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Jänner 2007

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           ...eine Auswahl !

 

 

 

Inhalt:

Namenstage im Jänner - Gott spricht auch zu uns - M&M-Messe in Hundsheim - Archäologie in der Lissen - Adventnachmittag über 55 - Christine Nöstlinger im Hellerhof - Nikolaus - 20. Adventmarkt - Mix im Jänner

Pilgerinformation für Santiagopilger

     Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine      betreffen, finden Sie auf der Seite Pfarre-aktuell (News)

Midi-Intro, kann auch gestoppt werden!


2007 Jahr der Neuentdeckung unserer Namenspatrone

Namenstag: Wir feiern unseren Lebensbegleiter und uns selbst

Im letzten Jahrzehnt haben Menschen innerhalb wie außerhalb der Kirche die Engel neu entdeckt. Filme, Lieder, Bilder, Anhänger, Meditationstexte überschwemmen uns geradezu...

Ich lade Sie ein, im Jahr 2007 Ihre Namenspatrone neu zu entdecken. Ihr Name wurde auf Wunsch unserer Eltern einst zu unserem Namen.

Die Heiligen begleiten uns in ihren Namen das ganze Leben hindurch. Mit der Eintragung in das staatliche Geburtenbuch beginnt unser offizielles Dasein in der Gesellschaft, mit der Taufe das Leben in der kirchlichen Gemeinschaft. In der Sterbeurkunde und am Grabstein werden unsere Endlichkeit, aber auch der Glauben unserer Lieben an unsere Unvergänglichkeit dokumentiert.

Durch Aberjahrtausende kannte die Menschheit nur Personennamen (auch Vornamen oder Taufnamen genannt). Erst im 13./14. Jahrhundert kamen die Familiennamen auf. In dieser Zeit trat auch die Vielfalt vorchristlicher Namen zugunsten von Heiligennamen zurück.

Der Geburtstags-Heilige war ursprünglich von überragender Bedeutung. Bis ins Mittelalter feierten die Christen nicht den, dessen Namen sie trugen, sondern den Heiligen, an dessen Tag sie das Licht der Welt erblickt hatten.

Als Beispiel mag Kaiser Heinrich III. gelten, der große Förderer unseres Bischofs Altmann. Er wurde an einem 28. Oktober (Fest der Apostel Judas und Simon) geboren. Diese Heiligen verehrten er und Altmann (aus Dankbarkeit gegenüber dem Kaiser) sehr und erbauten ihnen Kirchen.

Der Namenstag hat sich in den katholischen Landen erst später durchgesetzt. Zum Teil wurde er Jahrhunderte hindurch jedoch stärker gefeiert (oder wird es sogar noch immer) als der Geburtstag.               

P.Udo

 

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24 Favoriten unter 300 Heiligen

Die 2.000 Katholiken und Katholikinnen der Pfarre Paudorf-Göttweig (nur deren Verzeichnis stand für die Statistik zur Verfügung) haben rund 300 Heilige im Vornamen.

Beinahe jeder zweite der Pfarrangehörigen trägt den Namen der 24 meistgewählten Heiligen:

91 Hl. Johann ( auch Johannes, Hannes, Jan, Hans; darunter 15 Johanna, Janina, Janine und Jana)

75 Hl. Maria ( auch Marie, Miriam, Mirjam und Zusammensetzungen)

75 Hl. Josef ( darunter 12 Josefa, Josefine)

67 Hl. Anna ( auch Annemarie, Anna Maria, Anita)

59 Hl. Franz (darunter 9 Franziska)

50 Hl. Michael (auch Michelle, Michel; darunter 18 Michaela)

46 Hl. Leopold (darunter 19 Leopoldine)

44 Hl. Martin (darunter 15 Martina)

42 Hl. Christine (auch Kristin, Kerstin)

40 Hl. Elisabeth (auch Elisa, Lisa, Bettina)

36 Hl. Karl

34 Hl. Markus (auch Mark, Marc, Marko, Marco, Marek)

30 Hl. Peter (darunter 19 Petra)

28 Hl.Anton (auch Antonia)

27 Hl. Gertraud (auch Gertraud)

27 Hl. Stephanus (auch Stephanie)

25 Hl. Katharina ( auch Kathrin, Katrin, Käthe, Katja, Karin, Catrin, Cathrin)

23 Hl. Thomas

23 Hl.Andreas (undAndrea)

22 Hl. Sabine

21 Hl. Christian

21 Hl. Helmut

20 Hl. Gerhard

20 Hl. Hermine

Das Pfarrblatt wird 2007 Monat für Monat jene Heiligen kurz darstellen, deren Namen mindestens fünf Pfarrangehörige besitzen.

