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Dezember 2008

Zu Pfarre AKTUELLTitel_20040502

 

 

 

            ...eine Auswahl !

 

 

Inhalt

Aktive Mitfeier der Jugendmesse - Römische Glaubenskongregation empfing Delegation der österreichischen Pfarrer-Initiative - Römische Impressionen - Tu felix vienna - Premiere - Rollentausch - Fest des Hl. Martin - PGR-Klausur im Hellerhof - Fleißige Minis - Maria Langegg - Gräbersegnung mit Musik - Vier Weintaufen - Kirche vom Erbarmen Gottes - Religionsunterricht

Pilgerinformation für Santiagopilger

          Artikel des Pfarrblattes, welche hauptsächlich Pfarrtermine betreffen, finden Sie auf der Seite  Pfarre-aktuell (News)

 


Nach guter Vorbereitung durch Jugendliche und Eltern

Aktive Mitfeier der Jugendmesse

Die Jugendmesse am 16. November ist gut „angekommen“. Jugendliche hatten sie selbst vorbereitet – unter Mithilfe von Erwachsenen, die Pfarrgemeinderäte und selbst Eltern sind – und aktiv mitgefeiert.Jugendmesse1

Motto: ICH+DU=WIR.

Gut 40 Personen nah- men daran teil, davon die Hälfte „echte Ju- gendliche“ (ab 14), sechs Kinder bis 12 und einige Erwachsene, fast ausschließlich Eltern.

Das Schöne: Jugendliche haben ein Flugblatt gestaltet und selbst andere zur Messe eingeladen.

Sie haben Bibeltexte ausgesucht und vorgetragen, ebenso Gebete. Dank auch den drei Gitarristinnen und den zwei Mädchen, die zur Kommunionspendung auf  Querflöte und Klarinette Meditationsmusik spielten.

Jugendmesse2  

Bemerkenswert: Zwei Drittel der Jugendlichen waren Burschen. Dazu passt ein Wort der jüngsten Teilnehmerin: Nina (3) hatte gehört, das ihre Großtante (die stets den Kirchenschmuck besorgt) zur „Jugendmesse“ gehen will. Sie bat ihre Mutter, mitgehen zu dürfen zur – wie sie es verstanden hat –  „Bubenmesse.“

P. Udo sagte in der Predigt, als Pfarrer keine Superdisko bauen und keine Megaevents organisieren, ja nicht einmal beim Proben für´s Eintanzen behilflich sein zu können.

Jugendmesse3Aber: Er wolle mithelfen, dass „Platz“ für die Jugendlichen geschaffen wird. Sollte das mit den Jugendräumen, die die letzten Jahren vorwiegend von der Jungschar genutzt und vorzüglich adaptiert worden sind, nicht klappen, ist er bereit, die Pfarrkanzlei zu verlegen und diesen Raum zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus stehe er gern für Diskussionen und Gespräche zur Verfügung, auch für eine Jugend-Bibelrunde. Er erinnerte, dass Keimzelle der derzeitigen fünf Erwachsenenrunden eine Jugend-Bibelrunde war, die es bereits Mitte der 80er Jahre im Hellerhof gab.

Nach der Jugendmesse diskutierten die Jugendlichen über das geplante Jugendtreff. Es sollte ein Club und kein „offenes Jugendzentrum“ werden.

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Vor zehn Jahren wurden nämlich die damals eröffneten Jugend- räume quasi als offenes Jugend- zentrum in Eigenverantwortung der Jugend geführt, was rasch zu einem Kollaps führte, da Scharen unbekannter Auswärtiger erschie- nen und es zu unschönen Ereig- nissen kam.

 

Offene Jugendzentren ohne Erwachsenenbeteiligung sind in unserer Umgebung allesamt gescheitert. Binnen kürzester Zeit war vieles zerstört. Die ersten, die diesen Jugendzentren den Rücken kehrten, waren jene Jugendlichen, die sie zuvor am vehementesten gewünscht hatten.

Beschlossen wurde am Ende der einstündigen Diskussion, klare Club-Statuten auszuarbeiten und für 30. November eine Gründungsversammlung mit Wahl eines Führungsteams einzuberufen.

