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Juli-August  2008

Zu Pfarre AKTUELLTitel_20040502

 

 

 

            ...eine Auswahl !

 

 

Inhalt:

Am Todestag des Hl. Altmann: Messe an seinem Sterbeort - Mozarts “Zauberflöte” im Hellerhof - Kinderspielplatz Krustetten eröffnet - Tankstelle in Paudorf - Santiago: Hin und retour - Dankbar für 535 Jahre - Neues aus der “Lebenshilfe” - Vernissage im Kienzl Museum Hellerhof - Ideales Wetter bei 27. Fußwallfahrt - Papst antwortet den Pfarrern - Bischof Kräutler - 700. Todestag des Abtes Heinrich von Meidling

Pilgerinformation für Santiagopilger

          Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine betreffen, finden Sie auf der Seite  Pfarre-aktuell (News)

 


Am Todestag des Hl. Altmann

Messe an seinem Sterbeort

Wo immer die Pfarre Paudorf-Göttweig um die Möglichkeit der Feier einer hl. Messe an einem besonderen Ort ansucht, stößt sie dankenswerterweise auf freundlichstes Entgegenkommen. Zuletzt in Oberranna, demnächst in Zeiselmauer. Ein einziges Mal – dabei handelte es sich kurioserweise um einen kirchlichen Eigentümer -  wurde die Eucharistiefeier nicht gestattet…

Hl.Messe in Oberanna (Teilnehmer)

Eine äußerst stimmungsvolle hl. Messe konnte am Freitag, 20. Juni, um 19 Uhr in der romanischen Burgkapelle Oberranna gefeiert werden. Etwa 20 Personen nahmen daran teil.

Besonderer Dank gilt den Burgbesitzern DI Roland und Mag. Lydia Nemetz.

Die nächste hl. Messe an einem besonderen Platz feiern wir am 8. August, dem Todestag des Hl. Altmann, an dessen Sterbeort, dem „Passauer-Hof“ in Zeiselmauer, heute ein Nobelrestaurant (Gasthof Zum lustigen Bauern).

Die Besitzer gestatten uns die Feier in jenem Raum, der heute als Extrazimmer dient und vormals die Hof-Kapelle war.

Achtung! Da der Raum klein ist, ist die Teilnehmerzahl beschränkt.

Interessierte müssen sich unbedingt bis 13. Juli bei P. Udo anmelden.

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Zeiselmauer

In Zeiselmauer bestand ein römisches Auxiliarlager mit dem mutmaßlichen Namen Cannabiaca.

Das östliche Tor des Römerlagers hat sich in der Form eines spätrömischen Kastentors erhalten. Es ist einer der ältesten antiken Hochbauten Österreichs. 1581 wurde der mächtige viergeschossige Bau als Zehentkasten des Passauer Bischofs adaptiert.

Das Gebiet wurde bereits 836 dem Passauer Bischof verliehen.

1091 starb hier Bischof Altmann, 1203 weilte Walther von der Vogelweide am Ort. Im 16. Jahrhundert wurde der Passauer Verwaltungssitz jedoch nach Königstetten verlegt.

1981 gelang der Nachweis, dass die heutige Pfarrkirche über einer im 9. Jahrhundert errichteten Saalkirche und diese zuvor auf einem römischen Kommandogebäude erbaut worden war.

Der „Passauer Hof“ steht gleichfalls auf römischen Fundamenten, die Mauern sind im Kellergeschoß sichtbar.

1082 versammelte Markgraf Leopold II. in Tulln die Großen des Landes zu einem Landtag, bei dem es – auf Betreiben Altmanns – zur Absage an König Heinrich VI. kam, woraufhin jener die Böhmen gegen die Österreicher in den Krieg schickte (Schlacht bei Mailberg!).

Der aus Passau vertriebene Bischof Altmann dürfte seinen in Zeiselmauer bei Tulln gelegenen Hof als Wohnort favorisiert haben. Dadurch war die in den Auseinandersetzungen zwischen Papst und König („Investiturstreit„) notwenige gute Kommunikation zwischen Landesfürst und Landes-Bischof gewährleistet.

