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April 2006

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           ...eine Auswahl !

 

 

 

Inhalt:

Jugend im Hellerhof - Hellerhofgarten - Neue Kirche in Paudorf - Faschingsumzug Höbenbach - 1. Kabarett im Hellerhof - Aschermittwoch - Führungen in St. Blasien - Jubelpaare 2006 - Exerzitien im Alltag - Winter ohne Ende - Ehrung der Republik - Frau-Ava-Geschichte - Aus Kindermund - mix

Pilgerinformation für Santiagopilger


Gnadenreiche Kartage, in denen wir des Leidens und Sterbens Jesu gedenken und ein freudiges Fest seiner Auferstehung

Häschenwünschen Ihnen

Otto Franz, PGR-Obmann

Erich Neusser, PKR-Obmann

P. Udo Fischer, Pfarrer

und Ihr WEB-Master mix


Jugendmesse am 23. April mit Zeitlos

Hellerhofgarten mit Platz für Events?

Nur die Jugend kann für sich selbst reden

Nach dem urlangen Winter wird ein cooler Frühling erwartet.

Im Vertrauen darauf ist geplant, die nächste Jugendmesse am Sonntag, 23. April, um 18 Uhr im Hellerhof-Park zu feiern. Es spielt dabei die bekannte Gruppe „Zeitlos“.

Bei Schlechtwetter müssen wir natürlich unter das Kirchendach wandern.

Nach der Messe sind alle zu einer kleinen Agape geladen.Pfarrball

Die Jugendlichen können auch Ideen zur Hellerhof-Gestaltung einbringen.

Bereits das dritte Jahr ist eine Gartengruppe der Behinderten-Organisation „Lebenshilfe“ im Hellerhof tätig. Jetzt geht man daran, einen Gesamtplan für die Nutzung beider durch die Straße getrennten Gärten zu erstellen. Vorschlag einer groben Aufteilung:

„Ruhiger“ West-Garten mit Blumen, Sträuchern, Bäumen, Kunst...

„Lauter“ Ostgarten für Actions, Spiel... Aber fix is nix!

Details sind noch keine beschlossen. Ein Arbeitskreis hat sich gebildet, es können aber auch Ideen für Kinder oder Jugendliche eingebracht werden können.

Jetzt wär’s günstig. Wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben...

Die Renovierung der Jungscharräume im Vorjahr hat gezeigt, dass junge Menschen Ideen und Power besitzen.

Ähnliches wäre auch hier super. Denn eines ist gewiss: Was Jugendliche wollen, wissen sie selbst am Besten. Erwachsene, und wenn sie noch so toll sind, können sich schwer in ihre Rolle versetzen.

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Was soll mit dem Garten geschehen?

Am 15. Februar trafen sich acht an einem Gartenkonzept Hellerhof Interessierte mit P. Udo im Pfarrcafe zu einem Gedankenaustausch.

Hellerhofgarten-Besprechung 

Von links: PGR Leopoldine Melzer, PGR Helga Unfried, GGR Josef Böck, Elisabeth Siebenhandl, PGR/GR Geb- hard Sommerauer, Annemarie Ruhm, PGR Josef Ruhm, PGR-Obm. Otto Franz.

 

 

 

Nächste Zusammenkunft: 28. Juni, 20 Uhr. Es ergeht dazu keine eigene Einladung mehr. Auch neue Interessierte sind willkommen. Bis dahin sollen Schau- und Bibelgärten in Nieder- und Oberösterreich besucht werden.

Im Raum steht die mögliche Teilung des Hellerhofareals in einen Themengarten (Westen) und einem Arbeitsgarten (Osten; Lebenshilfe-Container).

Als erstes soll ein Generalthema gefunden werden.

Genannt wurden bisher Bibelgarten und Historischer Garten.

An eine Revitalisierung des ursprünglichen Barockgartens denkt niemand.

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Seit 2. März hat auch Paudorf eine Kirche...

Eine Grenzänderung macht es möglich...

Bisher waren Kremserstraße und Eggendorferstraße die Grenze zwischen den Katastral- gemeinden Paudorf und Hörfarth. Das sorgte bisweilen für Verwirrung. Fuhr man nach Eggendorf waren links die Paudorfer und rechts die Hörfarther Häuser.

Am Karfreitag/Karsamstag wurde dort auch doppelt geratscht: von Paudorfer und Hörfarther Kindern. Damit ist es nun vorbei.

Nach Befragung der Bürger entschied die Gemeinde, dass die Hörfarther Häuser der Kremserstraße, der Eggendorferstraße und des Hellerhofwegs zu Paudorf kommen, die Mühlgasse verbleibt bei Hörfarth.

Auf einen Schlag erhält damit (die KG) Paudorf eine Pfarrkirche, eine Zahnarzt-Ordination, einen Supermarkt, ein Kaffeehaus, eine Fleischhauerei und eine Trafik.