Um 19 Uhr stand eine weitere Probe für den Pfarrball´09 auf dem Programm. Zwölf Paare finden sich regelmäßig unter der bewährten Leitung von Stephanie und Reinhard Zaiß ein. Erstmals seit vielen Jahren, war es wesentlich leichter, Tänzer als Tänzerinnen zu finden.

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P. Udo mit fünf weiteren Pfarrern vor Römischer Glaubenskongregation

“Das sind die Sorgen der Kirche Österreichs”

Römische Glaubenskongregation empfing Delegation der österreichischen Pfarrer-Initiative

Sechs Vorstandsmitglieder der österreichischen Pfarrer-Initiative (PI) unter der Leitung von Msgr. Helmut Schüller konnten am Mittwoch, 12. November, in einem eineinhalbstündigen Gespräch der römischen Glaubenskongregation die schweren Sorgen der Kirche ihres Landes darlegen. Die Glaubenskongregation wurde durch deren Sekretär Erzbischof Luis Ladaria und den aus Tirol stammenden, der Gemeinschaft „Das Werk“ angehörenden P. Hermann Geißler repräsentiert. Ihr Präfekt, Kardinal William Joseph Levada, ließ sich wegen eines Krankenhausaufenthalts entschuldigen.

Römische Glaubenskongragation - in diesem Saal beraten regelmäßig 24 KardinäleEingangs erläuterte Msgr. Schüller das der Glaubenskongregation übergebene Dokument „Zukunft der Pfarren“. Erzbischof Ladaria gab seiner Freude Ausdruck, mit den Priestern zu sprechen und ermunterte sie, stets mit ihren Bischöfen eng verbunden zu bleiben. Die vorgebrachten Fragen würden ohnehin seit Jahrzehnten ernst genommen und besprochen. Er unterstrich, dass die geringer werdenden Messteilnehmerzahlen nicht weniger, sondern mehr Priester erforderten: „Pfarrer sind auch für die Menschen da, die nicht in die Kirche kommen!“

P. Geißler „empfahl“ der PI, das Thema Frauenweihe nicht weiter zu verfolgen, da Papst Johannes Paul II. diese Causa für immer entschieden habe und kein späterer Papst dies je rückgängig machen könnte.

Auf die Frage, was nach Meinung der Kongregation noch am PI-Programm auszusetzen sei, wurde einzig die Forderung nach dem Kommunionempfang Wiederverheirateter deutlich kritisiert.

Erzbischof Ladaria sagte, Wiederverheirateten dürfe von Priestern keineswegs „schwere Sünde“ bescheinigt werden: „Über das Gewissen können wir nicht urteilen, Gott ist der einzige Richter!“ Zur Kommunion gehen dürften sie jedoch deshalb nicht, weil sie „objektiv in einer Situation stehen, die nicht den Worten Jesu entspricht.“

Nuntius empfahl Direktgespräche

Ein „Sorgen-Brief“ der PI sollte bereits im Rahmen des Papstbesuches im September 2007 überreicht werden. Da dies kurzfristig jedoch als „unmöglich“ dargestellt wurde, versprach Kardinal Christoph Schönborn dessen Weiterleitung nach Rom. Neun Monate später – JA berichtete ausführlich am 26. Juni 2008 – erhielt die PI ein Antwortschreiben des Kardinal-Staatssekretärs Tarcisio Bertone.

Nachdem der Apostolische Nuntius, Erzbischof Edmond Farhat, Msgr. Schüller angeraten hatte, direkte Gespräche mit der römischen Kurie aufzunehmen, und Kardinal Schönborn sich zur Mithilfe bei der Kontaktaufnahme bereit erklärt hatte, beschloss die PI, dieses Unterfangen in Angriff zu nehmen. Was sich als schwierig herausstellte.

Mehrere Kongregationen sagten kurzfristig ab. Der Päpstliche Rat für die Laien erklärte sich für unzuständig, da die Agenden der „Pfarrgemeinderäte“ bei der Kleruskongregation angesiedelt seien. Die Gottesdienstkongregation redete sich auf Zeitmangel aus.