Wer Interesse an weiterführender Information hat oder einen selten Namen trägt, der hier nicht behandelt wird, möge sich an den Pfarrer wenden. Er ist gerne bereit, ihm mögliche Auskunft zu geben.

 

Die wichtigsten Namenstage im Jänner

10.1. Hl. Wilhelm. Stammte aus einer französischen Grafenfamilie. Er wurde mit 26 Zisterziensermönch und mit 50 Erzbischof von Bourges. Neun Jahre später starb er 1209. Er galt als besonders mildtätig.

19.1. Hl. Marius (Mario) hat mit seinen Freunden Audifax und Abachum um 300 wegen seines Glaubens das Martyrium erlitten.

20.1. Hl. Fabian und Hl. Sebastian. In den 15 Jahren seiner Regierungszeit war Papst Fabian ein trefflicher Organisator der Kirche Roms. In der Verfolgung des Kaisers Decius starb er 251 als Märtyrer. Sein Sarkophag wurde 1915 wieder gefunden.

Sebastian soll kaiserlicher Offizier gewesen sein. Er starb als Märtyrer. Nachdem er durch Pfeile beinahe den Tod gefunden hatte, erholte er sich wieder, bekannte erneut den Glauben und wurde daraufhin erschlagen.

Sebastians Kult erlebte im Mittelalter eine Blüte, da er der Pfeile wegen als Pestpatron verehrt wurde.

In der Pfarre Göttweig existierte vom 15. bis ins 18. Jahrhundert eine Sebastiani-Bruderschaft (mit Sitz in der Filialkirche Furth). Diese organisierte im 18. Jahrhundert die jährliche Wallfahrt nach Mariazell.

Die barocke Sebastians-Statue in der Pfarrkirche Furth hat der Hellerhof-Besitzer Daniel Härtl gestiftet, der 1618 auch das Umgehende Kreuz errichten ließ.

22.1. Hl. Walter, ein Ritter. Er wurde nach einer Kreuzfahrt um 1182/86 Zisterzienser- mönch und wurde wegen seiner großen Frömmigkeit und seiner großen Liebe zur Gottesmutter der „Mönch Mariens“ genannt.

27. Hl. Gerhard. Er war von 1040 bis 1050 Abt des Benediktinerklosters Kremsmünster (OÖ).

28.1. Hl. Manfred. Der Priester führte als Einsiedler in Riva am Comersee ein äußerst strenges Leben und starb 1430.


Hier werden monatlich jene Heiligen kurz dargestellt, deren Namen von mindestens fünf Pfarrangehörigen getragen werden. Bitte beachten Sie, dass es zahlreicher Heilige gleichen Namens gibt (und daher auch verschiedene Namenstage). Bei Fragen wenden Sie sich an P. Udo.

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“Gott spricht auch zu uns”

Gott spricht...Zu diesem Thema haben die drei von P. Udo unterrichteten Klassen im Re- ligionsunterricht gemalt (2.Kl.) bzw. gebastelt (Kl. 4a und 4b).

Die Ergebnisse waren im Rahmen des Göttweiger Advents vom 6. bis 10. De- zember im Stift zu sehen. Bis 6. Jänner können die tollen Kinderideen in der Pfarrkirche St. Altmann im Hellerhof bewundert werden.

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M&M-Messe am 7. Jänner in Hundsheim

Vor 1.525 Jahren starb Severin in Mautern

M&M Unterwölbling1Die fünfte M&M-Messe wird am Sonntag, 7. Jänner 2007, um 18.00 Uhr in der Kirche von Hundsheim gefeiert. Anlass ist der 1.525. Todestag des Heiligen Severin.

Nach dem Zusammenbruch des Hunnenreichs begann um 460 Severins Wirken entlang der Donau in Norikum sowie die Salzach aufwärts bis Kuchl.

Über Severins Herkunft sowie eine möglicherweise vorausgehende zivile Ämterlaufbahn ist nicht Sicheres bekannt.

Severins herausragendes politisches, soziales und charismatisch-religiöses Wirken für die bedrängten Menschen im militärisch und verwaltungstechnisch von Rom längst aufgegebenen Gebiet an der Donau sorgte für enormes Aufsehen.