Die eigenartige Ausdehnung der KG Hörfarth liegt darin begründet, dass die Gemeindefreiheit des im Mittelalter verödeten Dietmarsdorf einst zu Hörfarth geschlagen wurde.

Hörfarth bestand durch Jahrhunderte aus fünf Häusern. Dietmarsdorf war etwa doppelt so groß, allerdings überlebten hier nur der Hellerhof und die Mühle.

Die „Hörfarther Mühle“ war ursprünglich die „Dietmarsdorfer Mühle“.

Durch die jetzige Grenzänderung wurde ein Teil, jedoch nicht die Gesamtheit des alten Dietmarsdorf von Hörfarth an Paudorf gegeben.

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Angst der Gläubigen nach Faschingsumzug in Höbenbach:

Dorfkapelle sah die Saliera, wird jetzt der Eintritt teurer?

FaUmzugHö2Einige Schnappschüsse vom gelungenen Faschingsumzug am Samstag vor Faschingsonntag in Höbenbach. Trotz ungünstiger Witterung nahmen etwa 20 Gruppen und Hunderte von Zu- schauern teil.

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               oben: Krapfen der besonderen Art

links: Die “Saliera” - Diebsgut auf Reisen

 

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  “China hat Höbenbach entdeckt”                    “Sommer in Sicht”

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Erstes Kabarett - bis zum letzten Platz voll

Premiere für den Hellerhof wie für den Schriftsteller: Erstmals Kabarett!

Der Pfarrsaal war mit 130 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Eine volle Stunde bot Christoph Hladej im Solo-Einsatz „Mauz reist“ Unterhaltung der besten Art.

Eine Stunde Lachen – ohne Rückgriff in die unterste Schublade. Im Gegenteil: Eine Stunde Geist-reiche Unterhaltung. Ein Abend, der für Kabarettist und Publikum gleichsam sprach.

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Mauz3Den Wein zur Agape stellte die Pfarre zur Verfügung, alle Spenden (aufgerun- det auf 600 €) kamen der Lebenshilfe Oberwölbling zu Gute.

Am übernächsten Sonntag wurde die Ga- be nach der hl. Messe dem Obmann der Lebenshilfe Oberwölbling, Josef Burger, überreicht.

Christoph Hladej wünschen wir weiterhin viel Erfolg als Kinderbuchautor und ab nun auch als Kabarettist!

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Rechts: Dr. Hubert und Mag. Johanna Hladej, Christoph und Cornelia Hladej

Links: Unter den Gästen Franziska Rinnerbauer mit drei betreuten der Lebenshilfe Oberwölbling

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Zweige zu Asche

Auch heuer wieder wurden eine halbe Stunde vor Beginn der Aschermittwoch-Messe die Palmbuschen des Vorjahres verbrannt.

Aschermittwoch06Den ganzen Aschermittwoch zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite: strah- lender Sonnenschein, blauer Himmel.

Erstmals hoffte man, die Palmbuschen nicht unter Dach, sondern im Hof verbrennen zu können.

Kaum war das Feuer entzündet, brach ein Schneegestöber aus und es wurde ärger denn je zuvor...

 

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Führungen in St. Blasien

Von Palmsonntag bis Oktober findet wieder an jedem Sonn- und Feiertag um 15 Uhr eine Kirchenführung in St. Blasien statt.

Sonderführungen für Gruppen ab 10 Personen sind auch an anderen Tagen möglich.

Leiterin des Führungsdienstes: Helga Unfried (Krustetten), TEL: 0664/9993030

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Feier für Jubelpaare am 24. Juni

Glocken-Taube 

Bitte vormerken: Alle Paare, die heuer jubilieren (25, 50, 60 Jahre Ehe), werden von der Pfarre wieder zu einer Dankes- feier in der Kirche und einem anschließenden Mittagessen ein- geladen:

St. Blasien-Kirche in Klein- Wien, am Sonntag, 25. Juni 2006, um 10.30 Uhr.

 

 

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”Exerzitien im Alltag”

Etwa 35 Personen, darunter 7 aus der Pfarre Paudorf-Göttweig, beteiligten sich in der Fastenzeit an den „Exerzitien im Alltag“.

Einer der fünf Gruppenleiter (3 Priester, 2 Laien) war Ludwig Winkler, Religionslehrer und seit Kurzem Kommandant des FF-Abschnitts Mautern.

Die sieben Pfarrangehörigen neben P. Udo kamen aus Höbenbach (2), Meidling (2), Paudorf (2) und Hörfarth (1).

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Winter ohne Ende

Vier Monate Winterkälte und so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr...

In der Nacht nach der Jahresschlussvesper am Stephani-Tag begann es zu schneien, und die kalte Pracht hielt sich durch Wochen.