Benedikt XVI. kippte Bertones Redeverbot

Als einziger sicherer Gesprächspartner verblieb die Glaubenskongregation – bis wenige Stunden vor dem Abflug der Delegation nach Rom. Tatsächlich hatte Kardinal-Staatssekretär allen Kongregationen verboten, die österreichischen Pfarrer zu empfangen.

Dass dann letztendlich doch ein Gespräch zustande kam, verdankt die PI dem Wiener Erzbischof. Kardinal Christoph Schönborn setzte sich am Montag, 10. November ans Telefon und erreichte eine Rücknahme des Sprechverbots mit seinen Geistlichen. Auf ausdrücklichen Wunsch Papst Benedikts XVI. sollten sie von der Glaubenskongregation empfangen werden, jedoch nur von dieser, um sicher zu gehen, dass „Rom mit einer Stimme spricht“.

Der Delegation gehörten sechs Vorstandsmitglieder der österreichischen Pfarrer-Initiative an: drei Diözesanpriester, zwei Benediktiner (Göttweig, Kremsmünster) und ein Priester der griechisch-katholischen Kirche:

1) Msgr. Helmut Schüller (Pfarrer von Propstdorf und Studentenseelsorger)

2) P. Udo Fischer (Pfarrer von Paudorf-Göttweig)

3) P. Arno Jungreithmair (Pfarrer der Stiftspfarre Kremsmünster, Dechant)

4) Gerald Gump (Pfarrer von Schwechat, Dechant)

5) Franz Ofenböck (Pfarrer von Hadersdorf)

6) Viktor Kurmanowytsch (Pfarrer der griechisch-katholischen Kirche)

 

Homepage der Pfarrer-Initiative: www.pfarrer-initiative.at

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Römische Impressionen

Flughafen Wien-Schwechat, Montag, 10. November, 5.30 Uhr. Der über Wien hängende Nebel scheint auch in das Flughafengebäude einzudringen. Diesen Eindruck gewinnen die Priester der Pfarrer-Initiative, die dort zum Abflug nach Rom bereit sind, als ihnen ihr Obmann Msgr. Schüller die neueste Information eröffnet: „Die Glaubenskongregation hat am späten Sonntag den für heute 11 Uhr angesetzten Gesprächstermin abgesagt.“

Dem Erstaunen, dass „dort unten“ selbst am Sonntag schwer gearbeitet wird, weicht die Erkenntnis, dass man leider weder muslimischen noch mosaischen Glaubens ist und als katholischer Priester keinerlei Anrecht auf Dialog mit dem Vatikan genießt. Fast täglich bemüht sich dieser bekanntlich um Gespräche mit Juden und Muslimen.

Doch die sechs Unentwegten steigen dennoch ins Flugzeug. Dass just ihr „Brieffreund“ Kardinal Bertone (quasi der Ministerpräsident des Vatikans) – er hatte vor Monaten den Brief der Pfarrer-Initiative an den Papst ausführlich beantwortet - seinen Ministerien („Kongregationen“) allesamt verboten hat, mit diesen „Unantastbaren“ zu reden, verwundert doch sehr.

Doch dann kam via Handy die Erlösungsbotschaft: Kardinal Schönborn hat beim Papst erreicht, dass wenigsten  eine – die wichtigste – Kongregation die Vertreter von 300 Geistlichen zu empfangen hat.

Des Papstes Sorge, Rom könnte ansonsten nicht „mit einer Stimme sprechen“, ist berechtigt. In verschiedenen Gesprächen können die Priester aus Österreich feststellen, dass die Meinungen der „Weltkirche“ durchaus differenziert sind. Selbst in der Glaubenskongregation ist dies feststellbar.

Der gut Deutsch, jedoch leider wenig sprechende 64-jährige Sekretär, der erst seit Sommer im Amt befindliche spanische Jesuit Erzbischof Luis Ladaria, wirkt moderater als sein junger Begleiter, der 43-jährige gebürtige Tiroler Hermann Geißler. Der junge Mann, seit 20 Jahren Mitglied der Gemeinschaft „Das Werk“ arbeitet seit 15 Jahren in der Glaubenskongregation. Zuvor war er unter Bischof Klaus Küng kurze Zeit als Kaplan in Bregenz tätig.