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Mozarts “Zauberflöte” im Hellerhof

Tags darauf: Stoahoat&Bazwoach

Mitte Juli wird im Hellerhof wieder ein umfangreiches kulturelles Programm geboten. Zum vierten Mal wird eine Oper aufgeführt.

Freitag, 18. Juli:

19.00 Vernissage im Kienzl-Museum

20.00 “Die Zauberflöte” Oper in drei Aufzügen von W. A. Mozart

Regie: Hans Sisa

Künstlerische Leitung:

  Prof. Alois J. Hochstrasser

Orchester:

   Pannonische Philharmonie

Sänger:

Ein ganz besonderer Papageno des Salzburger Marionettentheaters* Hans Sisa, seriöser Bass, Sarastro

* Johannes Chum, Tenor, Tamino

* Andreas Schagerl, Tenor, 1. Geharnischter und 1. Priester

* Dariusz Niemirowicz, Bass, 2. Geharnischter und 2. Priester

* Elke Slawitschek, Sopran, Königin der Nacht

* Margareta Klobucar, Sopran, Pamina – Tochter der Königin der Nacht

* Ellen van Lier, Sopran, 1. Dame der Königin der Nacht

*Christine Gräfin Esterhazy, Mezzosopran, 2. Dame der Königin der Nacht

* Camilla Ueberschaer, Mezzosopran, 3. Dame der Königin der Nacht

* Andrea Martin, Bariton, Papageno

* Hanna Batinic, Sopran, Papagena

Kartenvorverkauf am Gemeindeamt Paudorf:   2.-13. Reihe: € 30,  ab 14. Reihe: € 20

Samstag, 19. Juli:

18.00(!) Abendmesse

20.00 Konzert: Stoahoat&Bazwoach

Kartenvorverkauf am Gemeindeamt Paudorf: € 15

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Kinderspielplatz Krustetten

Eröffnung des Kinderspielplatzes in KrustettenAm Freitag 20. Juni, wurde der neue Kinderspielplatz in Krustetten (Kosten: ca. 30.000 €) von P. Udo gesegnet und von Bürgermeister Leopold Prohaska eröffnet.

Als Vertreter des Landes NÖ nahmen die Abgeordneten Josef Edlinger und Ewald Sacher teil.

An der Planung wie an der Festgestaltung wirkte die Volksschule Paudorf mit.

Die 4. Klasse sang ein von VOL Eveline Rosenberger gedichtetes Lied.

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Tankstelle zwischen Krems und St. Pölten

Die Eröffnung und Segnung der neuen Tankstelle Robineau in Paudorf erfolgte am 1. Juni.

Tankstelle RobineauIn der Öffnungszeit von 6 bis 22 Uhr können auch Briefe aufgegeben werden. Eingeschriebene Briefe, die nicht zugestellt werden konnten, werden dort postgelagert.

Seit dem vor etlichen Jahren erfolgten Schließen der Tankstellen Zaiß (Paudorf) und Schmid (Hörfarth) gab es an der Landesstraße zwischen Krems und St. Pölten keine Tankstelle mehr.

Die erste Tankstelle in Paudorf wurde im August 1930 vor dem Gasthaus Higatsberger (später Zaiß) eröffnet. Sie bestand bis 1990.

Die Tankstelle in Hörfarth existierte 30 Jahre (1963-1993).

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Santiago: Hin und retour

Santiago-Pilger aus PolenDer Ansturm von  Santiago-Pilgern lässt auch heuer nicht nach. Vom 31. Mai auf 1. Juni nächtigte dieser polnische Pilger im Hellerhof – auf dem Rückweg nach Kattowitz.

Der „ausgestiegene“ Bergarbeiter war über Deutschland, Belgien und Frankreich nach Santiago de Compostella gepilgert. Der Heimweg erfolgte über Italien, Österreich und Tschechien.

 

 

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Dankbar für 535 Jahre

Jubelpaare 2008

15 Jubelpaare folgten am 15. Juni der Einladung der Pfarre zu einer Dankesmesse in St. Blasien und einem anschließenden Mahl im Gasthaus Osterhaus in Maria Ellend.

Ein Paar dankte für 60 Jahre gemeinsamen Lebens, 5 für 50 Jahre und 9 für 25 Jahre.