Wenn er auch wusste, dass er staatspolitisch auf verlorenem Posten stand und die Provinz Norikum nicht länger zu halten war, setzte er doch unbeirrt seine Fähigkeiten zum Wohl der Bevölkerung, Romanen und Germanen, Katholiken und Arianer, erfolgreich ein.

Ohne Auftrag von Seiten einer staatlichen oder kirchlichen Institution leitete er seine Bevollmächtigung zum Handeln allein von Gott ab.

Neben seinen staatsmännischen und caritativen Aktivitäten legte er großen Wert auf Innerlichkeit und Gebet. Bei Favianis (Mautern) gründete er ein Kloster. Er selbst lebte (und starb) in einer Zelle, etwa 1,5 Kilometer vom Römerlager entfernt. Wo genau, weiß man nicht. Da die Kirche Hundsheim etwa 1,5 Kilometer vom Stadtkern entfernt ist, feiern wir dort die Gedenkmesse.

Am 5. Jänner 482 erkrankte Severin, in der Nacht vom 7. zum 8. Jänner starb er. Wunschgemäß wurden seine Gebeine sechs Jahre später, als die romanische Bevölkerung auf Odoakers Befehl nach Italien ziehen musste, mitgenommen.

511 schrieb Severins Schüler Eugippius die „Vita Severini“. In der Lebensbeschreibung wird erstmals der Weinbau in unserer Gegend erwähnt sowie die damals als „Tuguntia“ bezeichnete Fladnitz.

M&M Unterwölbling2 

 

An der dritten M&M-Messe in Unterwölbling nahmen 18 Personen teil. Die Messe schloss vor dem Seitenaltar aus dem 15. Jahr- hundert.

 

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Großes Interesse an Archäologie

Archäologie in der LissenBis zu 120 Personen haben am 2. Dezember die Sonderausstellung “Archäologie in der Lissen und am Predigtstuhl” im Jugendzentrum Hellerhof besichtigt.

Unser Bild (von links): Mag. Christoph Blesl, Univ. Prof. Dr. Otto Urban, Bürgermeister Karl Brugger - und ein 3.000 Jahre alter Vorratskrug aus der Paudorfer Lissen.

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Adventnachmittag für “über 55”

Etwa 55 Pfarrangehörige „über 55“ fanden sich am 10. Dezember zum traditionellen Adventnachmittag im Hellerhof ein.

Herzlichst gedankt sei der Jungschar (Mütter und Kinder) für die Organisation und den Kindern für ein Krippenspiel.

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Acht Lieder bot die Singgemeinschaft (Leitung: Johanna Vit) dar, je drei Stücke spielte das Klarinetten-Ensemble (Leitung: Sonja Hochgötz) und das Querflöten-Ensemble (Leitung: Ursula Kendl). Allen ein herzlicher Dank!

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P. Udo las diesmal keine Weihnachtsgeschichten, sondern aus Anlass des 125. Geburtstages von Papst Johannes XXIII. Anekdoten aus seinem Leben vor.

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 Christine Nöstlinger vor vollem Haus

Christine Nöstlinger im Hellerhof 2  Der Pfarrsaal war gesteckt voll, als Christine Nöstlinger am 23. November auf Einladung der „Frau Ava Gesellschaft für Literatur“ im Hellerhof eine Lesung aus ihren Büchern hielt.

Christine Nöstlinger im Hellerhof 1

 

 

 

 

Die „Frau Ava Gesellschaft für Litera- tur“ war Mitveranstalter des Fest- abends zu Nöstlingers 70. Geburtstag im Wiener ORF- Kulturhaus.

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Nikolaus 2006

 

 

 

 

 

 

<<<  Nikolaus brachte Freude

 

 

 

 


20. Adventmarkt für St. Blasiens Renovierung

Der Adventmarkt 2006 wurde wieder ein voller Erfolg. Der Reingewinn von 7.700 Euro fließen in die Renovierung der Kirche St. Blasien.

20. Adventmarkt 2006 

 

Der 20. Adventmarkt wurde zum fünften Mal von Helga Unfried geleitet. Ihr, allen Helferinnen und Helfern, Spenderinnen und Spendern sowie Besucherinnen und Besuchern sei herzlichst gedankt!

 

 

 

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Silvesterwanderung01         Silvesterwanderung02

Auf “Wintersuche” im oberen Kohlgraben

Silvesterwanderung 2006: Hörfarthgraben - Kremsersteig - Kohlgraben - Weißes Kreuz (K.G. Oberwölbling) - Weißer Stein - Ratheysergraben

mix

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