Ladaria und Geißler empfangen die österreichischen Pfarrer mit ausgesuchter Höflichkeit. Eine der ersten Gesten Geißlers ist ein Fingerzeig auf jene Räume, in denen einst Galileo Galilei verhört worden ist. Anschließend erklärt er detailreich die Tätigkeit der aus 22 Kardinälen – einer von ihnen ist Christoph Schönborn - zusammengesetzten Glaubenskongregation, die ihre Entscheidungen kollegial trifft. Den Zuhörern vermittelt Geißler einen tiefen Glauben an die Gottesnähe und Unfehlbarkeit des Papstes. Überaus deutlich, jedoch keineswegs im Befehlston.

Selbst Geißler betont, dass die Möglichkeiten der Lokalkirchen in vielen Fragen keineswegs ausgeschöpft seien.

In dasselbe Horn stoßen andere Gesprächspartner in Rom, die den deutschsprachigen Bischöfen zwei Vorwürfe machen: Einerseits seien sie zu zögerlich und würden viel zu wenig in eigener Verantwortung entscheiden, andererseits würden sie dem Vatikan kein geeignetes Personal zur Verfügung stellen. Deshalb sei dieser geradezu gezwungen, Mitarbeiter für die Kongregationen aus diversen „Bewegungen“ anzustellen. Diese wieder würden jene schwerwiegenden Dokumente vorbereiten, die die Kardinäle dann leichtfertig unterschreiben.

Im Hof der Römischen Glaubenskongregation: P.Udo, Msgr. Schüller, Pf. Kurmanowytsch, Dechant P. Arno, Pf. Ofenböck und Dechant GumpWährend des Gesprächs in der Glaubenskongregation läuft am Petersplatz die wöchentliche Generalaudienz des Papstes nach bewährter Art ab. Der Blick auf Papst und Gläubige und auf die riesigen Videowalls des Petersplatzes scheint die in Rom auseinanderklaffende Sicht der Wirklichkeit zu veranschaulichen.

Die Videowalls zeigen einen in gleißendem Licht strahlenden Papst vor einem blauen Himmel. In der Realität ist ob des wolkenverhangenen Himmels alles Grau in Grau, selbst der weiße Papst in der Ferne.

Zwei Personengruppen trifft man im Zentrum Roms auf Schritt und Tritt: Polizisten und Geistliche. Die Schlagzeile des Tages „Die Mafia ist Italiens größter Wirtschaftsbetrieb“ zeigt die staatliche Hilflosigkeit trotz aufgeblähten Sicherheitsapparats. Ähnlich mutet die Ratlosigkeit des Kirchenapparats im Bewältigen der tatsächlichen Kirchenprobleme an. Warum sollte Rom anders sein als Rom?

Dass die Pfarrer-Delegation trotz des Alitaliastreiks pünktlich nach Wien zurückkehren kann, verdankt sie offenkundig der Überzeugung dieser Fluglinie, noch schlechter dazustehen als die österreichische AUA. Ohne vorheriges Fragen hat Alitalia die Flugtickets kurz vor Reiseantritt der AUA übergeben. Und diese ist zumindest am 12. November noch voll flugtüchtig.

                      P. Udo Fischer

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Tu felix vienna

Die Erzdiözese Wien zählt etwa 1,3 Millionen Katholiken in 660 Pfarren. Das Bistum Rom – dessen Oberhirte, der Bischof von Rom (Papst), sich in der praktischen Amtsführung durch einen Vikar (Kardinal) vertreten lässt – zählt 2,4 Millionen Katholiken in nur 340 Pfarren. Fazit: Im Durchschnitt umfasst eine der Pfarren Erzbischof Schönborns etwa 2.000, eine der Pfarren Papst Benedikts XVI. gut 7.000 Gläubige. Tu felix Vienna!

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Premiere

Zwei Gruppen von Katholiken ist die Adresse der Glaubenskongregation am Platz des Heiligen Officiums in Rom bestens bekannt. Beide vereint Unsicherheit bzw. Angst.

