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Inhalt
Beginn der Feiern zum 1000. Geburtstag von Bischof Altmann - 30. Pfarrball in Paudorf - Neue Kommunionspender und Wortgottesdienstleiter - Nikolausfeier - Frau Rupnik feiert 100. Geburtstag - Prof. Nußbaumer in Paudorf - Zweiter Kindergarten eröffnet - 20 Jahre Kapellendienst in Krustetten - 20 Jahre Kapellenfeste - Kremser Bürgermeisterin Rinke besuchte Adventmarkt - Advent-Feier mit Abraham a Sancta Clara - Wer hat Idee für Altmanns Geburtstag? - Nicht nur im Advent...
Pilgerinformation für Santiagopilger
Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine betreffen, finden Sie auf der Seite Pfarre-aktuell (News)
Pfarre beginnt 2010 die Feiern zum 1000. Geburtstag von
Bischof Altmann und feiert sein Fest ab nun am 16. Juni
Unsere Pfarre beginnt 2010 die Feiern zum 1000. Geburtstag ihres Gründers und Kirchenpatrons.
Bischof Altmanns Sterbedatum (8. August 1091 in Zeisemauer) ist bekannt, nicht jedoch sein Geburtsdatum. Ähnlich ist es bei vielen anderen Großen seiner Epoche. Man vermutet das Geburtsjahr in der Zeit zwischen 1010 und 1020. Das bietet uns theoretisch die Möglichkeit, Altmanns Geburtstag zehn Jahre lang zu feiern…
Fest St. Altmann am 16. Juni
Der Pfarrgemeinderat hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, in Hinkunft das Altmanni-Fest am 8. August (samt Altmanni-Sonntag) dem Stift zu überlassen und selbst den 16. Juni (mit eigenem Altmanni-Sonntag) zu reaktivieren.
Am 16. Juni 1362 wurde im Beisein von Herzog Rudolf dem Sifter, Altmanns Grab geöffnet. Die Gebeine überführte man zu einer neuen Ruhestätte. Diese „Translation“ feierte man in der Folge jährlich. Der damalige Abt Ulrich von Totzenbach kaufte das Dorf Hörfarth, um mit den Steuereinnahmen eine tägliche Messe am Altmani-Altar der Stiftskirche zu finanzieren.
Das Translationsfest geriet wie vieles andere auch mit dem Aussterben des Männerklosters 1556 in Vergessenheit und wurde nach dem Neubeginn 1564 nicht wieder belebt.
Da wir – „zufällig“, ohne Kenntnis der historischen Vorgeschichte – ebenfalls an einem 16. Juni (1991) den Grundstein für die neue Kirche St. Altmann legten, ist uns dieser Tag doppelt lieb und teuer und empfiehlt sich, in Paudorf St. Altmann zu feiern.
30. Pfarrball an einem Freitag
Der 30. Pfarrball geht im Paudorfer Gasthaus Rene Grubmüller erstmals an einem Freitag (22. Jänner 2010) über die Bühne.
Die Pfarrjugend probt seit November den Eröffungstanz und Anderes.
Es spielen wieder „Die Klausthaler“ auf.
Sie sind herzlichst eingeladen!
Der erste Pfarrball wurde 1981 in der Ära von Pfarrer P. Dr. Gregor Lechner veranstaltet.
Neue Kommunionspender und neue Wortgottesdienstleiter
Am 8. Dezember 2009, 70 Jahre nach der ersten Festtagsmesse im Hellerhof, wurden von der Pfarre St. Altmann fünf neue WortgottesdienstleiterInnen (W) und drei neue KommunionsspenderInnen (K) bestellt. Erstere erhielten zwei Bände des Wochentagsschotts, letztere symbolisch eine Schale.
1. Reihe (von links): Mag. Alice Klein (K), Christine Priesching (W), Beate Härtinger (K) und Andrea Kieninger (K). 2. Reihe (von links): Veronika Clabian (W), Ing. Herbert Einzinger (W), Adi Noderer (W) und Fini Henninger (W). Insgesamt gibt es nun 9 Wortgottesdienstleiter, 14 Kommunionspender und 14 Lektoren.