In Summe: 535 Jahre!

Die Messe in St. Blasien wurde vom Sängerbund Landeck musikalisch gestaltet (Leiter: Klaus Wolf; seine Frau stammt aus Meidling).

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Neues aus der “Lebenshilfe”

Maria & Theresa DistelbergerCinema Paradiso in St. Pölten war gesteckt voll, als am 8. Juni erstmals der Film von Maria (links) und Teresa Distelberger „Die Filmkameradin“ gezeigt wurde.Baufortschritt - Juni 2008

 

 

 

 

 

 

Inzwischen gehen auch die Arbeiten für die neue Werkstätte der „Gartengruppe Hellerhof“ flott weiter

In drei Monaten soll der Bau bezugsfertig sein.

 

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Kienzl Museum im Hellerhof

Art Larson präsentiert internationale Künstler - Malerei

Vernissage am Freitag, 18. Juli um 19.00 Uhr vor der Opernaufführung - Eintritt frei

Begrüßung: Leopold Prohaska - Bürgermeister von Paudorf

Laudatio: Ewald Sacher - Vorsitzender des Kulturforums NÖ

Ausstellungsdauer: 18. Juli bis 17. August 2008

Öffnungszeiten: Do 16-18, Sa 15-18, So 10-11 und 15-18

Vernissage im Kienzl-Museum - Sommer 2008

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Ideales Wetter bei 27. Fußwallfahrt

Das seit Jahren angenehmste Wetter gab es bei der 27. Fußwallfahrt nach Mariazell. Die Noten: sehr gut bis ideal am Feitag und Sonntag bzw. gut am Samstag.

Vom Hellerhof weg zogen etwa 100, ab Rabenstein 140, ab Annaber 180.

Vor dem Einzug in die BasilikaMit uns pilgerten 25 Freunde (davon 19 ab dem Hellerhof) aus Trebic, angeführt von Dr. Spacek, Ing. Maxa und Diakon Karel Nowak.

Ab Schwarzenbach wieder dabei: Bürgermeister Eduard Kosch aus Pernersdorf.

Weitere langjährige politisch tätige Pilger: ÖKR Josef Ramoser, Altbürgermeister von Furth; Paudorfer Gemeinderäte Gottfried Thornhammer, Manfred Harbich und Anni Eckel.

In Rabenstein wurde der im vergangenen Jahr gestorbenen Pilger gedacht - namentlich Gustav Reiter aus Steinaweg.

Unsere Trebicer FreundeHerzlichst gedankt sei der Pilgerbruderschaft St. Altmann für die perfekte Organisation – besonders dem Obmann Gottfried Thornhammer, Stv. Reinhard Teubel, „Generalsekretärin“ Fini Heninger, Josef Ruhm, Franz Schubert und HR Hans Knorr.

Herzlichst gedankt sei den Bus-Besitzern: Johann Prachinger (Höbenbach) und Alois Strasser (Kuffern) chauffierten ihre eigenen Busse, die beiden Busse der Fam. Leopold Müller (Krustetten) lenkten Karl Kuttenberger mit Josef Ruhm (Höbenbach) und Ewald Tiefenböck (Tiefenfucha).

Höchstes Lob verdient wieder die Versorgung mit Getränken an den Labestellen.

Unentwegter Lautsprecher-Träger: Kurt Wimmer.

Jung und alt voran!Leopold Müller lud, wie alle Jahre, in Annaberg zum „Heurigen“ ein. Ihm und allen Spendern sei herzlichst gedankt.

Großartig sind die Leistungen der Quartiergeber in Rabenstein und deren Organisatorin Sonja Zagler. sowie der Jugendherberge Annaberg.

Ältester Pilger (der ganzen Strecke): Karl Fischer (78) aus Pernersdorf, der seit dem ersten Mal mit dabei ist.

Jüngste Pilger: Filip Havlena (9) aus Trebic (gesamte Strecke)

Teilstrecken: Simon Rinnofner (8) aus Paudorf, Karin Harbich (10) aus Krustetten und Florian Tiefenböck aus Tiefenfucha (10).

Beide Heimfahrt-Busse waren bereits im Vorfeld ausgebucht.