Die einen wittern den Satan und bringen Gläubige – meistens Theologen – dort zur Anzeige, weil sie vermuten, dass die Kirche durch deren Worte verfälscht oder gar zerstört wird.

Die anderen sind jene, die auf Grund solcher Anzeigen dort zu erscheinen haben, um verhört und beurteilt, wenn nicht sogar verurteilt zu werden.

Vergangene Woche erlebte die Glaubenskongregation eine Premiere: Sie empfing sechs Pfarrer, die dort freiwillig erschienen, nicht herbeizitiert. Sie selbst hatten sogar um den Termin gebeten. Ihre Vorbringungen waren keine Vernaderung anderer, sondern Vorschläge, wie das Evangelium Jesu noch besser gelebt werden kann und damit noch mehr Anziehungskraft in der Welt von heute erhält.

Wie die Glaubenskongregation nach Erhalt böser Informationen zu reagieren müssen glaubt, ist bekannt. Wie wird sie mit Reformimpulsen umgehen, deren einziges Ziel das Wohl der Menschen und Heil der Seelen ist?                     

P. Udo

Im Petersdom

Die Delegierten der Pfarrer-Initiative beteten im Petersdom

vor dem Altar mit dem Sarkophag des Seligen Papstes Johannes XXIII.

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Rollentausch

Normalerweise nimmt ein Pfarrer am Fest des Hl. Martin bei Winzern seiner Pfarre Segnungen neuen Weines („Weintaufen“) vor. Und normalerweise ist es Aufgabe eines Bischofs, die Sorgen seiner Gläubigen in Rom zur Sprache zu bringen.

RollentauschAm 11. 11. dieses Jahres kam es zu einem bemerkenswerten Rollentausch, der die Angehörigen der Pfarre Paudorf schmunzeln ließ. An diesem Tag weilte ihr Pfarrer mit fünf Mitbrüdern in Rom, um die Reformwünsche der Katholikinnen und Katholiken des Landes vorzutragen. Am selben Tag fand sich der St. Pöltener Diözesanbischof in einem Winzerhof seiner Pfarre zur Weinsegnung ein. Für die Menschen war im Vorhinein sonnenklar, wem in wessen Vertretung da mehr Erfolg beschieden ist. Der Paudorfer Jungwein 2008 wird sich gut verkaufen lassen, bei den Ergebnissen der Romreise ist dies noch nicht so gewiss. Was den raschen Erfolg betrifft, hatte zu Martini 2008 der Bischof auf jeden Fall die Nase vorn.

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Fest des Hl. Martin

Martinsfest 2008  

Am Samstag, 8. November, wurde im Hellerhof wieder in traditioneller Weise das Fest des Hl. Martin gefeiert.

Um 17 Uhr führte die Jungschar unter der Leitung von Andrea Kieninger ein Martins-Spiel auf, an das sich eine Kindermesse anschloss.

Der Familie Schickh-Salzer (Klein-Wien) sei wieder für das Pferd herzlichst gedankt

 

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PGR-Klausur zu “Jugend”, “Garten” und “Kirche und Kultur”

PGR-Klausur...Am 18. Oktober traf sich der Pfarrgemeinderat im Hellerhof zu einer Klausur-Tagung, wie sie im vergangenen Jahr beim Göttweig-Wochenende angeregt worden war.

Die organisatorische Leitung lag in den Händen von Hannelore Rinnofner.

P. Udo hielt eine Einführung und war beim abschließenden Plenum anwesend.

 

Am Vormittag wurde in drei Gruppen gearbeitet.

...im Pfarrsaal des HellerhofsGruppe „Jugend“: Beate Härtinger, Andrea Kieninger, Uschi Zaiß, Adi Noderer und Fini Heninger.

Gruppe „Garten“: Josef Ruhm, Christine Priesching, Leopoldine Melzer, Gebhard Sommerauer, Anni Eckel, Helga Unfried und Franz Schrefl.

Gruppe „Kirche und Kultur“: Hannelore Rinnofner, Erika Schanner, Petra Brandl, Alice Klein und Hannes Knorr.

Erarbeitet wurde eine große Zahl von Vorschlägen.