Am 8. Dezember 1939 wurde in Hellerhof die erste Sonn- bzw. Feiertagsmesse gefeiert. P. Petrus Schmidt hatte eine der beiden Sonntagsmessen aus der Stiftskirche hieher verlegt. Das Stift war zuvor vom NS-Regime aufgelöst und der Stadt Krems als Geschenk übergeben worden.
70 Jahre später wurden – nach Kursen bei Pfarrer Monsignore Franz Forsthuber - am 8. Dezember 2009 fünf neue WortgottesdienstleiterInnen und drei neue KommunionspenderInnen von der Pfarrgemeinde St. Altmann feierlich bestellt.
Nunmehr können in der Pfarre 9 Pfarrmitglieder (4 Frauen, 5 Männer) Wortgottesdienste leiten und
14 Pfarrmitglieder (9 Frauen und 5 Männer) Kommunion spenden.
14 Pfarrmitglieder (10 Frauen und 4 Männer) sind als Lektoren tätig.
Wortgottesdienstleiter und Kommunionspender:
ALT (seit 1998):
1) Herta Hochgötz, Paudorf, 2) HR Hans Knorr, Hörfarth, 3) Gebhard Sommerauer, Paudorf,
4)Gottfried Thornhammer, Höbenbach
NEU (seit 2009):
5)Veronika Clabian, Paudorf, 6)Ing. Herbert Einzinger, Paudorf, 7) Fini Heninger, Krustetten,
8) Adi Noderer, Paudorf, 9) Christine Priesching, Meidling
Kommunionspender:
ALT (seit 1998):
1) Margreth Garscha, Steinaweg, 2) Maria Lang, Steinaweg
NEU (seit 2009):
3) Beate Härtinger, Paudorf, 4) Andrea Kieninger, Paudorf, 5)Mag. Alice Klein, Paudorf
Lektoren:
ALT:
1) Mag. Leopold Winter, Paudorf, 2)Franz Schubert, Krustetten, 3)Josef Rauscher, Paudorf
4)Josef Brunnthaller, Höbenbach, 5) Ing. Monika Anderl, Meidling, 6) Margarethe Scheibenhofer, Furth
NEU (seit 2009):
7) Barbara Frühwirth, Paudorf
WEITERE:
Nur Eggendorf: 8)Friederike Mandl
Nur Höbenbach: 9) Hermine Neusser, 10) Erika Dockner, 11) Anna Hayden
Nur Krustetten: 12) Ingrid Diwald
Nur Steinaweg: 13) Erika Hahn, 14) Margreth Garscha
Nikolaus erfreute mehr als 70 Kinder
Mehr als 70 Kinder kamen am 5. Dezember mit ihren Eltern zur Nikolausfeier in den Hellerhof. Besonderer Dank gilt Jungschar-Leiterin Andrea Kieninger und Herbert Ratheyser.

Herzliche Gratulation zum 100er!
 
Frau Anna Rupnik konnte am 30. November ihren 100. Geburtstag feiern.
Für die Volkshilfe gratulierte auch deren junge Mitarbeiterin Viktoria Lackinger (aus Krustetten), eine langjährige Ministrantin.

Als Gratulanten stellten sich neben Volkshilfe und Seniorenbund ein (von links): NR-Abg. Ewald Sacher, Bezirkshauptmann Dr. Werner Nikisch, die Jubilarin, Neffe Otto Tersch, P. Udo und Bürgermeister Leopold Prohaska.
Prof Nußbaumer in Paudorf
Auf Einladung unseres Bildungswerks sprach, begleitet von Bildern und Musik, Prof. Dr. Heinz Nussbaumer mehr als zwei Stunden – man konnte eine Nadel fallen hören – über den Berg Athos und über sein neues Buch „Der Mönch in mir“.
Etwa die Hälfte der 70 Zuhörer waren von auswärts gekommen.
Das Echo war überwältigend. „Dieser Abend war besser als ein Einkehrtag oder sogar als ganze Exerzitien!“ meinte ein Mann.
Unser Foto zeigt das Bildungswerk-Team mit dem Referenten (von links): Gebhard Sommerauer, Mag. Alice Klein, Prof. Dr. Heinz Nussbaumer; Erika Schanner und Adi Noderer.
Zweiter Kindergarten in Paudorf eröffnet
Am 24. November wurde in den Räumen des adaptierten alten Rathauses eine fünfte Kindergartengruppe mit eigener Leitung eingeweiht und eröffnet. Damit gibt es in der Gemeinde nunmehr zwei Kindergärten: Der viergruppige in Eggendorf wird von Maria Reithmayr (aus Statzendorf) geleitet, der neue in Paudorf von Elisabeth Keiblinger (aus Traismauer).
Unser Foto (von links): Volksschul-Dir. Ingrid Pergher, GR Gebhard Sommerauer, Leiterin Elisabeth Keiblinger (mit zwei Kindergarten-Kindern), Bürgerm. Leopold Prohaska, Dir. Maria Reithmayr, Ing. Weidum (vom Architektenbüro DI Mag. Friedrich Göbl, Vizebürgerm. Reg.-Rat Josef Böck, Kindergarten-Inspektorin Martha Denk, GR Johannes Öllerer und Helferin Monika Pammer (auf dem Boden sitzend).
20 Jahre Kapellendienst in Krustetten
Am Ende des diesjährigen Kapellenfestes in Krustetten dankten P. Udo und PGR-Obfrau Fini Heninger Frau Johanna Diwald ganz herzlich für 20 Jahre Kapellendienst. Von 1989 bis 2009 war sie Mesnerin und sorgte gleichzeitig für Blumenschmuck und Kirchenwäsche.