Den meisten gab es – im Gegensatz zu vielen anderen Orten Österreichs – bei uns im März.

Etwa 35 cm Neuschnee von Samstag auf Sonntag 4./5. März.

Auch danach immer wieder, fast täglich. Zuletzt (vor Redaktionsschluß) am Samstag, 18. März.... Herzlichen Dank unserem Mesner Josef Ruhm, der den Kirchenplatz und die Wege dahin stets pünktlich und bestens geräumt hat!

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Ehrung der Republik

Insp. Graf Der langjährige Leiter der Justizaußenstelle Meidling, Abteilungs-inspektor Gerhard Graf, hat das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen bekommen. Herzliche Gratulation.

Herrn Graf ist es zu verdanken, dass einmal im Monat die Meidlinger Abendmesse in der Schlosskapelle gefeiert werden kann.

Seine Großeltern, Theresia und Karl Graf, haben in den letzten Kriegs- wochen 1945 unter Einsatz ihres eigenen Lebens zwei Männern das Leben gerettet. Theresia und Karl Graf

Die beiden Ex-Häftlinge aus Stein wurden Wochen hindurch verköstigt und in ihrem Haus in Hörfarth abwechselnd des Nachts im Keller oder am Dachboden versteckt (am Tag hielten sie sich im Wald verborgen).

Zeitweilig war dies sehr gefährlich, weil sich vor dem Haus eine SS-Küche befand.

Auch zwei abgesprungene amerikanische Fallschirmjäger wurden von der Familie Graf tagelang verköstigt. Diese wurden jedoch zwei Tage vor Kriegsende von der SS verhaftet und erschossen.

Aus heiterem Himmel kam Karl Grafs Engagement nicht. Der Bergarbeiter hatte vorher für Angehörige von Opfern des NS-Regimes geheim gesammelt.

Einer der beiden Geretteten, der 1905 in Freiland geborene und ab 1941 wegen seiner Zugehörigkeit zur KPÖ inhaftierte Franz Ehrenleitner (gestorben 1987) hat seine Rettung 1975 in einem Zeitungsartikel beschrieben. Die Familie Graf lobte er darin dankend als „aufrechte Österreicher“.

Im Zuge des „Stein-Massakers“ wurden allein in unserem Pfarrbereich 57 – 62 Häftlinge ermordet. Ein Teil von ihnen war in Stein zuvor entlassen worden, ein Teil war in der Außenanstalt Hörfarth inhaftiert gewesen.

An diese schreckliche Zeit erinnern zwei Gedenktafeln: am Marterl im Panholz und an der Dorfkapelle von Hörfarth.

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Frau-Ava-Geschichte

Folgende Geschichte hat das Paudorfer Mädchen Johanna Stauf gedichtet.

Frau Ava war eine sehr gute Frau. Sie hatte Gott sehr gern. Sie schrieb vier lange Gedichte über ihn.

So geschah es, dass sie in eine Kirche ging, die von Soldaten bewacht wurde, die Christen jagten. Diese Soldaten fingen Frau Ava.

Sie schleppten sie zum König und der sagte: „Werft sie ins Verlies!“ Als Frau Ava dann im Verlies saß und sehr traurig war, fiel ihr ein, dass Gott schon vielen Menschen in solchen Situationen geholfen hat, weil sie gebetet hatten.

Frau Ava betete also und legte sich schlafen. Im Traum sah sie sich auf dem Pferd eines Soldaten. Dann wachte sie auf.

Komischer Traum, dachte Frau Ava. Dann hörte sie eine Stimme: „Gedulde dich, Frau Ava. Ich werde dich befreien!“ Frau Ava denkt: „Das war Gott! Er wird mich befreien!“ Und am Abend sind die Gitterstäbe aufgebrochen.

Frau Ava staunte und kletterte hinaus. Da stand ja ein Pferd eines Soldaten!

Sie ritt fort und dankte Gott.

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Volksschul-Weisheiten

2. Klasse Volksschule. Die Kinder lernen die 7 Sakramente. „Wer hat das Wort Sakrament schon einmal gehört?“ „Meine Oma sagt manchmal Sakrahaxn...“

 

Am Freitag vor Palmsonntag, dem Schmerzensfreitag, findet Jahr für Jahr eine Wanderung von Krustetten zur Wetterkreuzkirche statt, wo der Kreuzweg gebetet wird. Ein Kind der 2. Klasse weiß im Vorhinein Bescheid: „... und am Freitag gehen wir wieder zur Wettervorhersagekirche!“

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Schachbrettblume 

 

Doch mir gehört die hohe Himmelsfeste, der Frühling und der Sonnenschein;

behaltet eure Schlösser und Paläste! Ich singe und die Welt ist mein.

 

August Heinrich von Fallersleben

 

                                   Foto: mix

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