Am intensivsten wurde inzwischen mit der Umsetzung der Ideen der Gruppe „Jugend“ begonnen. Auch im Garten tat sich seither einiges Neues. Zu „Garten“ und „Kultur“ müssen Pfarrgemeinde- bzw. Pfarrkirchenrat in der letzten Novemberwoche noch wichtige - durch die Tagung vorbereitete -  Beschlüsse fassen.

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Fleißige Ministranten

2007/8 wurden bei Messen (Trauungen, Begräbnisse etc. ausgenommen) 661 Ministrantendienste gezählt.

Die fleißigsten Ministranten waren:

51 Corinna Kieninger, Paudorf

49 Johanna Stauf, Paudorf

47 Dominik Kieninger, Paudorf

41 Nina Parzer, Höbenbach

41 Manuel Parzer, Höbenbach

40 Philipp Heninger, Krustetten

35 Kerstin Engl

Gefirmte Ministranten erhielten erstmals eine doppelte Entlohnung.

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Maria Langegg: 36 Fußwallfahrer

34 Pilger marschierten am 16. November vom Hellerhof weg nach Maria Langegg, zwei weitere stießen beim „Weißen Kreuz“ dazu, darunter der jüngste Wallfahrer: Jakob Rennhofer (5) aus Höbenbach.

40 Wallfahrer fuhren mit dem Auto in den Gnadenort des Dunkelsteinerwaldes.

 

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Gräbersegnung mit Musik

Nach jahrelangen Bemühungen wurde heuer zu Allerheiligen die Gräbersegnung in Klein-Wien erstmals musikalisch gestaltet.

Dem Bläser-Ensemble unter der Leitung von Helmut Himetzberger (Langenlois) sei herzlichst gedankt.

Erstmals in der Geschichte hatten damit alle drei Gräbersegnungen in der Pfarre einen musikalisch-feierlichen Rahmen.

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Vier Weintaufen

Um Martini fanden in unserer Pfarre vier dem Pfarrblatt bekannt gewordene „Weintaufen“ statt:

11.11.: Winzerhof Dockner (Höbenbach)

Pate: Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten

Segnung durch DDr. Klaus Küng, Bischof von St. Pölten

14. 11.: Winzerhof Müller (Krustetten)

Pate: Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding Wien-NÖ

Segnung durch P. Udo

14.11.: Winzerhof Geppel (Buschenschankgemeinschaft Krustetten)

Pate: Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten

Segnung durch P. Paulus Müllner, Pfarrer von Hainfeld

15.11.: Winzerhof Steiner (Krustetten)

Pate: Mag. Karl Trahbüchler, ORF NÖ-Redakteur und -Moderator

Segnung durch P. Udo

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”Kirche vom Erbarmen Gottes”

Die nächste M&M-Messe feiern wir in Österreichs jüngst geweihter Kirche in Oberrohrbach.

Der 900 Einwohner zählende Ort Oberrohrbach ist eine Filiale der Pfarre Kleinwilfersdorf und wird vom Pfarrer von Spillern, Franz Forsthuber mitbetreut.

Das Gotteshaus wurde am 28. September keinem Heiligen, sondern dem „Erbarmen Gottes“ geweiht.

Pfarrer Forsthuber hat 1998 den Kurs für Wortgottesdienstleiter und Kommunionspender mehrerer Pfarren unseres Dekanats in Nußdorf geleitet. Er hat sich jüngst auf Bitte unseres Pfarrgemeinderates bereit erklärt, im März 2009 wieder Frauen und Männer für diese Dienste „einzuschulen“.

Pfarrer Forsthuber gilt als der Liturgieexperte der Erzdiözese Wien. P. Udo kennt ihn seit 45 Jahren.

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Religionsunterricht

Nur in zwei Schulen der 15 Pfarren des Dekanats Göttweig erteilen Pfarrer Religionsunterricht, ansonsten wird dieser Dienst zur Gänze von Frauen geleistet.

VS PAUDORF: P. Udo unterrichtet 4 Klassen

VS MAUTERN: P. Clemens Reischl unterrichtet 1 Klasse

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