Ihr Amt als Mesner hat nun Karl Kugler übernommen, für Blumenschmuck und Kirchenwäsche wollen Regina Lackinger und Anna Fink sorgen.
Vom Kapellenbau 1955 bis 1989 war Maria Kugler, Karl Kuglers Mutter, Mesnerin.
20 Jahre Kapellenfeste
Ende November/Anfang Dezember werden Jahr für Jahr vier der acht Kapellenfeste gefeiert. Seit Sommer 1990 bereits zum 20. Male und mit besonders guter Beteiligung: Krustetten (49), Steinaweg (42), Eggendorf (29) und Meidling (26).
In Steinaweg brachten aus Eigeninitiative zwei Volksschülerinnen – Alexa und Julia – ihre Querflöten mit und spielten Adventlieder. Bravo!
In Krustetten wurde die hl. Messe dankenswerterweise wieder von den Gitarristinnen Ingrid Diwald und Johanna Vit gestaltet.
Kremser Bürgermeisterin besuchte Adventmarkt
Das Ergebnis entsprach dem guten Besuch: Der Adventmarkt unter der Leitung von
Helga Unfried konnte heuer einen Gewinn von 8.800 € verbuchen – das beste Ergebnis seit 2003 und erstaunlicherweise um 1.600 € mehr als im Vorjahr.
Den Veranstaltern und Besuchern, allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, allen Spendern (besonders von Mehlspeisen!) und Käufern sei herzlichst gedankt.
Als besondere Ehre erachteten die Veranstalter den überraschenden Besuch der Kremser Bürgermeisterin - ohne Voranmeldung.
Unser Foto zeigt Bgm. Rinke zwischen Helga Unfried (links) und einer Besucherin.
Die weiteren Fotos zeigen die Frauen, die 100 Adventkränze geflochten haben.

Advent-Feier mit Abraham a Santa Clara
Etwa 50 Pensionisten/Senioren folgten der Einladung zum Adventnachmittag am 6. Dezember. Sie wurden bestens bewirtet von der Jungschar (oben: Andrea Kieninger mit Ihren Helferinnen und Helfern).
Die Singgemeinschaft Hellerhof erfreute mit Advent- und Weihnachtsliedern. Die Jungschar spielte die Nikolaus-Legende und P. Udo las Texte des berühmtesten Barock-Predigers Abraham a Sancta Clara, dessen 300. Todestag sich in der Woche zuvor jährte.
Eines Tages predigte Abraham: Die Wiener Frauen sind nicht wert, vom Teufel geholt zu werden! Diese beschwerten sich beim Erzbischof. Am nächsten Sonntag widerrief er: Entgegen meiner Behauptung vor acht Tagen stelle ich fest, dass die Wiener Frauen es doch wert sind, vom Teufel geholt zu werden.
Aus einer Predigt über den Ehebruch: Es gibt so verdorbene Männer, dass sie diesem Laster frönen, obwohl sie selbst schöne Weiber zu Hause haben, bei welchen wir gern die Stelle dieser Wollüstlinge vertreten würden.
Der Prediger liebte Wortspiele, so gab er Maria denNamen von Wienerherberg, dem Heimatdorf P. Udos: Maria ist eure Königin – aber ein Namen hat sie wie ein Ort in Österreich genannt wird. Hört also ihr Engel!
In Österreich nit weit von hier liegt ein Ort, der heißt Wienerherberg.
Fragt denn nit mehr, wer Maria heute sei. Sie ist Wienerherberg.
In ihr und bei ihr suchen die Wiener Zuflucht und Hilfe!
Wer hat Idee für Altmanns Geburtstag?
Es soll ein Festkomitee „1000 Jahre Bischof Altmann“ gegründet werden.
Wer Ideen zu den Jubiläumsfeiern und zur Ausbreitung der Verehrung unseres Heiligen über die Pfarrgrenzen hinaus einbringen möchte, möge sich am 6. Jänner nach der Hl. Messe im Pfarrcafe mit Gleichgesinnten kurz treffen. Es sind Privatpersonen wie Vertreter von Institutionen und Vereinen herzlich willkommen.
Nicht nur im Advent...
…machen Spaziergänger, Friedhofsbesucher und Radfahrer im Hellerhof halt, um für eine besinnliche Zeit die Pfarrkirche St. Altman zu besuchen – und bisweilen auch eine Kerze anzuzünden
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