 

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Papst antwortet den Pfarrern

Erstmals in der zweijährigen Geschichte der „Pfarrer-Initiative“ fand am 16. Juni eine Vorstandssitzung in Paudorf statt.

Mit Freude wurde dabei zur Kenntnis genommen, dass das im September 2007 dem Papst übermittelte Schreiben jüngst eine umfangreiche und im Ton freundliche Antwort des Kardinal-Staatssekretärs Tarcisio Bertzone (Zweiter Mann nach dem Papst) erfahren hat. Die Pfarrer planen im Herbst eine Fahrt in den Vatikan, um die Reformvorschläge persönlich zu erörtern.

Mit Genugtuung wurde registriert, dass ein Salzburger Pfarrgemeinderat kürzlich eine Versammlung organisiert hat, an der Vertreter von 30 Pfarren teilnahmen. P. Udo konnte vor 150-200 engagierten Gläubigen referieren. Anlass war die Tatsache, dass die Pfarre Taxham (8.000 Einwohner, davon 4.000 Katholiken) ab September keinen eigenen Priester mehr haben wird.

 Die dramatische Lage der Pfarren spiegelt sich auch in der jüngsten Entwicklung in St. Pölten wider: Generalvikar Leopold Schagerl wirft nach kaum vier Jahren „aus Gesundheitsgründen“ das Handtuch. Der 67-jährige kranke Schagerl geht jedoch nicht in den Ruhestand, sondern wird von St. Pölten aus die Pfarren Prinzersdorf-Gersdorf-Hafnerbach-Haunolstein (3.400 Katholiken) leiten. Als er 34 Jahre jung und gesund war, wurde er zur Leitung der 2.000-Seelen Pfarre Oberwölbling berufen…

Vorstandssitzung der Pfarrer-Initiative im Hellerhof

Unser Foto (von links):

P. Udo,  Franz Ofenböck (Pfarrer von Hadersdorf), Franz Großhagauer (Pfarrer von Königstetten), Gerald Gump (Pfarrer von Schwechat), Hans Bensdorp (Pfarrer von Wien-Hetzendorf; seine Eltern besaßen den Schokolade-Konzern Bensdorp), Helmut Schüller (Pfarrer von Propstdorf und Hochschulseelsorger an der Wirtschaftsuniversität Wien) und Wolfgang Payrich (Pfarrer von Hollenburg und Nußdorf).

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Bischof Kräutler in St. Pölten

Mehr als 400 interessierte Zuhörer lauschten am 4. Juni im WIFI St. Pölten den Ausführungen des austro-braslianischen Bischofs Erwin Kräutler, der sich wie wenige andere für die Rechte der Eingeborenen in Brasilien einsetzt.

Bischof Kräutler besuchte St. Pölten

Bischof Kräutler mit Pfarrangehörigen aus Steinaweg, Paudorf, Krustetten und Höbenbach (von links): Friederike Wohlfarter, PKR-Obm. Franz Schrefl, PGR-Obfr. Fini Heninger, Herta Hochgötz, Leopoldine Melzer, Annemarie und Josef Ruhm.

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700. Todestag des Abtes Heinrich von Meidling

Am 11. August jährt sich der 700. Todestag des Göttweiger Abtes Heinrich IV., unter dem vermutlich das Kirchschiff von St. Blasien erbaut worden ist.

Abt Heinrich von MeidlingDer Adelige aus Meidling (Meyerling), der bereits 1263 ins Kloster eingetreten war, wurde 1286 zum 17. Abt gewählt und leitete das Stift 22 Jahre lang. 1298 kaufte er in Wien ein Haus (Weihburggasse). Im selben Jahr konnte er Herzog Albrecht in Göttweig begrüßen. Er veranlasste die Anlage des ersten Göttweiger Grundbuchs (Urbar A) und erwarb 1300 eine Ablassurkunde für das Kloster und 1301 eine für St. Blasien. Ablassurkunden sind nicht selten Beweise für Bautätigkeiten. Das Ablass-Geld wurde nicht für den ordentlichen, sondern den außerordentlichen Haushalt benötigt.

Die Pfarre gedenkt des Abtes bei der Sonntagsmesse am 10. August um  10.30 Uhr in St. Blasien.

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