und Buben nahmen am Pfingstdienstag am diesjährigen Ministranten- tag im Stift Melk teil. Aus unserer Pfarre besuchten 10 Ministranten mit Daniela Srsa, Fini Heninger und P. Udo das vom Wetter be- günstigte und bestens organisierte Fest.

 

 

 

 

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100 Jahre Volksschule in Paudorf

 

Das in Paudorf neu errichtete Volksschulgebäude wurde am 1. Dezember 1904 bezogen und am 2. Juli 1905 feierlich eröffnet.


Die Schule selbst war keine Neugründung, sondern vollzog damals nur die Übersiedelung vom Göttweiger Berg in das Fladnitztal. Das Schulwesen weist bei uns eine uralte Tradition auf. Bald nach der Gründung des Stiftes Göttweig im Jahr 1083 hatte die Klosterschule unter dem ersten Abt Hartmann einen so guten Ruf, dass Kaiser Heinrich V. dorthin einen Sohn zur Ausbildung schickte. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gab es in dem damals in Klein-Wien bestehenden Frauenkloster eine Schule für (adelige) Mädchen.
1415 war in Paudorf ein Göttweiger Schulmeister mit dem Namen Perchtoldus ansässig. 1556 starb das Männerkloster für 8 Jahre aus, der Neuanfang war schwierig. Das schlug sich auch im Bildungswesen nieder.
Im 16./17. Jahrhundert mussten lernwillige Kinder eine Schule in Furth besuchen. Diese wurde jedoch 1722 geschlossen, als Abt Gottfried Bessel in Göttweig eine Volksschule gründete, die allen Pfarrangehörigen gratis zur Verfügung stand. Fünf Jahre später zählte sie bereits 100 Schüler. Sie bestand aus zwei Klassen und wurde 1869 auf drei erweitert.
Ab 1786 gingen die Kinder von Furth und Aigen in die neu gegründete Schule Furth, ab 1877 die Kinder von Krustetten und Tiefenfucha in die Schule Tiefenfucha.
1903 eröffnete Höbenbach eine eigene Schule. Wohin die Eggendorfer gehen sollten, blieb vorerst strittig.
1904 wurde das neue Volksschulgebäude in Paudorf bezogen. Panholz (KG Eggendorf) und das Dorf Steinaweg kamen zu Furth. Klein-Wien (KG Steinaweg) und Stift Göttweig selbst blieben bei der von Göttweig nach Paudorf verlegten Schule.


In 17 Jahren kann unsere Volksschule in dankbarer Erinnerung an Abt Bessel bereits ihr 300jähriges Bestehen feiern. Unter ihren Schulleitern waren namhafte Komponisten, deren Werke noch heute aufgeführt und zum Teil auf CD erhältlich sind - z.B. Franz Leopold Graf. Er war zur Zeit von Kaiserin Maria Theresia 35 Jahre lang Schulmeister (1744-1779).
In einer Dienstanweisung des Göttweiger Abtes von 1687 für den Schulmeister heißt es, er soll die Kinder nicht nur in guter Ehrbarkeit, Zucht und Furcht Gottes erziehen, sondern sie auch im Schreiben, Lesen und Rechnen bestens ausbilden.

Im Schuljahr 2004/5 gibt es in der VS Paudorf sechs Klassen. Schulleiterin ist Ingrid Pergher. Der Religionsunterricht wird von P. Udo Fischer (2a, 2b, 4) und Sabine Todt-Faytl (1, 3a, 3b) erteilt.
Das Schuljubiläum wird am 25. Juni mit einem Festakt und am 26. Juni mit einer Festmesse gefeiert.

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Maibaum vor dem Hellerhof

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Auf Initiative von PKR-Obmann Erich Neusser erhielt Pfarrer P. Udo "für seine geleistete Arbeit" heuer erstmals einen Maibaum aufgestellt.
Herzlichen Dank!
Die ersten Maibäume unserer Gegend werden in den Göttweiger Prioratsrechnungen erwähnt; erstmals 1675 als "arbores majales".

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Mönchsgebet im alten Chorgestühl

Jahr für Jahr veranstaltet der Konvent des Stiftes Göttweig ein “Konveniat” in einer seiner Pfarren. Am 12. Mai 2005 durfte P. Udo in der Pfarre Paudorf-Göttweig etwa 35 Mitglieder begrüßen - an ihrer Spitze Abt Dr. Clemens Lashofer, Prior P. Clemens M. Reischl und Subprior P. Johannes M. Bauer.Altes_Chorgestühl01

Auf dem Besichtigungsprogramm standen Sankt Blasien und der Hellerhof.

In St. Blasien wurde der Nach- mittag mit dem Gebet der Vesper eröffnet. Vielleicht zum ersten Mal seit 240 Jahren war das alte Göttweiger Chorgestühl von Chor- gebet betenden Mönchen des Stiftes voll besetzt.

Das in den vergangenen Monaten restaurierte Chorgestühl von St. Blasien ist etwa 400 Jahre alt und stand ursprünglich in Göttweig. Nachdem dort um 1766 ein neues Chorgestühl aufgestellt wurde, transferierte man große Teile des “alten” nach Klein-Wien.

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Paudorf in Göttweig: Die Pfarrmesse am Pfingst- montag in Göttweig wurde zu einem musika- lischen Gustostück. Aufgeführt wurde von deutschen Musikern und Sängern die Orgel- solomesse des Göttweiger Stiftsorganisten und Komponisten Johann Georg Zechner (1716-1778). Obwohl der Abt auf seine Predigt verzich- tete, dauerte der Gottesdienst 1 3/4 Stunden. Ein Viertel der 500 Messbesucher waren Pfarrangehörige.

 

 

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Neues Stiftsrestaurant

 Nach viermonatigem Umbau wurde das Göttweiger Stiftsrestaurant am 1. Mai neu eröffnet.
Über die Kosten kursieren in der Pfarre divergierende Gerüchte. Im ORF war von "mehr als drei Millionen Euro" die Rede.
Klar ist: Kostenträger ist das Stift selbst.
Die österreichischen Stifte sind in kirchlicher wie wirtschaftlicher Hinsicht eigenständige Institutionen. Sie sind unabhängig von den jeweiligen Diözesen. Diese Autonomie bedeutet, dass kein Bischof in ein Stift hineinzuregieren vermag, aber auch, dass Stifte aus dem Kirchenbeitrag keinerlei Geld erhalten.
Renovierungen und Umbauten müssen von den Stiften aus eigener Wirtschaftskraft finanziert werden.
Im Falle Göttweig ist das Forstamt die bedeutendste Einnahmequelle.

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Erstkommunikanten in St. Altmann und St. Blasien

Erstkommunikanten_2005

Erstmals seit es die Pfarrkirche St. Altmann gibt, gab es am Vormittag des Erst- kommunionsfestes Regen. Deshalb wurde das Gruppenfoto in der Kirche “geschossen”.

Mittags kam die Sonne hervor. Am Abend bei der Kindersegnung in St. Blasien zeigte sich das Wetter wieder von der schönen Seite.

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Firmlinge bei den Mammutbäumen

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Alle vier Firmgruppen (Pfarrjugendliche und Behinderte) wanderten am 7. Mai zu den Mammutbäumen in den Paudorfer Wald. Dort angekommen begann es leider zu regnen.

Daher wurde die hl. Messe in dem dort vor einiger zeit aufgestellten Pavillon gefeiert.

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P. Johannes Paul Prior in Rom

P. Johannes Paul Abrahamowicz wurde zu Pfingsten zum Prior der Benediktinerabtei an der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura (St. Paul vor den Mauern) bestellt. Das Gotteshaus über dem Grab des Apostels Paulus zählt zu den vier Hauptkirchen Roms und ist mit riesigen Mosaikmedaillons geschmückt, die die Päpste von Petrus bis heute zeigen.

Der 46jährige Göttweiger Benediktinerpater war vor seinem Wechsel nach Rom Pfarrer in Furth. Sein Vater war evangelischer Pfarrer helvetischen Bekenntnisses, seine Mutter war eine gebürtige Römerin.

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Maiandachten an den Gedenktagen der Republik Österreich

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg, am 15. Mai 1955 wurde der Staatsvertrag abgeschlossen. Daher wiesen auch die Maiandachten an diesen Tagen besondere Akzente auf.

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Am 8. Mai versammelten wir uns in Maria Ellend. Im Rahmen der Maiandacht legten Teil- nehmer berührende Lebens- zeugnisse ab, als sie berich- teten, wie sie persönlich den 8. Mai 1945 erlebt hatten.

 

 

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Gebetet wurde für die im Krieg Gefallenen und jener zahl- reichen - zumeist sehr jungen - Soldaten, die in den letzten Kriegstagen bei uns - vor allem auch im Wald rund um Maria Ellend - ihr Leben verloren hatten.

 

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Am 15. Mai versammelten sich mehr als 200 Gläubige zur 30. gemeinsamen Maiandacht der Pfarren Furth, Mautern und Paudorf-Göttweig beim Zeller- kreuz ob Steinaweg.

 

 

 

Die Jubiläumswallfahrt wurde von der Pfarre Furth gestaltet. Deren Pfarrer P. Benno Maier hat 1976 mit P. Andreas Harm (Göttweig) und P. Florian Buchmayr (Mautern) die gemeinsame Maiandacht der drei Pfarren ins Leben gerufen.

 

Am 16. Mai, Pfingstmontag, versammelten sich 70 Gläubige zur Maiandacht bei der Meidlinger Waldandacht.

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